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stormvermin
Imperator-Topper




Dabei seit: 15 Jul, 2018
Beiträge: 1391

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Die Gruppe bettete sich zur Ruhe und Flak übernahm die erste Wache. Sie konnte entferntes Wolfsgeheul vernehmen und im Bereich des zurückliegenden Berges konnte sie mit ihren Elfenaugen vereinzelte Fackeln erspähen. Scheinbar war ihnen jemand auf den Fersen.


Nach einem erneut sehr kargen Frühstück ohne Feuer (so langsam waren alle Reisende die stramme Diät wirklich satt) begab man sich in Richtung des alten Bauplatzes am Ortschlamm. Flak übernahm dabei die Vorhut. Vor Ort fand man allerhand Zerstörung vor und leider machte man den Fehler, erst nach Spuren zu suchen, als schon alle kreuz und quer gelaufen waren. Man fand ein halbwegs verwertbares kleines Boot. Es war jedoch wesentlich zu klein, um die Gruppe zu transportieren, selbst ohne Pferde.

Etwas weiter abwärts fand Hardwin, bei dem Absuchen der Gegend, ein Boot mit zwei Toten darin. Pfeilschäfte klafften aus ihren Körpern und sie waren klar Raikos Trupp zuzuordnen. Ihm zog es die Magengrube zusammen...





Hardwin und Reimund beschlich nach der grausigen Entdeckung der Drang, dass man sich schnellstens von hier aufmachen sollte. Nach einer kurzen Debatte um das Wie, machte man die beiden Boote bereit. Diejenigen, welche die schwersten Wunden hatten, fuhren auf den Booten, während Flak und Beldane am Ufer entlangritten.


Nach einigen Stunden der Reise begann man sich nach einem Ort für eine mögliche Rast umzusehen. Hardwin konnte eine recht sichere kleine Bucht erspähen. Da alle übermüdet und mehr und mehr von den Strapazen der langen Reise gezeichnet waren, ging beinahe noch eins der Boote beim Anbinden verloren. Reimund, als geübtem Natur- und Waldmensch, gelang es noch, einen prächtigen Hecht zu landen, den man prompt zubereitete.




Reimund machte sich am nächsten Tag daran, die Gegend zu erkunden. Er konnte eine auffällige Geruchsfahne aufschnappen, die seiner Meinung eindeutig brennendem Holz zuzuordnen war, wenn ihn nicht alles täuschte handelte es sich um ein Lagerfeuer. Er folgte der Spur und konnte einen kleinen Holfzällerweiler, an Größe und Charakter nicht dem bekannten Trätdorf unähnlich, ausfindig machen.


Reimund trommelte daraufhin den Rest der Gruppe zusammen und man wurde mit erhobenen Händen (aber einer Hand an der Waffe) vorstellig bei den Dorfbewohnern, welche sich nach vorsichtiger Skepsis als freundlich gesinnt entpuppten.

Den Gefährten lief bei dem Geruch von über einem richtigen Küchenfeuer gekochtem und Essen das Wasser im Munde zusammen und der ein oder andere verlegene und raue Rücken sehnte sich nach einem Haufen Stroh oder gar einer alten Matratze.
Flak gesellte sich noch für einen Schlummertrunk zu ein paar Bewohnern des Dorfes und Reimund bat einen der Bewohner um Pfeilnachschub, als plötzlich Wolfsgeheul aus den umliegenden Wäldern zu hören war. Hektisch wurden die Barrikaden bemannt und man eilte zu den Waffen. Wieder war es der Gruppe nicht vergönnt, sich ihren müden Gliedern zu widmen.

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[WHFB 8th Ed.] - [Bushido] - [Mortheim] - [Bolt Action / Konflikt 47] - [Wild West Exodus] - [Malifaux]- [Battlefleet Gothic] - [Star Wars Legion] - [Necromunda] - [Infinity]

03 Dec, 2021 16:42 10 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
Flak
Rhine-Topper




Dabei seit: 31 Jul, 2021
Beiträge: 28

Große Ereignisse... Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

… werfen ihren Schatten voraus.

Was als Bier und Bretzel Rollenspiel begann, hat sich inzwischen zu einer sehr soliden, verlässlichen und vor allem spaßigen Rollenspielrunde entwickelt.

Auch wenn ich meine hastig zusammengezimmerten Charaktere Angrox (zwergischer Kutscher, der sich seiner Art untypisch rasiert, gerne elfischen Wein trinkt und auf Halblings- und Menschen Damen steht, weil ihm Zwerginen zu ungehobelt sind) und Flak (meine Waldelfenstudentin, die im Laufe der Zeit zu einem fiesen Ghoststrider mit nymphomanischen Zügen mutierte) sehr lieb gewonnen habe – so ist in den Warhammer-Runden doch von Anfang an die Saat der dunklen Götter eingepflanzt und ein jedes Leben zum Untergang verdammt.

Dieser Untergang erreichte mich letzte Woche in Fom des ersten Doppelbandes der neu aufgelegten "Enemy within" Kampange für Warhammer 4th Edition.

Hierzu muss ich sagen, dass ich und Franky uns beide die Warhammer 4th Edtion geholt haben. Für den Preis bekommt man ein solides Regelwerk mit großteils schönem Artwork, tollen Karten und Hintergrundgeschichten.

Teilweise ist mir und auch Franky das Artwork etwas zu
divers - aber dies ist tatsächlich nur ein kleiner Wehrmuttropfen. Aus verschiedenen Gründen haben wir uns allerdings in unserer Gruppe entschieden regeltechnisch bei den 2nd Edition Regeln zu bleiben.

Wir spielen eher Storytelling und legen daher Wert auf schnelle und einfach Regeln. Die Regelen der 4th Edition (die auch gut sind) hätten uns gefühlt in unserem Spielspass gebremst.

Doch zurück zur Enemy Within Kampange. Ich war zunächst skeptisch, zumal für die Collector Edition pro Band Preise von 100+ € aufgerufen werden.

Nachdem ich mir den ersten Band bestellt habe, bin ich allerdings postiv überrascht. Alles an diesen Büchern (Abenteuer, Companion, Handouts, Schuber) zeigt, dass hier Leute mit Herzblut am Werk waren.

Tiefdruck mit Metalleffeckten auf den Covern, Metalleffekt der Kanten, Lesezeichen in passender Farbe, liebevoll gestalteten Handouts für die Spieler. Es macht einfach Spass die Bücher in die Hand zu nehmen. Man merkt, dass hier Spieler für Spieler etwas erschaffen haben und nicht auf Gewinnmaximierung Wert gelegt wurde. Ich bin schwer verliebt in die neuen Warhammersachen. Auch der INhalt wurde überarbeitet und man hat als Spielleiter nun viele Möglichkeiten auf die Lösungsansätze der Spieler zu reagieren. Hier sind 30 Jahre Spielerfahrung eingeflossen und fast jeder mögliche Handlungstang (von die Spielergruppe tötet den Haupt NPC beim ersten Treffen - bis die Spielergruppe wendet nie Gewalt an und versucht alles diplomatisch zu lösen) wurden kurz und knackig beleuchtet. Man fühlt sich als Spielleiter gut gerüstet und fragt sich tatsächlich - wird meine Gruppe noch irgendwas finden, was noch nicht bedacht wurde?!

So sollte Rollenspiel sein und nicht lieblos zusammen gekloppte Abenteuer ohen Sinn, Verstand und Zusammenhang.

Hier ein paar Eindrücke:









Und so werden die Helden von Middenheim demnächst, spätestens ab Januar 2022, wenn der holde Beldane wieder zu uns stößt, in den Fussstapfen der ersten Warhammerkampange treten, die mit ihrer Wiederauflage in der 4. Editon ein wunderschönes Comeback feiert.

Ich freu mich als Spielleiter sehr auf diese akribisch ausgearbeiteten zusmmenhängenden Abenteuer.

Insgeheim hoffe ich auf ein Comeback von Flack, falls einer der anderen Mitspieler einen der Kampangenbände leiten sollte....

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Khorne Demons WHF/40K/Kill Team, Malifaux 3, Cthulhu / Warhammer Fantasy RPG

03 Dec, 2021 20:23 59 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Imperator-Topper




Dabei seit: 15 Jul, 2018
Beiträge: 1391

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Ich freue mich riesig, diese Kampagne zu spielen. Sie wird regelmäßig von vielen Kanälen als eine der besten und kultigsten vorgeschriebenen Kampagnen gelistet. Bin gespannt, was da auf einen zukommt.

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06 Dec, 2021 16:52 30 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
Halbgott mit Bolter


Dabei seit: 23 Mar, 2016
Beiträge: 3676

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Ich finde die Runde auch ausgesprochen nice.

Vor einem Jahr gegründet, um dem täglichen Corona-Wahnsinn zumindest gelegentlich ein Weilchen zu entfliehen, wurde die Gruppe mehr und mehr in die wöchentliche Routine integriert und ich möchte sie nicht mehr missen.

Ich bin schon gespannt ob und wenn in welchem Zustand wir wieder in Middenheim ankommen werden.

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06 Dec, 2021 22:45 22 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Imperator-Topper




Dabei seit: 15 Jul, 2018
Beiträge: 1391

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Hier die Owlbear Karten vom gestrigen Kampf. Bericht folgt..

Aufstellung der Verteidiger



Angriff der Orks



Man beachte, wie sich Hardwin mit rekrutierten Dorfbewohnern über die linke obere Flanke durchkloppt. Hatte ein ganz gutes Händchen mit Gebeten/ Mutsegen und Trefferwürfen.

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10 Dec, 2021 17:59 04 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
nik_the_x
Boss-Topper


Dabei seit: 27 Sep, 2020
Beiträge: 308

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Musste ja irgendwann auch bei Hardwin mal laufen! Würfel großes Grinsen

10 Dec, 2021 21:34 14 nik_the_x ist offline Email an nik_the_x senden Beiträge von nik_the_x suchen Nehmen Sie nik_the_x in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Imperator-Topper




Dabei seit: 15 Jul, 2018
Beiträge: 1391

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Ich weiß nicht, ob jemand einen Bericht schreibt. Eigentlich bestand die Sitzung aus der Verteidigung des Weilers.

Reimund schaltete vom Dach aus mit bekannter Präzision Gegner aus. Flak musste hin und wieder ihren Blutrausch unterdrücken, was erneut nicht sehr gut gelang, weshalb sie vom Dach sprang und stellenweise sogar versuchte, einen herrenlosen Wolf zu reiten.
Davon abgesehen, ließ den gewohnten Pfeilhagel herabregnen.


Beldane rannte einem Berserker gleich mit seinem Zweihänder voran. Hardwin rannte Beldane (mit Besorgnis, ob seiner vielen Wunden) nach und peitschte auf dem Weg ein paar Dorfbewohner mit feurigen Stoßgebeten an, die ihm dann prompt in die Reihen der Orks folgten.

In den Reihen Der Orks fanden sich die bekannten Goblin Wolfsreiter, aber auch ein verderbter Schamane sowie eine Art "Meuchelmörder" der Goblins, der Reimund auf dem Dach nach dem Leben trachtete. Angeführt wurde die grüne Horde auch von einem Orkboss, den Hardwin und Beldane niederstrecken konnten. Hardwin hat tatsächlich zum ersten mal "Ulric's Fury" erwürfelt. Würfel

Der Schamane verwandelte eine 15m Eiche in eine Fackel, tötete zwei Köhler neben Flak, was diese soweit zu Sinnen brachte, dass sie sich hinter einem Haus in Deckung brachte.

Als man dachte, man hatte die grüne Flut eingedämmt, erschien noch eine große ogerartige Kreatur, welche an einer Kette von einem "Handler" herangeführt wurde. Dramatischerweise genau in der Ecke, in der, der verwundete und niedergekämpfte Beldane und Hardwin mehr oder weniger allein standen, da die begleitenden Bauern zum Großteil gefallen waren.

Genau in dem Moment brach ohrenbetäubendes Hufgetrappel los und eine Einheit Weiße Wölfe brach auf den Dorfplatz. Mit der nun vorhandenen Übermacht und dem Schockeffekt durch die eintreffenden Reiter, konnte man die Grünhäute erledigen oder verjagen.

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12 Dec, 2021 10:01 08 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
Halbgott mit Bolter


Dabei seit: 23 Mar, 2016
Beiträge: 3676

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Das Wolfsgehäule ließ Reimund sofort den Löffel fallen lassen mit dem er gerade noch den heißen und recht schmackhaften Eintopf zügig in sich gelöffelt hatte.

Rasch griff er seinen Bogen und seine anderen Waffen und machte sich zügig kampfbereit. Ein Jüngling rannt mit einigen Bündeln Pfeilen an ihm vorbei. Schnell griff er sich eines der Bündel um seinen Vorrat für das wahrscheinlich kommende Gefecht aufzustocken.

Auf dem Platz vor dem großen Gemeinschaftshaus angekommen verschaffte er sich erst einmal einen groben Überblick. Die Männer des Weilers machten sich daran bereitstehende mobile Palisaden in die Räume zwischen den Gebäuden zu bringen. Dies war also definitiv nicht die erste Attacke auf diese Siedlung.

Reimund blickte sich nach einer guten Position für sich um. Er klettere geschwind, eine kleine Leiter nutzend auf das Langhaus. Die Leiter zog er, als er sah dass kein anderer auch auf dieses Dach gehen wollte, hinter sich hoch. Er kletterte bis zum Dachfirst und verschaffte sich, nun mit besserer Sicht einen Eindruck der Situation.

Die Badikaden waren inzwischen gestellt und überall gingen Kämpfer mit Äxten und Schilden in Stellung. Einige der Dörfler hatten sich, ebenfalls mit Pfeil und Bogen bewaffnet, auf anderen Dächern positioniert. Auf seinem Dach fand er nun ebenfalls einen Knaben, nicht älter als 12, der sich auch mit Pfeil und Bogen seiner Haut erwehren wollte. Reimund ging Mittig des Hauses in Stellung. Von hier hatte er den kompletten Norden und Osten vollständig im Blick. Auch den Süden konnte er recht gut im Blick behalten. Dem Jungen neben sich, er hieß Hannes, hatte er etwas abseits des Firstes in stellen gehen lassen und ihm mit der Beobachtung der westlichen Seite beauftragt.

Da kamen sie auch schon. Im Norden brachen orkische Wildschweinreiter und Goblins auf Wölfen aus dem Unterholz drangen und auf die Siedlung zuhielten. Einer der Wölfe sprang mit einem mächtigen Satz über die Palisaden und war schon auf den kleinen Platz in der Mitte des Weiler vorgedrungen.

In 1000malig geübten Bewegungen flogen nur Augenblicke später 2 Pfeile in die Richtung des Geschöpfes und töteten den Wolf und seinen Goblinreiter.

Reimund nahm nun einen der Wildschweinreiter am Tor unter Feuer und erlegte sein Ziel ebenfalls gekonnt.

Seine Wunden der letzten Tage schmerzten aber im Rausch des Kampfes waren diese nicht mehr als Kratzer und behinderten ihn nicht merklich.

Seine nächsten Pfeile schlugen in den Kopf und Rumpf eines Orkkriegers ein, der Beldane nun nie mehr bedrängen würde.
Der hitzköpfige Bretone war an durch die Palisade hindurch geprescht und hatte die Orks auf em Weg vom Wald zum Weiler gestellt.
Hartwin folgte ihm mit den Dörflern, die diesen Durchgang verteidigt hatten, nach. Reimund sandt 2 weitere Pfeile zu Beldans Entsatz und fällt noch einen Ork. Da war Hartwin auch schon heran und focht Seit an Seit mit dem Betonen und den tapferen Dörflern. Ein mächtiger Ork, es musste der Anführer dieses Kriegstrupps sein, stand nun vor ihnen.

Reimund wollte schon auf diesen Anlegen, als ein Schlag durch das Dorf ging. Da wo eben noch eine stolze Eiche stand war nun nur noch eine gewaltige lodernde Fackel. Er wurde von der Woge der Explosion kurz von den Füßen geholt, sammelte sich aber schnell wieder und spähte nach der Ursache für dieses Ereignis.

Flak war in der Nähe der Stelle und so konnte Reimund erkenn, dass was auch immer dafür verantwortlich war, hinter dem Haus zu Flaks linken vor ihm verborgen war.

Er wollte gerade seine Stellung wechseln um auf das neue Ziel anlegen zu können, da vernahm er leise ein Geräusch von der anderen Seite des Daches.

Er hielt Ausschau nach der Ursache und konnte nur durch sein geübtes Auge einen merkwürdig gewandeten Goblin ausmachen der Hannes, des Jungen, gerade überwältigt hatte. Er wollte diesen gerade mit einer kleinen Klinge die Kehle aufschlitzen als er Reimunds Gegenwart bemerkte. Mit unerklärlicher Geschwindigkeit und Geschick drehte er sich und Reimund bemerkte im letzten Augenblick, dass etwas auf ihn zuflog. Reimund wich gerade so noch aus und konnte den Luftzug der scharfen Klinge noch auf seiner Wange spüren.

Im selben Moment flog auch schon ein gezielter Pfeil von Reimunds Bogen auf den Schurken zu. Aber auch diesem gelang mit ungeahnter Agilität das Ausweichen.

Reimund schoss nun in folge mehrere Pfeile auf den Grünling, denen dieser aber immer geschickt auswich. Dann endlich traf ein Pfeil und der Schurke sacke, sichtlich getroffen zusammen. Reimund wollte gerade zum Fangschuss ansetzen als er ohrenbetäubendes Brüllen vom nördlichen Wald vernahm.

Reimund blicke sich um und erspähte seine Freunde Hartwin und Beldane die die Orks inzwischen niedergekämpft hatten. Die beiden sahen aber auch geschunden und zerschlagen aus. Flak hatte immer noch mit was auch immer hinter dem Haus zu tun.

Das Gebrüll war auf einen gewaltigen Oger zurück zu führen der jetzt von den Orks aus dem Wald getrieben wurde. Und auch die Zahl der Grünhäute nahe immer weiter zu. Dies würde also vielleicht ihr letztes Gefecht werden. Reimund sprach ein kurzes Gebet Zu Ulrik und gelobte so viel der verderbten Bruten mitzunehmen wie nur irgend möglich.

Er drehte sich um um den Goblin zu erlösen. Dieser war aber nicht mehr auf dem Dach. Reimund schaute kurz nach dem Jungen. Er lebte, war aber bewusstlos und hatte einige böse Wunden davon getragen. Diese würden ihn nicht schnell töten, daher nahm er sich die verblieben Pfeile des Knaben und machte sich auf die Suche nach lohnenden Zielen.

Beldane und Hartwin stellten sich gerade zum letzten Gefecht und Reimund würde ihnen Pfeil um Pfeil beistehen.....

Das Getöse von Hörnern riss ihn aus seiner Konzentration. Es waren überraschend nicht die dumpfen Hörner der primitiven Grünhäute, dies war der klare Klang von Hörnern aus getriebenen Silber! Im nächsten Augenblick preschten auch schon stolze Ritter des weißen Wolfes auf ihren edlen Rössern von Süden durch die Siedlung und ritten die eben noch siegesgewissen Orks und Goblins in den Staub....

Reimund sah, dass sein Bogen nun hier nicht mehr gebraucht wurde. Er versorgte nun die Wunden von Hannes und bracht ihn in das Langhaus. Auch andere Verwundete wurden nun dorthin gebracht und versorgt.

Am Abend ging Reimund müde zu Bett. Er dankte Ulrik für die Zielsicherheit die dieser im heute geschenkt hatte und viel in einen tiefen Schlaf.

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14 Dec, 2021 16:30 36 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
Flak
Rhine-Topper




Dabei seit: 31 Jul, 2021
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Spieltag 30.12.2022 online Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Am nächsten Tag half die Gruppe die Gefallenen de Köhler Weilers zu bestatten. Flak holte aus dem nahen Wald einen Eichenschößling und pflanzte ihn etwas neben dem abgebrannten Dorfbaum ein.

Die weißen Wölfe wurden von Jotun

angeführt welchen die Gruppe einst aus der Gefangenschaft von Chaoskultisten befreite. So war die Wiedersehensfreude groß und Jotun erleichtert, da er seine Schuld nun zurückzahlen konnte.

Die Gruppe berichtete dem Ritter über ihre Erlebnisse am Grausee, die dieser mit Verwunderung zu Kenntnis nahm. Er selbst berichtete, dass die Grünhäute zur Zeit sehr unruhig und fast schon tollkühn wären und sich weit in die Länder des Imperiums vorwagen würden.

Bei Immelscheid habe sich daher ein Heertross des Imperiums versammelt. Ob dieser nur wegen den Grünhäuten zusammengezogen wurde ließ Jotun letzten Endes offen.

Er lud jedoch die Gruppe ein, ihn mit seinen Mannen zum Heerlager vor Immelscheid zu begleiten.

Einige Tage später trifft die Gruppe mit den Weißen Wölfen in Immelscheid ein. Nachdem sie von Jotun noch eine bronzene Plakette erhalten haben, die sie als seine Vertraute ausweißt, beschießen die Helden sich doch in der Stadt umzusehen um nach einer Rast nach Middenheim weiter zu reisen.

Nach den letzten Erlebnissen in der Gasstätte "Ulrics Bart" beschließen die Gefährten sich eine andere Wirtschaft zu suchen in der sie nicht ganz so bekannt sind.

Nach einem kurzen Zwiegespräch mit den Stadtwachen lassen diese sie ein, wobei klar wird, dass die Immelscheider dem Heertross Missßtrauen und die Stadtwachen angehalten sind Soldaten den Zutritt zur Stadt zu verwehren.

Die Gruppe lässt sich von einem Rotzlöffel aus Immelscheid eine Kneipe empfehlen und von diesem in den Hafen zum „Kraken“ führen.

Man bezieht dort Zimmer, muss aber feststellen, dass es im Kraken keinen Stall gibt.
Hardwin und Flak beschließen im Hafen eine Unterstellmöglichkeit für die Gäule zu suchen.

Hierbei stellen sie fest, dass das Schiff der Strigani, die Trandafir im Hafen liegt und sowohl Reiko, als auch Mutter Vadoma an Bord sind.

Man wechselt einige Worte, wobei es zu einer Rauferei zwischen Flak und einem Schauermann der Strigani kommt wobei sich beide eine blutige Nase holen. Man verträgt sich jedoch wieder und stößt zusammen mit einem Schnaps an.

Flak und Hartwin unterhalten sich kurz mit Reiko. Dieser eröffnet ihnen, dass die zwei Strigani am Grausee sie hätten mit zurücknehmen sollen. Als er von ihrem Tod erfährt grämt er sich sehr.

Die Pferde werden in einem nahen Stall der Strigani untergebracht.

Flak und Hartwin kehren in den Kraken zurück und beschließen zunächst (zusammen) ein Bad zu nehmen. Auch Reimund und Beldane erfrischen sich und zur abendlichen Stunde trifft man sich im Schankraum zu dunklem Bier, Brot und Braten. Auf Jotuns Rat hin meiden die Gefährten den Fisch.

Die Holde Schnakmaid Hildrun

Leert mit der Gruppe den ein oder anderen Humpen und Schnaps. Reimund versucht sich mit einigen Einheimischen beim Kartenspiel, während Hardwin den Blick durch den Schankraum gleiten lässt. (Perceptionwurf von 1%)

Da sieht er den Aalfänger Hans, wie dieser sich gerade durch die jetzt gut gefüllt Kneipe drängt. Er macht Raimund und Flak auf diesen aufmerksam. Flak raunt Reimund zu er solle den Ausgang decken und springt auf die Tische um über diese zu laufen und Hans den Weg abzuscheiden. Allerdings erschweren die restlichen Gäste das Vorwärtskommen und Flak strauchelt schließlich und fällt von den Tischen wobei sie einige Bierkrüge umwirft.

Es entbrennt eine wüste Kneipenschlägerei.

Flak gelingt es Hans zustellen. Dieser windet sich jedoch wie ein Aal aus dem Nahkampf heraus und kann Flak dabei einen heimtückischen Stoß mit seinem Dolch in den Rücken versetzten.

Raimund wirft mit Wurfmessern nach Hans und Hartwin und Flak sich durch die prügelnden Gäste zu Hans vor. Mit vereinten Kräften, geworfenen Bierkürgen, Kerzenständern und einem letzten entscheidenden Schlag mit einem Stuhl gelingt es den dreien Hans zu überwältigen.

Im allgemeinen Chaos Schafft die Gruppe Hans aus der Kneipe heraus, fesselt diesen und bringt ihn zur Trandafir wo sich Reiko bereit erklärt diesen im Schiffsrumpf einzusperren.

Man verabredet sich am nächsten Morgen.

erschöpft kehrt die Gruppe zurück in den Kraken.

Flak schläft mit Beldaine und Johanna in einem Zimmer. Bevor sie sich zu Bett legen – Beldaine und Johanna haben anscheinend kräftig gezecht – schiebt Flak ihr Bett vor die Tür um Eindringlinge zu erkennen, aber auch falls sich Johanna aus dem Taub machen will.

Hardwin und Raimund schlafen im anderen Zimmer.

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12 Jan, 2022 21:29 52 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
Flak
Rhine-Topper




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Spieltag 06.01.2022 online Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Nach der ersten durchgeschlafenen Nacht in einem warmen Zimmer, in einem Bett erwachen die Helden relativ erfrischt.

Zumindest Falk, da Johanna mit dem Pisspott Radau macht.

Flak konfrontiert Johanna damit, dass man "Hans" gefangen hat um ihre Reaktion zu testen. Diese reagiert aber kühl und ohne Besonderheiten. Beide begeben sich nach unten in den Schankraum um zu frühstücken, wo kurz darauf Raimund und Hardwin zu ihnen stoßen. Man bestellt ein reichhaltiges Frühstück.

Flak will unbedingt zwei Portionen essen und schlingt in sich hinein. Gibt aber kurz darauf fast alles wieder von sich. (Toughnesswurf verpatzt) Die sonst so redselige Elfe wird merklich leiser.

Belaine ist zunächst nicht wach zu bekommen und schläft weiter seinen Rausch aus.

Die Wirtin Heidrun überreicht den Gesellen einen Brief in denen die Gefährten zum Kontor der Spangenbergs in Immelscheid eingeladen werden.

Man erschließt sich jedoch zunächst nach dem Gefangenen Hans zu schauen. An der Trandafir angekommen werden sie von Reiko und Mutter Vadoma mit wüsten Beschimpfungen empfangen. Zwischen den Flüchen ist erkennbar, dass Hans entkommen ist und dabei einen weiteren Strigani getötet hat. Mutter Vadoma labert wieder wirres Zeug und deutet auf die Gefährten wobei sie schreit :

"Ihr bringt Unglück. Auch über eure Freund.Große Besti. Wird Euren Freund töten. Große Nesti. Große Trubel.“


Reiko verwehrt der Gruppe den Zugang Trandafir, so dass die Freunde den „Tatort“ nicht untersuchen können.

Etwas ratlos begibt sich die Gruppe zunächst zum Stall mit den Pferden.

Flak will eigentlich nur kurz alleine in den Stall gehen, hat aber irgendwie ein komisches Gefühl. Sie betritt leise den Stall und schleicht zu den Pferden. Hier kann sie erkennen, dass die Satteltaschen durchwühlt wurden und Beldaines Zweihänder auf dem Boden liegt. Flak nimmt den Zweihänder des Bretonen an sich.




Anscheinend hatte der Bretone nach den Pferden geschaut. Er ist aber nirgendwo zu sehen.
Außer den durchwühlten Satteltaschen gibt es keine Anzeichen eines Kampfes. Entwendet wurde nicht wichtiges, es befand sich aber auch nichts Wichtiges bei den Pferden.

Die Gruppe fragt nochmals bei den Strigani, ob diesen etwas aufgefallen ist. Diese bleiben jedoch abweisende.

Etwas ratlos beschließen die Freunde zunächst zusammen mit Johanna den Kontor von Spangenbergs aufzusuchen, wo sie von Alric Brokksnev, Berater von Wilhelmina Spangenberg empfangen werden.

Nachdem sie diesem ausführlich berichtet haben zahlt dieser jedem zunächst einmal 25 Goldstücke aus. Er übersetzt teilweise das Tagebuch von Tugrim (dem Zwergenaufseher am Grausee) und verrät zumindest woviel, dass Tugrim aus einem Grund, den er nicht nennt, einen Hass auf Spangenbergs hatte und er der Meinung war, dass Gold würde ihm zustehen.

Wieviel Godl letzten Endes in der Kiste war verrät Alric nicht. Auf Johannas Rolle geht Alric nicht ein, sie wird aber auch nicht im Beisein der Helden bezahlt.

Flak nimmt die Bezahlung für Beldaine in Form eines Wechsels der Spangenbergs an sich.

Alric gibt an, dass die Helden zunächst nach Middenheim zurückkehren sollen und sich dort nochmals mit Wilhelmina treffen sollen.

Dies hatten die Freunde sowieso vor, da sie ja auch durch Schutzmann verschiedene Aufträge hatten.

Bevor die Gruppe sich an den Aufbruch macht, möchte Raimund den in Immelscheid ansässigen Alchemisten Hartmut Nesselwang zu dem Gift des Basilisken befragen.

Reimund und Flak wollen in der Zwischenzeit versuchen im Heerlager Langbögen zu ergattern.

Danach will man sich auf dem Markt treffen um den verschwundenen Beldane zu suchen.

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12 Jan, 2022 22:06 00 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
Flak
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Spieltag 13.01.2022 online Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Reimund verhandelt beim Alchemisten Hartmut Nesselwang eine Weile hin und her. Der Alchemist scheint großes Interesse an dem Extrakt des Basilisken zu haben.

Außerdem fragt Reimund den Alchemisten nach dem Bronzenen Haken, den er im Bauch des Hechts am Grausee gefunden hat. Der Alchemist erklärt sich bereit diesen für 2 Goldstück zu identifizieren. Nachdem Reimund gezahlt hat stellt ihm der Gelehrte ein Zertifikat aus, aus dem hervorgeht, dass es sich um einen so genannten „Schattenfänger“ handelt, der in grauer Vorzeit angeblich dazu verwendet wurde um besonders gefährliche Schurken zu kennzeichnen. Der Haken entfernt angeblich den Schatten vom Körper des Betroffenen. Der Schatten kann dann in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt werden. Der Alchemist bietet an dies an einer Ratte zu demonstrieren. Reimund lehnt jedoch ab und verstaut den Haken und das Zertifikat im Rucksack.

Schließlich tauscht Reinmund das Extrakt gegen einen Giftdolch der mit dem Gift des Basilisken gefüllt ist, eine glasspitzte hat und nur einmal benutzt werden kann, ein paar Heiltinkturen und 20 Goldstücke ein.

Beide scheinen mit dem Geschäft zufrieden.

Später suchen Reimund und Flak das Heerlager auf und sprechen nochmal mit Jotun. Dieser hat auch keine Idee, wo ihr Freund Beldane abgeblieben sein könnte.

Er stellt sie jedoch den Jägern des Heerlagers vor, wo sie fragen, ob sie Langbögen kaufen können.

Einer der Vorsteher "Jessen" fragt, was sie denn mit Langbögen wollen, worauf Flak erwidert: „ Ich könnte euch Unterricht erteilen, wenn ihr wollt.“

Jessen fordert die Beiden daraufhin auf einen Apfel zu schießen, der ca. 150m entfernt an einem Baum hängt.

Flak schießt und trifft den Apfel, zwar nicht mittig, aber sie trifft. Worauf sie sagt: „Puhhh da hab ich ja noch mal Glück gehabt.“

Jessen zeigt sich beeindruckt und auch Reimund trifft den Apfel, der von Flaks Schuss noch am Schwingen ist.

Beide erhalten 1Langbogen und 20 Pfeile vom Heerlager, worauf sie ein paar von ihren Sachen zum Tausch einlagern.

Auf dem Rückweg vom Waffenlager treffen sie nochmal Jessen und Jotun die sich über einen Kampf in der Arena unterhalten. Angeblich soll dort ein wilder Bär gegen irgendeinen armen Taugenichts kämpfen. Jotun ist davon zwar nicht begeistert, gibt aber zu verstehen, dass es besser ist, wenn die Männer sich dort abreagieren, statt in der Stadt Ärger zu machen.

Flak fragt Jessen, ob man auf den Kampf wetten kann, worauf dieser mit einem Grinsen erwidert: „Natürlich.“

Frohgemut machen sich Reimund und Flak auf um dem illustren Schauspiel beizuwohnen.

In der Zwischenzeit wird unserer werter Beldaine unsanft in einen Keller geschleppt und grob zu Boden geschleudert und bekommt noch den ein oder anderen Fußtritt ab. Einfach nur als Respektsbekundung, nicht um ihm zu Schaden.

Trotz seiner Erschöpfung (5 Lebenspunkte Rest) versucht sich Beldaine aus seiner Lage zu befreien. Es gelingt ihm allerdings nur an der Wand ein kleines Guckloch in den Sack zu scheuern. Durch dieses kann er einen staubigen Keller mit Falltür erkennen.

Schließlich kommen seine Peiniger zurück und Beldaine bekommt den Sack vom Kopf gezogen. Er erkennt in der Luke des Kellers einen Mensch der auf ihn herunterstarrt.

„Soso… das ist er also? Ja ich denke er wird uns einen guten Kampf liefern. Was willst du für ihn?“ sagt dieser, anscheinend zu jemand der sich neben ihm befindet.

„Nichts, nichts. ABER ich will ihn sterben sehen. Und er soll Leiden, das ist alles.“ erwidert eine andere Stimme.

„He Du.“ ruft der Mann „Du wirst uns doch einen guten Kampf liefern, oder?“

Beldaine nimmt alle seine Kraft und seinen Mut zusammen und versucht zu der Luke hinauf zu spucken. Tatsächlich hatte sich in seinem Rachen ein ekelhafter, schleimiger Klumpen gesammelt und es gelang ihm seinem Widersacher mitten ins Gesicht zu rotzen.

Der Mann schaut wutentbrannt auf den Bretonen herab und murmelt: „Dein Glück dass du noch kämpfen musst. Eigentlich hätte ich dir Schlagringe gegeben.“ Dann wendet er sich ab und ruft seinen Spießgesellen zu „Werft ihn in die Grube. Das Publikum ist schon heiß.“

In der Zwischenzeit hatten sich Reimund und Flak durch die Nachhut des Heertrosses einen Weg gebahnt. Vorbei an Huren, Gauklern, Wundschärlern und allerlei anderem Gesindel um schließlich an einem großen Zelt anzukommen.

Flak und Reimund drängten sich an diversem Pöbel vorbei in das Zelt, um festzustellen, das es sich um eine Art Miniarena handelte, in deren Mitte eine Grube ausgehoben war. Reihum standen Bänke um das Spektakel besser betrachten zu können. An einem kleinen Wetttisch waren zwei Buchmacher offensichtlich damit beschäftigt Wetteinsätze anzunehmen.

Der Kurs stand zu diesem Zeitpunkt ca. 1 : 10, Bär gegen Mann.

Flak kletterte auf eine der Bänke um besser in die Grube blicken zu könne. Mit Staunen (gut die Spieler hatten es bereits erwartet) erblickte sie Beldaine, der einem riesiger, tobender Bär nur mit bloßen Händen gegenüberstand. Beldaine wurde außerdem von einem einarmigen Halbling und dessen Gefährten mit faulem Obst und Unrat beworfen.



Es stellt sich heraus, dass es sich hierbei um einen Halbling handelt, den Beldane bei einer früheren Begegnung den Arm abgetrennt hatte, da dieser ihm gegenüber nicht den nötigen Respekt zeigte. Hintergrund war, dass der Halbling, ein Bärenhändler, einen Bären Belaine nicht schenken wollte. Die Gruppe sollte einen Bären für Spangenberg besorgen. Als der Halbling dem Bretonen mißmutig seine Ablehnung darlegte, schlug dieser mit seinem Zweihänder nach ihm (Ulrics Fury, 16 Pkt. Schaden) Nur Flaks schnellem Handeln war es zu verdanken, dass der Halbling nicht verblutetete, sondern sein Lebem im Schalia Tempel gerettet werden konnte.

Flak ließ ihren Umhang von den Schultern gleiten und wog den Zweihänder kurz in der Hand um ihn dann mit einem wilden Schrei:

„Beldaine meine Liebe!“


in die Arena zu schleudern, wo er kurz vor dem Bretonen in den Sägespänen liegen blieb.

Ein Raunen ging durch die Menge, während sich Reimund blitzschnell einen Weg zum Wetttisch bahnte und 10 Gold auf den Bretotnen setze. Kurz darauf ertönte eine helle Glocke und es rief jemand verzweifelt:

„NICHTS GEHT MEHR. NICHTS GEHT MEHR.“


In der Zwischenzeit rollte sich Beldaine mit einem Hechtsprung nach vorne um sein Schwert zu ergreifen. Der Bär stürzte ebenfalls auf den Recken zu, verfehlte ihn jedoch um Haaresbreite.

Flak versuchte derweil Beldaine zu unterstützen, indem sie 3 Wurfmesser nach dem Bären warf. Diese verfehlten die Bestie jedoch und blieben wirkungslos in der Ballustrade stecken.

Raimund hielt derweil die Schläger und den einarmigen Halbling mit seinem Bogen in Schach.

Zwischenzeitlich war die gesamte Zuschauermenge aufgesprungen und brüllte vor Spaß, ob der unerwarteten Wendung.

Todesmutig sprang Beldane vor und ließ seinen Zweihänder auf den Bären niedersausen.
(2x Ulrics Fury hintereinander, 26 Schaden gesamt)

Das Schwert bohrte sich tief in die Seite der Bestie und spaltete diese fast in der Mitte. Im Todeskampf brüllte der Bär scherzerfüllt auf und warf sich auf Beldaine. Dieser konnte wieder im letzten Moment ausweichen.

Im nächsten Moment zuckte die Klinge des Kriegers wieder nach vorne und durchbohrte das Maul von Meister Petz. (14 Schaden) Mit einem letzten Grunzen brach er zusammen. Die Meute brüllt vor Begeisterung, aber teilweise auch vor Wut ob des verlorenen Einsatzes.

Reimund ließ sich sofort seinen Gewinn auszahlen und strich fette 100 Goldstück ein.

Flak versuchte zwischenzeitlich den erschöpften Beldane aus der Grube zu ziehen. (beide Charaktere patzten und verbrauchen ALLE ihre Fatepoints, ohne dass es ihnen gelingt Beldaine aus der Grube zu ziehen)

Schließlich fällt Falk beim Versuch den Bretonen aus der Grube zu ziehen ebenfalls hinunter.
Sie gibt daraufhin Beldane Spitzbubenleiter, so dass dieser aus der Grube klettern kann.
Anschließend ist Flak jedoch zu ungeschickt die Hand von Beldaine zu ergreifen.

Jessen lässt ein Seil in die Grube und bietet an Flak daran hochzuziehen, diese lehnt jedoch ab und springt nochmal nach Beldaines Hand, worauf er sie schließlich hoch zieht und sie sich an ihn schmiegt und ihm für ihre „Rettung“ dankt.

Der einarmige Halbling brüllt in der Zwischenzeit in die Menge „1 Goldstück, für den der mir den Drecksack bringt.“ wobei er auf Beldaine zeigt.

Flak schreit zurück: „10 Gold für den, der mir den Kopf des Halblings bringt.“, worauf ein wüster Tumult entsteht und der Halbling und seine Schläger sich zunächst zurückziehen.


Die Gefährten nutzen die Ablenkung um sich ins Heerlager zurückzuziehen. Dort säubert Flak Beldaines Wunden und verbindet diese mit einer von Reimunds neu erworbenen Heiltinkturen, was dem Bretonen verlorene Kräfte zurückzugeben scheint. ( 7 Lebenspunkte zurück)

Erschöpft kehrt die Gruppe zunächst in den Kraken zurück.

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Khorne Demons WHF/40K/Kill Team, Malifaux 3, Cthulhu / Warhammer Fantasy RPG

20 Jan, 2022 18:17 32 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
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