Registrierung Mitgliederliste Administratoren und Moderatoren Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite

Rhine Toppers - Tabletop am Mittelrhein - Forum » Brett-/Karten-/Würfelspiele & Rollenspiele » Rollenspiele Diskussionen » Warhammer Fantasy - Geheimnisse in Middenheim » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (7): « erste ... « vorherige 5 6 [7] Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
ill murrey
Halbgott mit Bolter


Dabei seit: 23 Mar, 2016
Beiträge: 3558

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Vielen Dank für die Einlassung.
Ich habe diesen Teil der Geschichte ergänzt. Wir wollen doch nicht, dass den geschätzten Leser_innen dieser Geschichte diese Peinlichkeit unseres beliebtesten Bretonen entgeht.

_______________
[WHFB 8th Ed.] - [The 9the Age] - [Mortheim] - [Dead Mans Hand] - [Blood Bowl]

09 Aug, 2021 11:01 13 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
Ezze
Halbgott mit Bolter




Dabei seit: 16 Apr, 2016
Beiträge: 1894

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Wäwä am Ende werden sie alle schwach.

_______________
Dead Man’s Hand - Warhammer - Bushido - Mortheim - Kings of War Vanguard

11 Aug, 2021 08:00 20 Ezze ist offline Email an Ezze senden Beiträge von Ezze suchen Nehmen Sie Ezze in Ihre Freundesliste auf
nik_the_x
Boss-Topper


Dabei seit: 27 Sep, 2020
Beiträge: 267

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Während Hartin und Flak sich zügig aufmachten um Einlastungszeugen für den armen Bauern Burschen zu finden, der als vermeidlicher Räuberhauptmann hingerichtet werden sollte, hielten Beldane und Reimund die Stellung in Burgsdorf.

Beldane zog es vor seine Zeit in den Zimmer, die die Helden im Wirtshaus bezogen hatten, zu verbringen. Zu sehr fürchtete er sich wohl vor dem Spot mit dem er für seine Reitartistikeinlage beim Erreichen des Dorfen aller Orten erntete.

Reimund hielt im Dorf die Ohren und Augen offen und suchte auch das Gespräch mit dem Verwalter des Burgfries Carolus. Dieser ließ sich trotz Reimund Ausführungen nicht von dem Vorhaben abbringen die Hinrichtung zu angesetzten Zeit zu vollziehen.

Reimund zog daraufhin Olga Kumanski ins vertrauen und die beiden tauschten sich über mögliche Vorgehensweisen zur Verzögerung der Hinrichtung aus. Im geselliger Runde verbrachten die beiden einige Zeit zusammen im Wirtshaus und eins ergab das Andere.

Am nächsten Morgen, dem Tag der Hinrichtung, besorgte sich Reimund noch ein paar Pfeile und richtete sein Ausrüstung für einen vielleicht nicht zu umgehenden Kampf.

Am späten Nachmittag kam leben in den Ort als das Prozedere für die Hinrichtung startete.
Der Platz vor dem Schafott füllte sich mit schaulustigen und Wachen nahmen überall Positionen ein.
Der Delinquent wurde zum Platz gebracht und in Kürze würde es losgehen.

Reimund und Beldane hielten Ausschau nach Ihren Kammeraden, aber von diesen fehlte jede Spur.

Als der Büttel die Vollstreckung des Richtspruches verkünden wollte stieg Reimund auf das Schafott und sprach mit grimmiger Miene und entschlossenen harten Blick mit erhobener Stimme zu der Menge:

"Meine Kammeraden sind auf dem Weg hierher um die Identität dieses Burschen zu prüfen. Wenn sich dann bestätigt, dass er der Räuberhauptmann ist, wird er dann sogleich gerichtet werden.
Wenn ihr ihn aber jetzt tötet und sich seine Unschuld in kürze herausstellt, dann werde ich im Namen Urlichs selbst über die deren Hände dann durch sein Blut rot gefärbt sind Ihrem gerechten Urteil zuführen! Bei Ulrich!!"

Die Wachen auf dem Platz wurden unruhig und wechselten schnelle Blicke. Der Büttel, unschlüssig wie er weiter verfahren sollte suche Blickkontakt zum Turmeingang, an dem Carolus stand und sich die Situation teilnahmslos besah.

Noch bevor irgendjemand handelte, und die Situation entglitt, ritten Flak und Hartwin in wildem Galopp und mit Gefolge auf den Platz des Dorfes ein.

Schnell identifizierten die beiden mitgebrachten Leumundszeugen, der Büttel seines Heimatdorfes und seine Frau, den Bauernsohn als (Ich hab den Namen nicht mehr auf dem Schirm). Er war wirklich nicht der vermeidliche Räuberhauptmann und wurde umgehend freigelassen. Seine Frau und er sanken sich in die Arme, glücklich sicheren dem Tod entronnen zu sein.

Flak und Beldane machten sich indes auf die Suche nach dem Kopfgeldjäger der den vermeintlich Schuldigen abgeliefert hatte.

Da Beldane durch die schwere Rüstung, die er in Erwartung eines möglichen schweren Kampfes trug, zurück viel, pfiff er nach seiner treuen Stute Lady. Diese kam auch umgehend zu ihm und in einer beispiellosen Zurschaustellung seiner Reiterkünste schwang er sich in vollem Lauf beim vorbei ritt des Pferde auf dessen Rücken.
Dieses Husarenstück vollführte er aber in einer Hintergasse, sodass niemand außer ihm jemals davon erfahren würde.

Die beiden Verfolger, Flak und Beldane, setzten dem flüchtigen hart nach. Diesem gelang es allerdings sich abzusetzen und zu entkommen.

Am Abend feierten die Helden Middenheims die Rettung des unschuldig Verurteilten im Wirtshaus ein wenig.

Am Folgetag würden Sie gemeinsam zur Burgfried aufbrechen und Eleonore zu ihrem Vater bringen.

19 Aug, 2021 19:00 17 nik_the_x ist offline Email an nik_the_x senden Beiträge von nik_the_x suchen Nehmen Sie nik_the_x in Ihre Freundesliste auf
nik_the_x
Boss-Topper


Dabei seit: 27 Sep, 2020
Beiträge: 267

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Wie FLAK die Wiedervereinigung erlebte (geschrieben von Flak/David):

Flak und ihre Gefährten hatten Eleonora zurück zu ihrem Vater gebracht. Zunächst hatten sie bei Vater Carolus dem Caplan vorgesprochen.

Doch sein eingebildetes und Überhebliches Verhalten, verärgerte Flak, so dass sie die Stimme direkt an den Grafen richtete.
"Warter Graf - erkennt ihr eure Tochter Eleonora nicht? Wir habe sie vor Tiermenschen und schlimmerem errettet - wollt ihr sie nicht in die Arme schließen?"

Mit einem entschlossen Schwung zog Flak der jungen Frau die Kaputze vom Kopf. Der Graf stutze, dann stürmte er auf sein Kind zu und schloss es dankbar in die Arme.

Trännen rannen über sein Gesicht.

Der Kaplan schaute erzürnt und auch mißbilligend: "Werter Graf - darf ich anmerken, dass wir nicht wissen woher diese Leute eure Tochter..."
Flak spürte wie ihr die Zornesrötes ins Gesicht stieg. Was bildete sich dieser Mensch ein, an ihren Motiven und ihrer Gesinnung zu zweifeln?
Enstschlossen trat sie vor: "Überlege dir gut was du als nächstes sagst Mensch. Solltest du meine Ehre oder die meiner Gefährten beschmutzen oder in Frage stellen,
werde ich dich zur Rechenschaft ziehen. Ich dich zum Duell fordern um diesen Mankel den du mit dieser Anschuldigung verursacht hast mit deinem Blut abzuwaschen."

Der Kaplan zögerte, einen Moment, genauso wie die Wachen die umherstanden und sich unschlüssig ansahen.
Dann begann der feiste Bauch des Kaplan zu hüpfen, während er erst glucksend, dann immer lauter lachte.

Flak sah es vor ihrem innernen Auge. Das Messer ziehen dem fetten Vorsteher in den Wanst rammen und nach oben ziehen.
Die dampfenden Gedärme die sich auf den Steinboden ergossen, während Carolus verzweifelt versuchte die Darmschlingen zurück in seine Plautze zu stopfen.

Unter Aufbietung aller Kraft knurrte die Elfe zwischen zusammengebissen Zähnen: " Wenn wir uns das nächste Mal sehen stirbtst du Mensch."
Sie drehte sich auf dem Absatz um und verließ den Trohnsaal. Sowohl ihre Gefährten, als auch der Graf und seine Tochter, schienen den kurzen Zwischenfall nicht bemerkt zu haben.

Flak besichtigte die kleine Ortschaft und hielt schließelich bei einem alten Pfeilemacher inne. Die UNterhaltung mit ihm besänfitgte sie etawas. Er verkafute ihr mehrere wirklich gute Pfeile und

sie unterhielten sich etwas über das Fletschen und darüber, dass im Handwerk echte Kunst inne wohnt. Der Pfeilemacher Knut erzählte Flak, dass er allen mißtraut, die sich für etwas besseres halten.

Nachdenklich machte sich Flak auf den Heimweg zur Gaststätte. Die Heimstatt der Grafen konnte sie nicht aufsuchen.

Ihre Reise war lang und entbehrlich gewesen.

Der große Verpester, war still, seit sie sich gewaschen hatte.
Der Hüter der Geheimnisse schwieg, wie immer.
Die junge Göttin füsterte etwas in ihrem Gefängis.
"Du hast den jungen Priester verführt. Du hast sein Gelübde gebrochen und deine Wollust über seine Liebe zu seinem Gott gestellt."
"Sei still. Ich wollte, dass sein erstes Mal schön ist. Das es mit jemand ist, der ihn liebt. Nicht mit einer Straßenhure, die sein Geld will."
"Du wolltest nur dich und deinen Körper feiern."
"Sei still. Du hast keine Macht über mich."

Und dann....

War das der rote Gott.
Er sang. Er Leid voll Stolz, Wut und Hass.
Ein Kanon ohne Worte.
Jedes Mal wenn Flak versuchte rational zu sein, sich in den Dekan hinein zu versetzten, ihn zu verstehen.
Versuchte sich zu davon zu überzeugen, dass es das beste wäre sich bei ihm zu entschuldigen und neue anzufangen,
zu ergründen was mit Eleonora geschah, warum sie verschwunden war, wer auf sie aufpassen sollte, wer der Vater ihres Kindes sein könnte, war er da.

Und seine Lied war mächtig. Klar und rein.

"Er hasst Eleonora. Das hast du doch gesehen? In seinem Blick.
Er hast euch. Das hast du doch gesehen? In seinem Blick.
In seinen Worten. Er denkt ihr seit eine Gefahr für ihn.
Er wird euch schaden."

"Sei still. Das weiß ich nicht."

"TÖTE IHN."

" Ich muss erst Informationen sammeln."

" T Ö T E I H N. Er hat deine Ehre beschmutzt."

Flak stöhnte.
Sie wollte zurückgehen. Sie wollte demütig sein.
Sie wollte rational sein.

Aber dieses Mal - gelang es ihr nicht.
Sie seufzte.
Sie starrte den Baum an, in den sie gendankenverloren, das Gesicht eines alten, feisten, bärtigen Mannes geritzt hatte.

Sie schnitt sich eine armdicken Ast von einem jungen Ahorn ab. Ungefähr so groß wie sie.
Einen Moment noch schaute sie zurück auf die kleine Ortschaft mit dem Bergfried und den umliegenden Häuser.

Dann begann sie rythmisch auf das Gesicht im Baum einzuprügeln.
Splitter schälten sich ab, das Gesicht platze auf und begann langsam, ganz langsam seine Konturen zu verlieren und sich aufzulösen.

Und die Stimme des roten Gotte wurde langsam - sehr langsam - leiser.

19 Aug, 2021 19:02 22 nik_the_x ist offline Email an nik_the_x senden Beiträge von nik_the_x suchen Nehmen Sie nik_the_x in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Imperator-Topper




Dabei seit: 15 Jul, 2018
Beiträge: 1122

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hardwins Bericht (Sitzung vom 19.08)

Flak und Hardwin machten sich ohne weitere Umschweife auf nach Immelscheidt
Hoch zu Ross und bei flottem Galopp tauschten sie sich zunächst über die Erlebnisse der vergangenen Tage aus. Durch die Geräusche und die Geschwindigkeit war dieses Zwiegespräch aber von allerhand Missverständnissen geprägt, insbesondere was die Physis menschlicher Frauen im Vergleich mit der elfischen anbelangte (ich gehe hier absichtlich mal nicht ins Detail). Kaum hatte man ein paar Meilen zurückgelegt, erschien das Flackern eines Lagerfeuers in der Nähe einer vorausliegenden Waldlichtung. Man sparte sich das Schleichen und im gestreckten Galopp näherte man sich der Stelle, nur um voller Überraschung nicht auf Gesindel, sondern auf einen erstaunten und redseligen Barden zu treffen. Dieser gab sich als Heinrich Rittersporn zu erkennen und ging den beiden Reisenden durch sein hochgeschwollenes Geträller und Gerede alsbald gehörig auf die Nerven. Durch ein kleines „Rückfallmanöver“ konnte man sich aber des nervenden Barden immerhin bis zu den Toren von Immelscheidt entledigen.


Der Barde



In Immelscheidt, einem Mittelzentrum, angekommen fiel bereits im Gespräch mit den Gardisten an der Stadtpforte der Name der Kneipe „Ulrics Bart“, was die beiden Abenteurer dann nicht lange fackeln ließ, tauchte dieser Name doch bei den Hinweisen auf.
Man versorgte schnell die Rösser und lief zur besagten Kneipe. Dort fand man allerhand verkaterter Pistoliere, die Köpfe auf den Tischen liegend und in anderen misslichen Positionen. Scheinbar hatte es eine Art Gelage gegeben, welches nun in den letzten Zügen lag. Flak befragte die verkaterten Jungadeligen, nach dem Wort oder der Person „Fuchs“ aus, während Hardwin die Kneipe nach Hinweisen oder Spuren durchsuchte oder Flak bei den Befragungen unterstütze. Natürlich wurden auch die vom Ritt staubigen Kehlen etwas benetzt.
Recht schnell wurde klar, dass es einen Pistolier namens Fuchsdorf in der nahegelegenen Kaserne geben muss. Dieser sei wohl ein gar redlicher Bursche und niemand konnte sich vorstellen, dass dieser etwas mit zwielichtigem Treiben oder dem schwängern von fürstlichen Damen am Hut haben könnte.
Flak und Hardwin verschafften sich kurzum in den frühen Morgenstunden Zugang zur Kaserne, was sich nach kurzer Unterredung mit den Wachen als erstaunlich einfach herausstellte. Dort trafen sie in einem Übungsraum auf den besagten Stefan von Fuchsdorf, der aus allen Wolken fiel, jedoch der richtige Mann zu sein schien, da er sich an Eleonora erinnerte.
Bevor man das Gespräch noch vertiefen konnte, erschienen aufgebrachte Wachen und ein überraschend blutiges Scharmützel begann in der Kaserne. Flak und Hartwin versuchten sich während der Kämpfe zusammen mit Fuchsdorf, welcher eifrig mitkämpfte, abzusetzen. Erstaunlicherweise fackelten die Wachen auch nicht lange und setzten ohne Warnung tödliche Gewalt ein, statt Fragen zu stellen. Dies verwunderte die beiden Abenteurer. Schien hier wirklich eine tiefgreifende Verschwörung am Werk zu sein, die auch den militärischen Arm des Imperiums umfasste?


Stefan von Fuchsdorf



Vor der Kaserne teilte man sich schnell auf. Hardwin brachte Soldat Fuchsdorf in die Sicherheit des städtischen SIgmartempels. Fast hätte er vor lauter Ereignissen vergessen, warum er genau dorthin lief, sollte er doch einen höheren und lokal befugten Amtsträger der Sigmariten rekrutieren, um die Misere in Burgsdorf aufzuklären.
Im Tempel angekommen befahl er Fuchsdorf, sich betend unauffällig zu verhalten, während er das Gespräch mit dem örtlichen Tempelprobsten suchte. Hardwin schilderte detailliert die Situation und konnte seinen Amtskollegen überzeugen, ihnen einen entsprechenden Priesterbruder (Bruder Weiß) für die Klärung der Angelegenheit in Burgsdorf abzustellen.
Flak warb in der Zwischenzeit einen Shallya Priesterin an, um in der Sache der Schwangerschaft auf Expertenrat zurückzugreifen.

Man traf sich erneut vor dem Tempel, wo auch der Barde zuegegen war, der flux noch einen Verfolger erleidgte und somit nicht ganz so nutzlos erschien.

Ohne weitere Zeit zu verlieren, machte man sich bei den ersten Sonnenstrahlen davon in Richtung Burgsdorf.

_______________
[WHFB 8th Ed.] - [Bushido] - [Mortheim] - [Infinity] - [Bolt Action]-[Wild West Exodus] -[Malifaux]- [Battlefleet Gothic] - [Star Wars Legion] - [Necromunda]

21 Aug, 2021 19:08 00 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Imperator-Topper




Dabei seit: 15 Jul, 2018
Beiträge: 1122

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Platzhalter - Präsenzsitzung

_______________
[WHFB 8th Ed.] - [Bushido] - [Mortheim] - [Infinity] - [Bolt Action]-[Wild West Exodus] -[Malifaux]- [Battlefleet Gothic] - [Star Wars Legion] - [Necromunda]

28 Aug, 2021 17:22 20 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
Flak
Greenhorn-Topper




Dabei seit: 31 Jul, 2021
Beiträge: 7

Präsenzbericht 1 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Vorab - es war sehr schön. Es wurde viel getrunken (Rheinhessenbräu, Alt, Helles und Dunkles) und gelacht. Frank bewies, dass er auch mit echten Würfeln unglaublich schlecht würfeln kann und Micha bewies einmal mehr, dass Beldaine Khonres Chosen ist, egal was irgendwelche anderen Stimmen erzählen mögen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mich nach so langer Zeit wieder in im Real Live zu treffen, Würfel rollen zu lassen und mich über Crits und Ulrics Fury zu freuen (Sigmar sei Dank nur auf Spielerseite)

Doch lasst mich von Anfang an berichten:

Hardwin und Flak trafen, nach einem erneuten Gewaltritt, mit ihren neuen Verbündeten dem Barden Heinrich Rittersporn, Elonoras Verlobten dem Pistolier Stefan von Fuchsdorf, dem Sigmarpriester Pater Weiß und der Schallia Priesterin Schwester Agnes in Burgsdorf ein.

Während sich Flak noch ihren wunden Hintern rieb und unflätig fluchte, bemerkte Hardwin verschiedene Veränderungen im Ort. An einer Stelle vor der Burg war in der Zwischenzeit Holz aufgeschichtet worden, wie für einen Scheiterhaufen. Ganz in der Nähe stand ein Pavillon, wie um edle Herren vor der Sonne zu schützen.

Hardwin ließ seinen Blick weiter schweifen und bemerkte, dass aus dem obersten Zimmer des Burgfrieds jemand herauswinkte, wie um auf sich aufmerksam zu machen. Das mussten sicher Eleonora und ihre Gefährten, Beldaine und Raimund sein.

Stefan von Fuchsdorf , genannt „Fuchs“ war ganz aufgeregt und drängte darauf, seine Geliebte Elonora sehen zu dürfen. Hardwin und Flak konnten ihn mit Mühe überzeugen, sich bedeckt zu halten, solange noch keine unmittelbare Gefahr drohte.

Nachdem die Pferde versorgt waren, begaben sich Hardwin, Flak und Fuchs in das Langhaus der Burg.
Von Olga der Roadwarden konnten sie erfahren, dass wohl hoher Besuch in Form des Neffen des Grafen „Egon“ und ein Sigmarpriester Namens Bruder Feistus im Ort wären, um die Vorfälle genauer zu untersuchen und Gericht über Eleonora zu halten.

Mit bösen Vorahnungen machten sich die Elfe und der Priester auf in Richtung Burg.
Pater Weiß beobachtete die Angelegenheit, zusammen mit Schwester Agnes und Olga zunächst aus dem Bereich des Haupttores, begleitet von einem unruhigen Barden der abwechselnd vor sich hin reimte und auf der Laute klimperte.

Im Schatten des großen Raumes konnte die Gruppe zwei Gestalten in schlichten braunen Roben erkennen, die die vor den Räumlichkeiten des Grafen standen. Aus den Gemächern dahinter hörte man mehrere Stimmen, die lauthals diskutierten.
Hardwin entschloss sich die beiden Mönche anzusprechen und so seinen Gefährten etwas Ablenkung zu verschaffen. Er gab sich als Sigmarpriester zu erkennen und fragte das eine oder andere um die Auslegung der heiligen Schriften. Die Antworten seiner Glaubensbrüder fielen jedoch sehr karg und einsilbig aus. Hardwin war misstrauisch, konnte dies aber noch nicht richtig begründen. Es war mehr so ein Gefühl. Die Haare in seinem Nacken richteten sich auf, obwohl es im Langhaus angenehm warm war. Hilfesuchend sah er sich nach seinen Gefährten um. Doch diese waren verschwunden.


Als Flak sah, dass Hardwin mit den beiden Männern in den braunen Roben sprach entschloss sie sich die Ablenkung zu nutzen und direkt in den Bergfried zu gehen. Sie sah sich um. Ah – dort hinter dem Vorhang. Dass musste eine Treppe für Mägde und Diener sein, damit diese den hohen Herren nicht in den Füßen herumstolperten. Sie griff „Fuchs“ am Wams und zog diesen hinter sich her.

Sie gingen die Wendeltreppe nach oben. Schließlich gelangten sie in einen Gang und hörten in diesem Stimmen. Flak riskierte einen flinken Blick und konnte zwei Wachen sehen, die eine Tür bewachten. Bei ihnen befand sich gerade eine junge Magd die zu Eleonora wollte. Die Wachen erklärten ihr, dass sie niemand hineinlassen dürften. Befehl vom Grafen.

Schließlich kam die Magd „Fuchs“ und Flak auf der Treppe entgegen. Flak beruhigte sie und erklärte ihr, dass sie hier wären um ihre Herrin zu befreien. Sie solle in die Küche gehen und 2 große Humpen Bier holen.
Die Magd verschwand. In der Zwischenzeit wurde „Fuchs“ immer aufgeregter, nestelte an seinen Pistolen und an seinem Säbel, bis Flak in schließlich anschnauzte er soll endlich stillstehen. Er würde mehr herum zappeln, als ein Jüngling im Puff.
„Fuchs“ rieß sich tatsächlich zusammen und nach wenigen Minuten erschien die Magd wieder mit zwei Krügen Bier, die sie sogleich den Wachen kredenzte.

Flak wollte gerade noch mit „Fuchs“ absprechen wie man vorgehen soll, als dieser auch schon verstürmte. Flak bemühte sich ihm nachzueilen, doch bevor sich versah hatte Fuchs die beiden Wachen schon mit dem Kolben seiner Pistole in die Traumlande geschickt.
„Fuchs“ und Flak hämmerten an die Tür. Drinnen entbrannte ein kurzer heftiger Disput zwischen Raimund und dem paranoiden Beldain,ob man die Tür denn nun öffnen solle oder nicht.

Schließlich nutze Raimund einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit des Bretonen und öffnete die Tür einfach.
„Fuchs“ stürmte sofort zu Eleonore, kniete vor hin und streichelte ihren Bauch. Die beiden tauschen Liebesbekundungen aus . „Fuchs“ erklärte, dass er mit Elonora im Turmzimmer ausharren werde, bis sich die Sache geklärte habe. Beim gehen nahm Flak die Schwerter der Wachen mit und zerschnitt ihre Waffengürtel
Gemeinsam begaben sich der voll gerüstete Beldain, Raimund und Flak nach unten in den Hauptraum. Flak warf nochmal einen schnellen Blick in den Saal und erkannte, dass die Wachen immer noch vor der Tür der Gemächer des Baron standen. Sie ging gemächlichen Schrittes zu Bruder Weiß und Schwester Agnes.
Sie nickte dem weißbärtigen älteren Sigmarpriester zu sagt leise: „Wir haben Stefan von Fuchsdorf zu Eleonora gebracht. Er hat die Vaterschaft anerkannt und versprochen seine Verlobte vor der Geburt des Kindes zu ehelichen. Graf Waldemar hat der Ehe bereits seinen Segen gegeben.“
Der Priester nickte grimmig. Auf das nachgeschobene „Wie bekommt man eigentlich SO muskulöse Unterarme? Trainiert ihr oft mit dem Hammer?“ reagierte er nicht. Flak zuckte die Schultern und wandte sich der Schallia Priesterin zu: “Werte Schwester Agnes. Die Vorkommnisse der letzten Tage
waren doch sehr anstrengend für Eleonora von Burgsdorf. Könntet ihr nach ihr sehen und euch davon überzeugen, dass es ihr und ihrem Kind gut geht?“ Die Priesterin nickte eifrig und erklärte“ Sicher. Darum bin ich ja hier“ und eilte ohne weitere Verzögerung in Richtung Bediensteten Treppe wo sich inzwischen der Rest der Truppe im Thronsaal versammelt hatte.

_______________
Khorne Demons WHF/40K/Kill Team, Malifaux 3, Cthulhu / Warhammer Fantasy RPG

29 Aug, 2021 13:19 36 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
Flak
Greenhorn-Topper




Dabei seit: 31 Jul, 2021
Beiträge: 7

Präsenzbericht 2 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Beldaine befummelte bereits den Knauf seines Schwertes und murmelte unverständliche Worte unter seinem Helm. Raimund schien bestrebt ihn zu besänftigen.
In diesem Moment öffnete sich die Tür und aus den Gemächern des Grafen kamen, ein junger Adeliger



Dabei musste es sich wohl um den Neffen des Grafen „Egon“ handeln, der bereits bekannt feiste Kaplan Carolus, einen noch dickeren Priester



Dabei musste es sich wohl um Pater Feistus handeln, den Grafen selbst, ein Soldat im Rang eines Feldwaibels, ein weiterer Soldat, augenscheinlich Gefolge von Egon und zwei weitere Mönche in braunen Roben.

Hardwin trat, nachdem er Bruder Weiß einen kurzen Blick zugeworfen hatte und dieser wohlwollend genickt hatte vor und richtete das Wort an die Gesellschaft.
Er erhob die Stimme: „Werter Graf, werte Herren, ich bin Hardwin von Middenheim, Priester des Sigmar, wir haben den ehrenwerte Stefan von Fuchsdorf aus Immelscheid hierher gebracht, der bezeugt, dass das Kind von Eleonora sein eigen Fleisch und Blut ist und er gewillt ist die Tochter des Grafen zu ehelichen...“

Der feiste Priester lächelte und drehte mit den Damen seiner Hände die er verschränkt auf seinem Bauch abgelegt hatte...
Flak fuhr fort: „Ihr könnt euch eure Erbschleichereien sparen. Stefan wird die Tochter des Grafen heiraten und ihr könnt in eure Futthöhlen zurückkehren aus den ihr gekrochen seid.“
Hardin schielte noch zu der Elfe herüber - Sie war schon sehr direkt und auch irgendwie anziehen, so verschwitzt und nach Pferd stinkend wie sie da stand, nur mit Kriegsfarbe und ein paar lederfetzten bekleidet... er schüttelt den Kopf und versuchte sich wieder auf das Wesentlich zu konzentrieren....c
Bruder Feistus lachte und sprach: „Wir werden nun Gericht halten über das junge Mädchen und ich würde das Urteil verkünden, dass ich gefasst habe. Sie wird in diesem Augenblick nach unten gebracht.“

_______________
Khorne Demons WHF/40K/Kill Team, Malifaux 3, Cthulhu / Warhammer Fantasy RPG

29 Aug, 2021 13:20 26 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
Flak
Greenhorn-Topper




Dabei seit: 31 Jul, 2021
Beiträge: 7

Präsenzbericht 3 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Und dann.... Brach die Hölle los.

Flak dreht sich bereits auf dem Absatz herum um in Richtung Treff zum Bergfried zu rennen. Aus den Augenwinkeln konnte sie sehen wie Beldain sein Schwert zog.

Am Rande ihrer Wahrnehmung konnte sie den tiefen Bass von Bruder Weiß hören, der das Waffenklirren übertönte: „URTEIL? Vor einem Urteil steht erst mal eine Verhandlung. Ich habe weder eine Anschuldigung vernommen, noch das ihr zum Richter bestimmt wurdet.“

Hardwin rannte zunächst zur Haupttreppe um zwei weitere Wache von Egon daran zu hindern ebenfalls zum Turmzimmer vorzudrigen und schlatete diese aus, bzw. schlug sie in die Flucht. Anschließend wendete er sich wieder der Feistus und seiner Abgesandtscahft zu.

Im Weglaufen schrie Flak Raimund, der gerade einen Pfeil auflegte zu: „CAROLUS GEHÖRT MIR!“ dann hastete sie die Treppen empor. Sie hoffte, dass sie nicht zu spät kam.

Am Ende der Treppe hielt Flak an und späte zunächst hinein. Die Tür war noch verschlossen. „Fuchs“ und Eleonora sollten also sicher sein. Am anderen Ende des Ganges konnte Flak eine Wache in den Farben des Neffen Egons sehen, der gerade die Treppe hinaufkam. Sie zielte auf ihn. Im letzten Moment sah sie einen Armbrustschützen, der ebenfalls auf sie anlegte. Sie wechselte das Ziel und entließ den Pfeil. (Wurf von 02)
Der Pfeil verletzte die Wache im Gesicht und trieb sie sie zunächst in Deckung. Zwei weitere Pfeile fanden ihren Weg in die Wache mit dem Schwert und Schild. Die Wachen zogen sich auf der Haupttreppe zurück.
Flack stürme zum Burgzimmer und überzeugte sich zunächst, dass es Fuchs und Eleonora gut ging. Flack versuchte Eleonora und Fuchs zu überzeugen mit ihnen zu kommen und Burgsdorf hinter sich zu lassen um weiteres Blutvergießen zu vermeiden. Doch die beiden lehnten ab. Schwester Agnes bestätigte, dass Eleonora schwanger ist. Ihr und dem Kind ginge es, soweit sie dies beurteilen könne, gut. Das Kind werde ein Junge und es würde im Oktober geboren.

Flak verließ das Turmzimmer und ging die Haupttreppe hinunter. Auf der Treppe traf sie auf die beiden bereits verwundeten Wachen. Nachdem sie einen weiteren Pfeil auf die Wache mit der Armbrust geschossen hatte versuchte Flak die verwundete Wache mit dem Schwert zu verarzten. Beim Versuch diese zu verbringen (1. Hilfe Wurf 92) verletzt Flak eine Arterie und wird über und über mit Blut bespritzt und der Soldat verblutet vor ihr.

Flak stürmt nach unten und sieht den Armbrustschützen davonlaufen. Sie versucht den Soldat hinter der Ecke mit curved Shots (Wurf von 01-02) zu treffen, was aber misslingt. Schließlich fasst sie sich ein Herz, sprintet in die Halle und wirft sich dort zu Boden. Der Armbrustbolzen des Schützen pfeift über sie hinweg.

Während der Schütze die Armbrust nachlädt, bedroht Flak ihn mit ihrem Bogen und raunt ihm zu: „Flieh!“
Der Soldat nutzt seine Chance, lässt die Armbrust fallen und stürmt davon. Flak betritt die Thronhalle.

_______________
Khorne Demons WHF/40K/Kill Team, Malifaux 3, Cthulhu / Warhammer Fantasy RPG

29 Aug, 2021 13:21 12 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
Flak
Greenhorn-Topper




Dabei seit: 31 Jul, 2021
Beiträge: 7

Präsenzbericht 4 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

In der Zwischenzeit:

Im Thronsaal stürmte ein wütend brüllender Beldain mit erhobenem Schwert auf Bruder Feistus zu.
Doch der Feldwaibel und der Soldat versperrten ihm teilweise den Weg, so dass er sich erst durch diese durchkämpfen musste.

Auch die insgesamt vier Mönche griffen in den Kampf ein.
Raimund schoss auf einen von ihnen und musste mit Schrecken erkenne, dass einer der Mönche wohl nur einen Arm hatte. An der Stelle wo sich sonst sein Arm befunden hätte wuchs nur ein seltsam entstellter Fleischtentakel. Auch zog die Gestalt einen fast 2 Meter langen echsenhaften Schwanz hinter sich her. Raimund starrte in das verzerrte Gesicht der Gestalt. Eines der Augen war anscheinend verwest oder zerstört. An dessen Stelle befand sich nun ein seltsam glühender Gründer Stein.

Raimund schluckte – dass konnte nicht sein – jedoch die seltsam verzerrten Gesichtszüge ließen keinen Zweifel zu – es war ALTGELD.



Von der Zwischenzeit hatte es Beldaine tatsächlich geschafft sich durch die beiden Soldaten durchzukämpfen und attackierte Feistus mit einem mächtige Schwerthieb.
Doch was war das? Der Priester schien durch eine unsichtbare Macht geschützt zu sein. Der Schwerthieb drang nicht zu ihm durch und wurde aufgehalten bis er völlig an Kreft verloren hatte.

Feistus lachte und erhob seine Stimme, während sich seine Dicken Finger immer schneller umeinander bewegten.
„Was soll das? Ihr erhebt euch gegen die Kirche? Nehmt den Platz ein, der euch gebührt. AUF DIE KNIE!“ donnerte er den Helden entgegen.
Raimund verzog die Mundwinkel. Immer dieser Klerus. Er zielte in Ruhe auf Feistus. Er würde ihn lehren ihm Befehle zu erteilen.
Hardwin und Beldain hatte mehr zu kämpfen. Die Stimme wirkte zu fordernd. Sie duldete keinen Widerspruch. Sicher war es besser aufzugeben und sich dem Wohlwollen von Bruder Feistus zu überlassen. Er schien zu wissen was zu tun ist.
In diesem Moment vernahmen sie die Grollenden Stimme von Bruder Weiß hinter sich, der erboßt aufschrie: „Was ist das? HÄRESIE. SIGMAR, steh uns bei!“
Er packte seinen Hammer am Kopf und am Ende und rechte ihn hoch über den Kopf, wo er leicht in einem goldenen Schein zu leuchten begann.
„Das Licht ist mit uns. KÄMPFT!“ donnerte er, während sich Schweißperlen auf seiner Stirn bildeten.



Olga die Roadwarden, hält sich in der Deckung des Burgtors und schießt von dort ebenfalls auf Feistus und auf die Kultisten.
Raimund atmete ein. Und hielt die Luft an. Die Welt schein still zu stehen. Es gab nur ihn. Seinen Bogen, seinen Pfeil und sein Ziel. Vater Feistus. Seine Beute. Seine Finger entließen sachte den Pfeil von der Sehne. (Kritischer Wurf von 02) Sanft und zärtlich. So wie man einem Neugeborenen über dem Kopf streicht oder einem Verstorbenen die Augen verschließt.
Raimund verfolgte den Flug des Pfeils. Wie sich wand. Sich aufbäumte, wie ein bockiges Pferd, nach rechts und links versuchte auszubrechen, bevor Raimunds Willen ihn zurück auf seine Bahn zwang. Er sah wie Funken stoben, als sich den Pfeil Feistus näherte. Wie sich der Pfeil verlangsamte, Holzsplitter und Federstücke von ihm abschälten und er schließlich den fetten Priester am Hals streifte. Blut spritzte. Und einen Moment schien die Konzentration des Priesters nachzulassen. Seine rotierenden Finger blieben stehen und verkrampften sich etwas. Der überhebliche Blick wich einer gewissen Angespanntheit.
Hardwin schüttelte sich erneut. Dieser Priester, diese Mönche. Sie vernebelten seine Gedanken. Erschlug mit dem Hammer um sich und auf den Soldaten und den Feldwaibel ein. Allerdings nicht um ihn sie zu töten, sondern nur um sich ihrer zu erwahren. Zwischen den Attacken und Paraden erhob er immer wieder seine Stimme: „Lasst ab. Schaut euch um. Ihr dient dem Chaos. Lasst ab davon. Wir sind nicht eurer Feind.“ Bei dem Soldat schienen seine Worte zu wirken. Er Blickte zu Feistus und zu dem unbeschreibliche Wesen, dass einmal Altgeld gewesen war und zog sich zurück.



Altgeld hatte sich in der Zwischenzeit unbemerkt Beldaine genähert und fegte diesen mit einem Feger seines Schwanzes von den Beinen. Beldaine wurde in die Luft geworfen und kam krachend auf dem langen Tisch de Thronsaales auf, der unter ihm zusammen brach. Dabei wurde ihm zu allem Überdruss noch sein Schwert aus der Hand geprellt.

Beldaine rappelte sich aus den Holztrümmern auf. Er ignorierte den pochenden, stechenden Schwerz in seinen Beinen und zog den Zweihänder aus der Rückenscheide.
Sein Schwert sauste nach links und spaltete einen der Mönche es sauste nach rechts und nagelte einen weiteren an die Überreste des Tisches.
Feistus schein sich wieder zu sammeln. Aus seinem Mund quollen unsagbare Worte in der dunklen Sprache:
(leider war Flak nicht da, um zu übersetzten, da sie die einzige wäre sie sie versteht)

“Phoas Chamon nak nak dar Khar Khorne Slaar Tzeentch”

Frei übersetzt: Das Gold ist mein. Der Zorn Khornes komme über euch. Tzeentch erleuchte mich.“

Ob der blasphemischen Worte schien selbst der bisher standhafte Bruder Weiß Zweifel zu empfinden und wich mehrere Meter zurück.
Beldaine stürzte sich mit einem weiteren Kampfschrei und jegliche Vorsicht ignorierend (Charge Attak, Ulric Fury) auf Altgeld. Dessen Augen blitzte unheimlich auf und ein grünlicher Blitzstrahl traf den Bretonen der dessen Ansturm jedoch nicht aufhalten konnte. Beldaine spaltete die Choasbrut vom Kopf bis zum Becken. Worauf eine sich bewegende Tentakelmasse zum Vorschein kam. Beldaine wurde hierbei von einer grünlichen-grauen Masse bespritze, die Sigmar sei Dank, von seiner Rüstung aufgehalten wurde.
Raimund nutzte das Chaos und schoss einen weiteren Meisterschuss unter der Achsel von Beldaine hindurch (Wurf von 02 und Ulric Fury) und gab der Chaosbrut, die einmal Altgeld gewesen war den Rest.
Hardwin gelang es in der Zwischenzeit den verbleibenden Feldaibel zu überzeugen, dass Feistus dem Chaos anheimgefallen war, worauf dieser sich zurückzog.
Im Angesicht der Tatsache, dass seine Verbündeten gefallen waren schein Feistus abgelenkt und Bruder Weiß gelang es sine Fassung wieder zu erlangen. Unter aufbieten seine letzten Kräfte stemmt er den Hammer nochmals in die Höhe und rief:

„ Ich bin der Hammer. Ich bin das Licht. Ich werde nicht weichen.“

Feistus Hände wanden sich inzwischen verkrampft auf seinem aufgeblähten Bauch. Seiner Schergen beraubt versuchte er weitere blasphemisch Worte zu stammeln als sich Beldaine wie eine Reinkarnation Sigmars (böse Zungen behaupten wie Khornes) auf den Priester stürzte.



Das Zweihandschwert des Ritter krachte gegen das spröde, bereits beschädigte unnatürliche Schild des Kultisten und löste die Reste davon auf. Es fand seinen Weg in die Schulter des Mannes und verwundete ihn. Er sank auf die Knie und zum ersten Mal an diesem Abend, flackerte sein Blick und Angst machte sich in seinen Augen breit.
Raimund nutzte die Gunst der Stunde und erschoss kurzerhand den Neffen „Egon“ um die Regel der Thronfolge zu vereinfachen.
Flak kommt vom anderen Ende der Halle und sieht den Grafen unter einem Tisch knien und einen bewuptlosen Carolos auf dem Boden liegen. (Flak würfelt auf Willenskraft ob sie der Versuchung wiederstehen kann, den wehrlosen Carolus zu töten und besteht ihn natürlich nicht.)
Im Vorbeigehen jagte Flak drei Pfeile in Carolus (ca. 30 Schaden, mit Ulrics Fury), worauf dieser leblos zusammezusammenbrach und sich eine schnell ausbreitende Blutlache unter ihm bildete.
Beldain lachte und schrie seinen Triumpf hinaus, während er sein Schwer hoch über seinen Kopf erhob um dem Chaospriester den finalen Schlag zu erteilen.
In diesem Moment schlagen drei weitere Pfeile von Flak in Feistus ein und dieser kippt nach vorne auf sein Gesicht, wo er liegent bleibt.

Aftermath

Beldaine und Raimund „untersuchen“ die Angreifer ob sie tatsächlich tot sind – und plündern sie dabei. Inbesondere wird dabei eine Kette vom Neffen Egon erbeutet.

Bedaines geschundene Beine wurden durch Schwester Agnes versorgt, die eine Heilsalbe auftrug.
Olga half dem sichtlich verwirrten Grafen auf und erklärte ihm, dass er fast einem Verrat Anheim gefallen sein, die Gefahr aber jetzt gebannt sei. Olga holt „Fuchs“ und Eleornora und Graf Waldemar erteilt den beiden seinen Segen. „Fuchs“ wird der neue Graf von Burgsdorf und sein Sohn später die Erbfolge übernehmen. „Fuch“ und Graf Waldemar sichern, den Helden zu, dass sie immer in Burgsdorf willkommen sind und man sie stets im Rahmen der Möglichkeiten der Grafschaft unterstüzten wird.
Hardwin dankt Sigmar für seine Gunst und hilft Buder Weiß dabei die Leichen zum Scheiterhaufen zu bringen und dort zu verbrennen.
Flak geht zu dem gefallenen Carolus und wischt ihre Stieflabsätze an dessen Gewand ab. Sie beugt sich kurz zu ihm hinunter und sagt: „Ich habs dir gesagt.“ Beim Hinausgehen haut sie Bruder Weiß auf den Arsch, was dieser entweder nicht merkt, da er eine Rüstung trägt oder ignoriert.
Anschließend geht sie in die Wirtschaft und bestellt: „Bier. Schnaps. Ein heißes Bad. In der Reihenfolge. Gibt’s hier Nutten oder Lustknaben?“
Auf die letzte Frage reagiert der Wirt nicht, bemüht sich aber das Bestellte zur Verfügung zu stellen.
Als Hardwin, schließlich erschöpft vom Schleppen der Leichname, mit rauer trockener Kehle und nach verbrannten Haaren und Haut stinkend die Kneipe betritt, sagt der Wirt zu ihm: „Ähem... Ich... nun mein Herr, also ich soll euch sage... von der Elfe wohlgemerkt: Komm in den Badezuber. Und bring deinen Hammer mit.“

THE END ?!

_______________
Khorne Demons WHF/40K/Kill Team, Malifaux 3, Cthulhu / Warhammer Fantasy RPG

29 Aug, 2021 13:26 49 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
TTMyki81
König-Topper


Dabei seit: 22 Sep, 2019
Beiträge: 780

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Wieder mal einiges an Lektüre! Ihr gebt euch echt Mühe, Daumen hoch! Bier

29 Aug, 2021 20:06 24 TTMyki81 ist offline Email an TTMyki81 senden Beiträge von TTMyki81 suchen Nehmen Sie TTMyki81 in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
Halbgott mit Bolter


Dabei seit: 23 Mar, 2016
Beiträge: 3558

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Herrlich.

Ein paar Kleinigkeiten sind zwar unzutreffend zugeordnet, Hartwin hatte den Kampf mit dem Feldweibel und der Wache und erschlug dann auch Feistus, Reimund tötete den Neffen als dieser Beldane bedrängte der zu diesem Zeitpunkt noch die beiden "normalen" falschen Mönche ausschaltete, aber sonst passt alles soweit. David hatte an dem Abend auch ordentlich dem Wolfkopf Hell wie Dunkel zugesprochen wie wir anderen auch, bis auf Micha aka Beldane, der war der Bob (der Fahrer).

Ich freue mich auf die nächste Runde

_______________
[WHFB 8th Ed.] - [The 9the Age] - [Mortheim] - [Dead Mans Hand] - [Blood Bowl]

31 Aug, 2021 10:13 36 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
Halbgott mit Bolter


Dabei seit: 23 Mar, 2016
Beiträge: 3558

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Ich hab mal den Platzhalter vom 12.8. mit der Story von Reimund und Beldane allein in Burgsdorf und der anschließend verhinderten Hinrichtung geschrieben.

Zu den Vorfällen während der Reise von Flak und Hartwin um die Frau und den Büttel zu holen kann ich nix sagen.

_______________
[WHFB 8th Ed.] - [The 9the Age] - [Mortheim] - [Dead Mans Hand] - [Blood Bowl]

03 Sep, 2021 11:34 32 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
Seiten (7): « erste ... « vorherige 5 6 [7]  
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:
Rhine Toppers - Tabletop am Mittelrhein - Forum » Brett-/Karten-/Würfelspiele & Rollenspiele » Rollenspiele Diskussionen » Warhammer Fantasy - Geheimnisse in Middenheim » Hallo Gast [anmelden|registrieren]

radiosunlight.de Geblockte Angriffe: 3.0430304303644E+293.0430304303644E+89 | prof. Blocks: 12 | Spy-/Malware: 103132103387
CT Security System lite v3.0.4: © 2006 Frank John & cback.de
Impressum | Datenschutzerklärung Impressum

Powered by Burning Board Lite 1.0.2pl3 © 2001-2007 WoltLab GmbH