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stormvermin
Imperator-Topper




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Vielen Dank! Mir ist aufgefallen, dass ich meinen Charakter noch gar nicht richtig vorgestellt habe. Anbei den Text, den ich auch der Gruppe geschickt habe.


So, die Entscheidung ist gefallen.. für Hardwin (von) Wulferam. Hardwin stammt aus dem Hochland und aus der dortigen Hauptstadt Hergig, wo sein Vater, ein adliger Kaufmann, im Stadtrat sehr angesehen ist.

Als erstgeborener der einflussreichen Famlie der von Wulferams, war es eigentlich immer Hardwin vorbestimmt, in die Fußsstapfen des Vaters zu treten und die Geschicke der Handelskompanie zu leiten. Hardwin hasste es aber Handelsbestände und Margen zu verrechnen und das geschickte Spiel der Politik sowie das Gebuhle um Handelsrechte stießen ihn förmlich ab. Schon als Kind zog er lieber in die umliegenden Wälder des Hochlandes und stellte im Spiel Tiermenschen und Orks, auf den Spuren Sigmar Heldenhammers, nach.

Vor dem Einschlafen laß er mit glühendem Eifer in der Biographie seines Schutzpatrons, was ihm sein Vater glücklicherweise nicht verbieten konnte. Als dann eine Chaosbedrohung über das Hochland hereinbrach, versuchte der Pater Familias, durch sein Beziehungsnetzwerk und das einfordern alter Gefallen, seine Söhne vom Kriegsdienst zu schützen. Hardwin jedoch war nicht zu halten und schloss sich, gegen den Willen seines Vaters und unter Androhung enterbt zu werden, den Streitkräften von Karl Franz an.

Belesen und gut ausgebildet, fand er schnell einen Tutor in Form eines Sigmarpriesters und diente ihm als Initiant. Dort lernte er das Versorgen von Verwundeten sowie das Halten von Reden zur Erhöhung der Moral. Im Rahmen des Sturms des Chaos geriet Hardwins Einheit in einen Hinterhalt der Tiermenschen. Sein Tutor starb im Zweikampf gegen einen Champion der dunklen Götter. Hardwin hingegen wurde schwer verwundet. So erlebte Hardwin die endgültige Niederlage Archaons nur im fiebrigen Delilrium und beschloss, seines Tutors beraubt, auf Sigmars Spuren durch das Imperium zu ziehen, jede Aufgabe annehmend, die sich ihm stellte... eine Rückkehr ins Hochland war für ihn vorerst ausgeschlossen.


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30 May, 2021 10:48 45 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
nik_the_x
Boss-Topper


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Zitat:
Original von TTMyki81
Liest sich wieder einmal schön!


Es war auch auf spezielle Art sehr schön: es war eine Art Selbstläufer-Episode, in der die Spieler aus einer kleineren angebotenen Szene etwas gemacht haben, was abendfüllend und (aus meiner Sicht) dramatisch die beiden Seiten des "Heldenlebens" in der Alten Welt beleuchtet hat. Ich habe einerseits sehr gelacht (Beldane/Micha hat JEDEN willpower-test bis kurz vor Schluss übelst versemmelt), andererseits großen Spaß gehabt an der "welcome to the grimdark Old World" Situation, die durchaus mit dem Ende eines (Beldane) oder mehrerer Charaktere hätte enden können (es Bestand jede Chance auf noch viel schlimmere Geschehnisse). Das wurde von allen, allen voran Micha (der gnadenlos den Absturz ins Dunkle durchgezogen und gespielt hat! Chapeau!), schön ausgespielt und mit Leben gefüllt, ich musste als GM nur bissl lenken und erzählen, was große Freude bereitet hat.
Ich habe totalen Spaß, diesen bandwagon von "Helden" weiter on the road zu bringen und zu begleiten.
Weitere Irrungen und Wirrungen sind garantiert!

30 May, 2021 14:24 42 nik_the_x ist offline Email an nik_the_x senden Beiträge von nik_the_x suchen Nehmen Sie nik_the_x in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Imperator-Topper




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Ich glaube das ist halt der Punkt, wo es läuft... beim Cthulu One Shot neulich ist mir das aufgefallen, dass ich zu Beginn viel mehr sprechen und machen musste und dann kam auch mehr und mehr von den Spielern.

Den Charakteren liegt etwas aneinander und es sind wahrhaftige Motivationen vorhanden. Bei einigen Pen & Paper Runden habe ich mich oft gefragt, ob mein Charakter eigtl. überhaupt ein Interesse daran hat, mit den anderen eine bestimmte Sache zu machen. Natürlich macht man es dann meistens dennoch, damit das Abenteuer weiter läuft und weil man den GM nicht zur Weißglut treiben möchte.

Bei dieser Warhammer Gruppe ist das wirklich anders. Die Handlung hat die Charakter zusammengeschweißt und zu Schicksalsgefährten gemacht. Das hat sich besonders in der letzten Episode gezeigt, wo quasi "nur" eine Sache ausgespielt wurde, die jetzt schon länger im Hintergrund gegärt hat. Das ganze wurde dann abendfüllend.

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30 May, 2021 21:10 27 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Imperator-Topper




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Flak und Reimund hatten sich nach den Ereignissen in den Kerkern etwas ausgeruht und stärkten sich vor dem anstehenden Aufbruch zur Beerdigung von Spangenberg mit einem herzhaften und sehr schmackhaften Mahl im "Heulenden Hund".

Flak machte sich Sorgen, dass die verderbte Rattenbrut die heute anstehende Beerdigung nutzen könnte um einen weiteren Angriff zu wagen. Reimund war erklärte ihr, dass der Garten des Morr von den Rittern des Morr bewacht würden und er keine Gefährdung erwarten würde.
Da die Waldelfe nicht davon abließ, einigten sich die beiden darauf, dass die Elfe bei der Spangenberg Villa und Reimund beim Hauptquartier der Stadtwache um weitere Wachen für die Beerdigung ersuchen würden.

Beide machten sich daraufhin auch zügig auf den Weg. Sie würden sich im Anschluss bei Garten des Morr treffen. Hartwin würde dort dann auch zu ihnen stoßen.

Flak verpasste Frau Spangenberg und wurde am Tor zu deren Anwesen rüde abgewiesen.
Reimund traf Schutzmann ebenfalls nicht mehr in der Kaserne an und wies den Wachhabenden an eilig einige Männer zur Patrouille nach Morrs Garten zu entsenden.

Bei der Beerdigung trafen sodann die Gefährten wieder zusammen. Hartwin, Flak und sogar Beldane waren bereits da als Reimund gerade noch rechtzeitig vor Beginn der Beisetzung eintraf.
Beldane, der am Vormittag, nach den Ereignissen in den Kerkern Middenheims, noch auf der Schwelle des Todes gestanden hatte, hatte sich, wie immer fein gewandet, zu der Beerdigung bringen lassen um unserem Kampfgefährten Spangenberg die letzte Ehre zu erweisen. Er war alles andere als fit.

Die 4 Helden Middenheims nahmen am Rande der Trauergesellschaft Stellung ein. Die feine Gesellschaft der Stadt hatte sich zu diesem Ereignis zusammen gefunden. Der Leichnam, bzw. der Kopf denn mehr hatten Flak und Beldane ja nicht bergen wollen, war bereits in einem prächtigen Sarg aufgebahrt. Und der Priester des Morr begann mit der Zeremonie.

Der Friedhof wurde plötzlich und sehr schnell in einem seltsamen Nebel gehüllt.
Flak und Reimund bemerkten wie sich darin seltsame aber nicht genau identifizierbare Gestalten mit rot glitzernden Augen näherten. Die Elfe und der Jäger bezogen rasch Stellung auf einer erhöhten Gruft um sich die Situation genauer zu beschauen.

Die Elfe sah dann auch wie etwas von einer der Kreaturen im Nebel auf in die Trauergesellschaft geworfen wurde. Ein Schrei der Elfe wahrnte daraufhin die Trauergesellschaft vor dem Angriff aus dem Hinterhalt. Flak und Reimund begannen sofort den Fernkampf mit den Angreifern. Hartwin stürmte auf die Gestalten im Nebel zu. Beldane bezog Stellung an der Krypta auf der seine Gefährten Ihre Bögen singen ließen. Führ einen Kampf war er wahrlich nicht in der Verfassung.

Während die beiden Schützen auf der Krypta zunehmend erfolgreich die sichtbaren Angreifer nach und nach ausschalteten, bemerkte der Bretonen etwas auf der anderen Seite der Krypta. Ein Skaven Attentäter hatte sich im Rücken von Flak und Reimund angeschlichen und würde diesen gleich einen unangenehme Überraschung bereiten. Der Bretone zögerte keinen Wimpernschlag und brachte die verderbte Kreatur mit 2 Hieben seines 2-Händers um.

Derweilen hatte die Elfe Schwierigkeiten die Sehne Ihres Bogens riss. Eine ersatzsehne hatte sie nicht. Mit geschickten Elfenhänden verknotete sie diese aber provisorisch und schaltete im Nächsten Herzschlag mit einem Kunstschuss den letzten Angreifer aus.

Nachdem die Skaven vernichtet waren verzog sich der Neben genauso schnell wie er gekommen war. Der Großteil der Trauergesellschaft hatte sich in Sicherheit gebrachte. Nur Schutzmann und Frau Spangenberg, die sich um eine Wunde die der Anführer der Stadtwache erlitten hatte kümmerte, der Priester des Morr der ungerührt die Grabzeremonie fortgesetzt hatte, und der leicht verletzte Hartwin waren noch vor Ort. Die Ritter des Morr, die sich ebenfalls um die Angreifer gekümmert hatten sicherten den Friedhof.

Nachdem Hartwin versorgt war, bekundeten die Gefährten Herrn Spangenberg noch die letzte Ehre. Ebenso wurde von Matschi, der Ogerleibwächter der ebenfalls tragisch bei der Verteidigung der Stadt gefallen war, und der in unmittelbarer nähe zu seinem Herren seine letzzte Ruhestätte gefunden hatte, Abschied genommen.

Hartwin und Beldane verabschiedeten sich darauf hin und kehrten gemeinsam zum Tempel des Sigmar zurück.
Flak und Reimund begaben sich noch auf den Beerdigungsumtrunk. Nach einigen Schnäpsen und Anekdoten zu Spangenberg begaben isch die beiden wieder zum Hund. Flaks Angebot auf eine gemeinsame Nacht schlug Reimund dankend aus.

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19 Jun, 2021 12:28 05 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
Halbgott mit Bolter


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Hardwin machte sich direkt am Morgen auf um den Rest der Gruppe im "Heulenden Hund" zu treffen. Als er dort ankam, waren Flak und Reimund gerade eifrig dabei, ihre Bögen zu pflegen. Mit großer Sorgfalt prüften sie ihre Sehnen auf Schwachstellen und überzogen sie dann mit einer schützenden Wachsschicht.

Als gebürtiger Hochländer verstand Hardwin auch ein wenig von Pfeil und Bogen und war damit aufgewachsen, bevor der Hammer seine Waffe und sein Begleiter wurde. Nach der Bogenpflege und kurzer Benetzung der Kehlen, machte man sich auf zum Chateau Spangenberg, um Rücksprache zu halten und zu sehen, wohin nun die sprichwörtliche (oder tatsächliche?) Reise gehen sollte. Schließlich hatte die ehrenwerte Wihlelmina die Gruppe erneut zu sich bestellt.

Vor Ort traf man die Dame sowie den wortkargen Zwerg, der in ihren Diensten stand, an und besprach ohne weitere Umschweife den neuen Auftrag. Obwohl Hardwin als Teil der Sigmarpriester Ausbildung auch über Zwergenwissen verfügte, konnte er die grummelnden Kommentare des Dawi nicht enschlüsseln. Hätte er doch Reimund gern verraten, welches wohlduftende Kraut der Zwerg rauchte. (Trotz eingesetztem fate punkt 2x deutlich versemmelt... mir war es so peinlich, dass ich es einfach schaffen wollte, wenn ich diesen Skill schon mal habe)

Die Matrone Spangenberg erläuterte den Anwesenden in der Folge ihr Anliegen: Es sollte um den "legalen" Teil der Organisation Spangenberg gehen. Ein Handelspartner (Rutger) sei in der Nähe der Middle Mountains in Bedrängnis durch allerhand Banden und Gesindel geraten. Aus diesem Grund stocke die Lieferung von wichtigem Bauholz, auf das die Stadt Middenheim mehr denn je angeweisen sei. Schließlich galt es allerhand Schäden, verursacht durch die Belagerung sowie den jüngsten Brand, zu reparieren.

Die Gruppe sei wie geschaffen für den Auftrag, da auch Gerüchte über "unheimliche" Vorgänge entlang der Straße zu den Middle Mountains die Runde machten. Wen könnte man hier also besser gebrauchen, als die "Helden Middenheims"? Vereinbart wurden 1 Gold pro Tag und Person sowie 15 Gold pro Person nach erfolgreichem Abschluss des Auftrages.

Im Anschluss hielt man noch Rücksprache mit Schutzmann, der ebenfalls nach der Gruppe geschickt hatte. Idealerweise ließen sich beide Aufträge kombinieren. Schutzmann schilderte der Gruppe, dass der geflohene Holger Altgeld (der ehemalige Kultanführer aus Vettenzell, welcher die Unruhen und Brände genutzt hatte, aus dem Kerker zu fliehen), ebenfalls in Richtung der Middle Mountains geflohen sei. Dafür sprächen konkrete Hinweise und Sichtungen. Darüber hinaus sei ein Hexenjäger ebenfalls in diese Richtung ausgerückt. Die marodierenden Banden sprach er auch an. Hardwin horchte auf, bei er Erwähnung eines Templars des Sigmar. Waren hier erneut die runiösen Mächte am Werk? Für ihn war mehr denn je klar, dass er dieser Sache mit Stahl und Feuer auf den Grund gehen musste. Glücklicherweise schien auch keiner der "Helden Middenheims" seinen Verbleib bei der Gruppe in Frage zu stellen. Gehörte er nun schon dazu? War er auch ein "Held Middenheims"? Es erschien ihm vermessen und er verbannte den Gedanken vorerst.

Schutzmann bot als Lohn 1 Gold pro Tag/Person sowie 5 Gold Prämie pro aufgebrachter Räubertruppe an. Die "Helden" schlugen ohne große Verhandlungen ein.

Die Gruppe machte sich indes daran, sich für die Reise vorzubereiten. Eilig wurden Pferde besorgt. Dazu musste man einen Abstecher zum Tempel des Ulric machen, wo Flak darum bat, ein Pferd des Ordens "behalten" zu dürfen, welches in ihren Besitz geraten war. Glücklicherweise konnte man mit Jotun Hardberg persönlich sprechen, welcher der Gruppe ja aus der Eskapade unter Tage bekannt war. Reimund wurde ebenfalls durch den Orden mit einem Pferd ausgestattet.

Hardwin besorgte sich im Anschluss ein Pferd im Ordenshaus der Sigmariten. Glücklicherweise war Reimund bei ihm, denn sonst wäre ihm vom genervten Stallmeister ("alle wollen sie Pferde... grummel grummel") gar ein schwächlicher Muli ausgehändigt worden, welcher wohl kaum das Kettenhemd sowie den Sigmariten bis zu den Middle Mountains hätte tragen können. (2x satt Int check versemmelt mit 70 oder so.. nicht mein Tag, was die dice app anging großes Grinsen)


Nun war die Gruppe fast abreisebereit. Bei Schutzmann und in der Stadt besorgte man sich fix ein buntes Allerlei an Ausrüstung und Waffen für die Reise. Hardwin konnte endlich einen besseren Schild ergattern sowie einen Brustpanzer. Flak bezirzte noch eben einen Wachmann und versuchte ihn für die Reise zu "rekrutieren". Der Büttel ließ dem Techtelmechtel jedoch keine Taten folgen und verdünnisierte sich später in einem unbemerkten Moment wieder; sehr zum Leidwesen der Elfe, hatte sie doch alle Tricks der Liebeskunst angewendet.


Vor der Abreise schaute man noch im Zwinger der Stadtwache vorbei. Hier hatte man doch vor längerer Zeit die Hunde aus Trätdorf zur Aufzucht abgegeben. Waren die Tölen in der Stadt und unter Tage eher hinderlich, schienen sie für den gegenwärtigen Auftrag wie gemacht. zum Entsetzen aller, fand man aber nur einen traumatisierten Feldwaibel der Wache sowie blutige Spuren und Überreste vor.

Scheinbar hatten sich die armen Tiere selbst zerfleischt. Ob dies auch mit dem Ausbruch Altgelds aus dem gleichen Gebäude zu tun hatte? Dies vermochte man nicht zu sagen, jedoch war klar, dass es kein natürliches Verhalten gewesen sein konnte.

Mit einer dunklen Vorahnung machte sich die Gruppe gegen späten Nachmittag auf in Richtung der Middle Mountains...


--------------------------to be continued-------------------

Sehr schöne und geselllige Runde. Anfangs haben wir länger gequasselt und kamen dann nicht ganz so weit, wie gedacht.

Aber es war auch unerträglich heiß und jeder hatte irgendwie einiges zu berichten. Darum geht's ja schließlich auch und man merkt immer mehr, dass die Gruppe, die sich vorher ja nur teilweise kannte, immer mehr zusammenwächst.

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20 Jun, 2021 21:59 50 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
Halbgott mit Bolter


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Ich hab mal vor den letzten Post von Frank den Bericht von voriger Woche eingefügt.

Ich sag nur "Rote Beerdigung" Popcorn!

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20 Jun, 2021 22:52 15 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
Halbgott mit Bolter


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Man machte sich auf den Weg von Middenheim auf der Waldstaße in Richtung Süden.

Vor Nachteinbruch erreichte die Gruppe das Gasthaus "Zum weißen Wolf" und kehrte dort ein.

Man kam mit den Kutschern ins Gespräch und versuchte zu erkunden wo man mit Räubern zu rechnen hat. Wir konntne in Erfahrung bringen, dass der Hauptmann Leonard Kurtz ein Straßenwächter mit gutem Leumund ist. Die Kutscher vertrauen ihm zumindest sehr.

Am nächsten Morgen brachen wir gut erholt und gestärkt auf und reisten auf der Straße weiter bis die Abzweigung zur Oststraße kam und wir in dieser Richtung weiter zogen.

Am späten Nachmittag kamen wir an der Ruine eines altes Zollhausen vorbei und beschlossen dort zu lagern. Während Hartwin Holz für ein Lagerfeuer sammelt suchte Reimund eine Quelle und erlegte auf dem Weg zurück zum Lager noch schnell einen Läufer.

Nach dem ausgezeichneten Abendessen legten wir uns zur Ruhe. Flak bezog auf einem Baum in der Nähe der Ruine Lager um den Raum zusätzlich zu sichern.

Nachts hatten wir besuch von Rehen, von denen eines mit einem schnellen Schuss von Reimund erlegt wurde. Das erlegte Tier wurde dann sogleich von Wölfen gefressen. Währenddessen bemerkte Flak Bewegung auf der anderen Seite der Straße.

Wir stellten dort mehrerer Tiermenschen und töteten diese zügig.

Am nächsten Morgen zogen wir auf der Straße weiter gen Osten.

Unterwegs trafen wir eine Gruppe von Pilgern. Diese berichteten uns noch Räubern auf dem weitern Weg gen Ost. Wir teilten ihnen mit, dass sie auf dem Weg die Ruine als Lagerplatz finden können.

Wir zogen weiter und fanden gegen Mittag die recht frischen Überreste eines Wagenzuges vor.

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08 Jul, 2021 23:11 44 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Imperator-Topper




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Gestern ging es mal wieder "on the road" in Richtung Middle Mountains.

Die letzte Sitzung endete damit, dass die Gruppe einen grauenhaften Fund machte. Mehrere Leichen lagen am Wegesrand. Direkt machte man sich daran, den Ort zu untersuchen. Pfeile steckten in den toten Leibern und schnell wurde klar, dass es eine Art Überfall gewesen sein musste, der noch nicht all zu lange her war. Als Hardwin einige Körper genauer untersuchte, konnte er ein leises Gemurmel vernehmen. Schnell räumte er einige Leichen beiseite und fand eine ältere Dame, die noch am Leben war.

Die schnelle erste Hilfe des Priesters vermochte die Dame nur noch kurz am Leben zu erhalten und man konnte ihr nur die gehauchten Worte "der Graf..." und "Eleonora" abringen. Zudem sprach sie von "Pilgern" und "falschen Pilgern". Nachdem die Dame ihren letzten Atemzug ausgehaucht hatte, fand man noch ein Amulett mit der Prägung eines Keilerkopfes, und ein Bildnis einer Frau enthaltend, bei der Dame.

Nach kurzer Unterredung beschloss die Gruppe, den Banditen zu folgen. Schließlich umfasste dies auch ihr Auftrag. Hardwin verspürte angesichts der blasphemie der "falschen Pilger" einen brennenden Hass. Männer die sich fälschlicherweise den geheligten Roben bemächtigen und dann auch noch unter dem Deckmantel der Rechtschaffenheit, Mord und Raub an ihren Mitmenschen begingen, durften nicht straflos bleiben.

Man gab den Pferden also gehörig die Sporen und eilte den Waldweg zurück. Leider wollten die Pferde nicht so ganz wie ihre Reiter. Ein paar Meilen weiter, erkannte man eine merkwürdige Form in einer Baumkrone und huschte fix ins Unterholz. Reimund legte an und traf mit einem Blattschuss mittig ins Ziel, welches dann zu Boden plumpste. Die Gruppe eilte in Richtung des Ziels und fand einen gestürzten Banditen vor, der sich durch den Sturz aus der Baumkrone wohl sämtliche Knochen im Körper gebrochen hatte.


Nun war klar, das Lager der "falschen Pilger" konnte nicht weit sein....


------To be continued------

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09 Jul, 2021 13:38 52 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
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Das Banditenlager war in einer nahen Ruine schnell ausgemacht. Flak und Reimund sollten als Späher fungieren und wenn möglich die Geißeln befreien, während Beldane und Hardwin zurückbleiben sollten, um im Ernstfall einzugreifen. Ihre schweren Rüstungen waren einfach zu gut sichtbar und hinderlich.

Als "Signal" wurde der Ruf eines Waldkauzes vereinbart. Es kam, wie es kommen musste. Flak erwischte den erstbesten knochentrockenen Ast, ein lautes Knacken schnitt durch die Waldluft und schon regte es sich in der Ruine. Kurz darauf hallte auch der Ruf eines Waldkauzes durch die Wipfel, als Beldane und Hardwin mit gezogenen Waffen im Anschlag lossprinteten...

Ab diesem Punkt überschlugen sich die Ereignisse. Während bereits erste Pfeile ausgetauscht wurden, sank Reimund plötzlich getroffen zu Boden (Ulrics Wut ist halt auch bei NPCs immer so ne Sache). Flak versuchte sich umgehend um den Gefährten zu kümmern, während Beldane und Hardwin mit allerhand Rüstungsgeklapper auf die Ruine zustümrten.

Mit einem "Küss den Hammer, Häretiker" nahm Hardwin den ersten Banditen direkt mit Anlauf aus dem Gefecht indem er ihm den Brustkorp quasi einhämmerte. Beldane spaltete derweil einen anderen Banditen mit seinem Zweihänder vom Bauchnabel bis zu den Zähnen. Das Duo wütete unter den Banditen und die ersten wandten sich angesichts des Gemetzels zur Flucht. In Augenblicken war das Scharmützel beendet und Hardwin eilte zu Flak und Reimund und versuchte bei der Heilung zu helfen. Scheinbar war sein Puls und Adrenalin noch sehr hoch, sodass er mit einer gewürfelten 98 und einer 100 (!) Flak mit seinem hektischem Gezappel bei derem aufwendigem elfischen Heilritual eher störte, statt ihr zu helfen. Dennoch gelang es der Waldelfe, Reimund zu stabilisieren. Einer der Banditen war noch ansprechbar, ein Verhör scheiterte jedoch, da er nach einer nicht gerade fachmännischen und zärtlichen Wundversorgung (Hardwin war an dem Abend einfach in Kampfeslaune, denn da saßen die Würfel durchgängig), an seinen Verletzungen erlag.

Eine schnelle Durchuschung der Ruine ergab nur Plunder, minderwertige Waffen und etwas Silber.

Vom "Grafen" oder "Eleonora" keine Spur...


Hier noch ein Bild des Gefetchs aus unserem Owlbear Visuallisierungstool...

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10 Jul, 2021 10:34 42 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
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Ein kleiner Gastbeitrag zu unserer RPG-Geschichte aus der Feder des Spielers der Waldelfe Flak.


"Es war einer dieser Abende, als die Gruppe wieder mal ums Feuer saß.
Raimund hatte im Wald etwas geschossen, Beladene hatte gekocht, nicht
ohne über die Bauern und ihre fehlende Kultur zu schimpfen.

Man aß frisch gekochtes Hasengeschnezeltes mit etwas geschmorten Bucheckernn und
Beldane murmelte zwischen zwei Happen

„Vermutlich hahbän sie däch däshalb verstohßän Älfe. Weil du wähder Kräuter suchähn kannst - nohch kochähn…“


Flak nahm einen großen Schluck vom letzten selbstgebrannten aus dem „heulenden Hund“ und wischte sich den Mund ab.
Sie warf ihre abgenagten Knochen ins Feuer, wo das Fett Feuer fing und zischte und brutzelte.

„Weißt du Bretone - eigentlich - wurde ich nicht verstoßen.“

sagte sie mehr zu sich selbst.
Es wurde sehr still am Lagerfeuer und Hartwig warf Beldane einen vorwurfsvollen Blick zu.

„Mein Dorf - Sternenhain - war bekannt für seine Friedfertigkeit. Gegenüber anderen Elfen, gegenüber Halblingen, Menschen, sogar Zwergen. Seine Bewohn waren bekannt für ihre filigranen Musikinstrumente, ihre Musiker, ihre Gastfreundschaft, ihren Wein und vor allem für ihre Feste.

Zum Frühjahrserwachen strömten Abgesandte aus aller Herren Länder zu uns um den Bund der Freundschaft zu erneuern.

Die Veränderungen fanden langsam und zunächst unauffällig statt. Die Lieder wurden wilder, die Melodien wurden fordernder, das Fest dauerte länger und wurde ausschweiifender. Wo früher Gäste nur übernachtet hatten, so teilten sie jetzt unser Nachlager.

So ging es einige Jahre. Dann kam das Jahr, an dem ich 50 Wiinter alt wurde und an dem im Frühling der Mond sehr tief und rot am Himmel stand. Die Feier begann und die Musik spielte auf. Wilder und ungezügelter als je zuvor. Die Trommeln und Pfeifen schallten durch die Nacht. Nackte Leiber tanzten im Mondschein und rieben sich schwitzend aneinander. Als Zeichen ihrer Liebe bissen sich die Tänzer gegenseitig. Ins Ohr, in die Brust, in die Lippe.

Blut begann zu fließen, während die Trommel immer schneller Rhythmen schlugen und die Tänzer sich immer ekstatischer umkreisten.

Schließlich - biß Yalildra unsere Wahrsagerin ihrem Gemahl Danlikahl mit einem wolligen Stöhnen in den Nacken und riß ihm Festzen von Fleisch aus dem Hals. Das Blut spritze rhythmisch aus seiner Ader und benetzte mein Gesicht, während er wollig grunzte.

Ich floh. Nicht ohne das spöttische Gelächter der restlichen Tänzer, die sich mit Fingern und Zähnen geigenseitig blutig kratzen und bissen.

Die dunkle Göttin hatte sich unbemerkt meine Heimat einverleibt und nun suhlte sie sich in ihrem Sieg, während mein Volk voller Inbrunst ihren Namen in die Nacht schrie:

S L A A N E S H.“

ü
üü
Die letzten Reste des Hasenschenkels im Feuer verbrannten und Funken stoben in den Nachthimmel.

„Es roch so ähnlich wie jetzt - nach versagten Haaren und brennender Haut und Fett als ich mein Dorf ansteckte und
jeden erschoss der der Flammenhölle entkommen wollte. ICh habe geschworen das Chaos in jeder seiner Formen zu bekämpfen.

Ich habe dich gesehen Belade.

Du hast bereits einmal die Kontrolle verloren.
Ich werde da sein, falls du sie nochmal verlierst.“

Flak wandte sich um , zog ihre Decke um ihre Schultern und rollte sich neben dem Feuer zusammen. Innerhalb von Sekunden war sie eingeschlafen.

So schien es zumindest…"

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31 Jul, 2021 21:57 59 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
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