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ill murrey
Halbgott mit Bolter


Dabei seit: 23 Mar, 2016
Beiträge: 3616

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Vielen Dank für die Einlassung.
Ich habe diesen Teil der Geschichte ergänzt. Wir wollen doch nicht, dass den geschätzten Leser_innen dieser Geschichte diese Peinlichkeit unseres beliebtesten Bretonen entgeht.

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[WHFB 8th Ed.] - [The 9the Age] - [Mortheim] - [Dead Mans Hand] - [Blood Bowl]

09 Aug, 2021 11:01 13 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
Ezze
Halbgott mit Bolter




Dabei seit: 16 Apr, 2016
Beiträge: 1908

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Wäwä am Ende werden sie alle schwach.

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Dead Man’s Hand - Warhammer - Bushido - Mortheim - Kings of War Vanguard

11 Aug, 2021 08:00 20 Ezze ist offline Email an Ezze senden Beiträge von Ezze suchen Nehmen Sie Ezze in Ihre Freundesliste auf
nik_the_x
Boss-Topper


Dabei seit: 27 Sep, 2020
Beiträge: 275

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Während Hartin und Flak sich zügig aufmachten um Einlastungszeugen für den armen Bauern Burschen zu finden, der als vermeidlicher Räuberhauptmann hingerichtet werden sollte, hielten Beldane und Reimund die Stellung in Burgsdorf.

Beldane zog es vor seine Zeit in den Zimmer, die die Helden im Wirtshaus bezogen hatten, zu verbringen. Zu sehr fürchtete er sich wohl vor dem Spot mit dem er für seine Reitartistikeinlage beim Erreichen des Dorfen aller Orten erntete.

Reimund hielt im Dorf die Ohren und Augen offen und suchte auch das Gespräch mit dem Verwalter des Burgfries Carolus. Dieser ließ sich trotz Reimund Ausführungen nicht von dem Vorhaben abbringen die Hinrichtung zu angesetzten Zeit zu vollziehen.

Reimund zog daraufhin Olga Kumanski ins vertrauen und die beiden tauschten sich über mögliche Vorgehensweisen zur Verzögerung der Hinrichtung aus. Im geselliger Runde verbrachten die beiden einige Zeit zusammen im Wirtshaus und eins ergab das Andere.

Am nächsten Morgen, dem Tag der Hinrichtung, besorgte sich Reimund noch ein paar Pfeile und richtete sein Ausrüstung für einen vielleicht nicht zu umgehenden Kampf.

Am späten Nachmittag kam leben in den Ort als das Prozedere für die Hinrichtung startete.
Der Platz vor dem Schafott füllte sich mit schaulustigen und Wachen nahmen überall Positionen ein.
Der Delinquent wurde zum Platz gebracht und in Kürze würde es losgehen.

Reimund und Beldane hielten Ausschau nach Ihren Kammeraden, aber von diesen fehlte jede Spur.

Als der Büttel die Vollstreckung des Richtspruches verkünden wollte stieg Reimund auf das Schafott und sprach mit grimmiger Miene und entschlossenen harten Blick mit erhobener Stimme zu der Menge:

"Meine Kammeraden sind auf dem Weg hierher um die Identität dieses Burschen zu prüfen. Wenn sich dann bestätigt, dass er der Räuberhauptmann ist, wird er dann sogleich gerichtet werden.
Wenn ihr ihn aber jetzt tötet und sich seine Unschuld in kürze herausstellt, dann werde ich im Namen Urlichs selbst über die deren Hände dann durch sein Blut rot gefärbt sind Ihrem gerechten Urteil zuführen! Bei Ulrich!!"

Die Wachen auf dem Platz wurden unruhig und wechselten schnelle Blicke. Der Büttel, unschlüssig wie er weiter verfahren sollte suche Blickkontakt zum Turmeingang, an dem Carolus stand und sich die Situation teilnahmslos besah.

Noch bevor irgendjemand handelte, und die Situation entglitt, ritten Flak und Hartwin in wildem Galopp und mit Gefolge auf den Platz des Dorfes ein.

Schnell identifizierten die beiden mitgebrachten Leumundszeugen, der Büttel seines Heimatdorfes und seine Frau, den Bauernsohn als (Ich hab den Namen nicht mehr auf dem Schirm). Er war wirklich nicht der vermeidliche Räuberhauptmann und wurde umgehend freigelassen. Seine Frau und er sanken sich in die Arme, glücklich sicheren dem Tod entronnen zu sein.

Flak und Beldane machten sich indes auf die Suche nach dem Kopfgeldjäger der den vermeintlich Schuldigen abgeliefert hatte.

Da Beldane durch die schwere Rüstung, die er in Erwartung eines möglichen schweren Kampfes trug, zurück viel, pfiff er nach seiner treuen Stute Lady. Diese kam auch umgehend zu ihm und in einer beispiellosen Zurschaustellung seiner Reiterkünste schwang er sich in vollem Lauf beim vorbei ritt des Pferde auf dessen Rücken.
Dieses Husarenstück vollführte er aber in einer Hintergasse, sodass niemand außer ihm jemals davon erfahren würde.

Die beiden Verfolger, Flak und Beldane, setzten dem flüchtigen hart nach. Diesem gelang es allerdings sich abzusetzen und zu entkommen.

Am Abend feierten die Helden Middenheims die Rettung des unschuldig Verurteilten im Wirtshaus ein wenig.

Am Folgetag würden Sie gemeinsam zur Burgfried aufbrechen und Eleonore zu ihrem Vater bringen.

19 Aug, 2021 19:00 17 nik_the_x ist offline Email an nik_the_x senden Beiträge von nik_the_x suchen Nehmen Sie nik_the_x in Ihre Freundesliste auf
nik_the_x
Boss-Topper


Dabei seit: 27 Sep, 2020
Beiträge: 275

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Wie FLAK die Wiedervereinigung erlebte (geschrieben von Flak/David):

Flak und ihre Gefährten hatten Eleonora zurück zu ihrem Vater gebracht. Zunächst hatten sie bei Vater Carolus dem Caplan vorgesprochen.

Doch sein eingebildetes und Überhebliches Verhalten, verärgerte Flak, so dass sie die Stimme direkt an den Grafen richtete.
"Warter Graf - erkennt ihr eure Tochter Eleonora nicht? Wir habe sie vor Tiermenschen und schlimmerem errettet - wollt ihr sie nicht in die Arme schließen?"

Mit einem entschlossen Schwung zog Flak der jungen Frau die Kaputze vom Kopf. Der Graf stutze, dann stürmte er auf sein Kind zu und schloss es dankbar in die Arme.

Trännen rannen über sein Gesicht.

Der Kaplan schaute erzürnt und auch mißbilligend: "Werter Graf - darf ich anmerken, dass wir nicht wissen woher diese Leute eure Tochter..."
Flak spürte wie ihr die Zornesrötes ins Gesicht stieg. Was bildete sich dieser Mensch ein, an ihren Motiven und ihrer Gesinnung zu zweifeln?
Enstschlossen trat sie vor: "Überlege dir gut was du als nächstes sagst Mensch. Solltest du meine Ehre oder die meiner Gefährten beschmutzen oder in Frage stellen,
werde ich dich zur Rechenschaft ziehen. Ich dich zum Duell fordern um diesen Mankel den du mit dieser Anschuldigung verursacht hast mit deinem Blut abzuwaschen."

Der Kaplan zögerte, einen Moment, genauso wie die Wachen die umherstanden und sich unschlüssig ansahen.
Dann begann der feiste Bauch des Kaplan zu hüpfen, während er erst glucksend, dann immer lauter lachte.

Flak sah es vor ihrem innernen Auge. Das Messer ziehen dem fetten Vorsteher in den Wanst rammen und nach oben ziehen.
Die dampfenden Gedärme die sich auf den Steinboden ergossen, während Carolus verzweifelt versuchte die Darmschlingen zurück in seine Plautze zu stopfen.

Unter Aufbietung aller Kraft knurrte die Elfe zwischen zusammengebissen Zähnen: " Wenn wir uns das nächste Mal sehen stirbtst du Mensch."
Sie drehte sich auf dem Absatz um und verließ den Trohnsaal. Sowohl ihre Gefährten, als auch der Graf und seine Tochter, schienen den kurzen Zwischenfall nicht bemerkt zu haben.

Flak besichtigte die kleine Ortschaft und hielt schließelich bei einem alten Pfeilemacher inne. Die UNterhaltung mit ihm besänfitgte sie etawas. Er verkafute ihr mehrere wirklich gute Pfeile und

sie unterhielten sich etwas über das Fletschen und darüber, dass im Handwerk echte Kunst inne wohnt. Der Pfeilemacher Knut erzählte Flak, dass er allen mißtraut, die sich für etwas besseres halten.

Nachdenklich machte sich Flak auf den Heimweg zur Gaststätte. Die Heimstatt der Grafen konnte sie nicht aufsuchen.

Ihre Reise war lang und entbehrlich gewesen.

Der große Verpester, war still, seit sie sich gewaschen hatte.
Der Hüter der Geheimnisse schwieg, wie immer.
Die junge Göttin füsterte etwas in ihrem Gefängis.
"Du hast den jungen Priester verführt. Du hast sein Gelübde gebrochen und deine Wollust über seine Liebe zu seinem Gott gestellt."
"Sei still. Ich wollte, dass sein erstes Mal schön ist. Das es mit jemand ist, der ihn liebt. Nicht mit einer Straßenhure, die sein Geld will."
"Du wolltest nur dich und deinen Körper feiern."
"Sei still. Du hast keine Macht über mich."

Und dann....

War das der rote Gott.
Er sang. Er Leid voll Stolz, Wut und Hass.
Ein Kanon ohne Worte.
Jedes Mal wenn Flak versuchte rational zu sein, sich in den Dekan hinein zu versetzten, ihn zu verstehen.
Versuchte sich zu davon zu überzeugen, dass es das beste wäre sich bei ihm zu entschuldigen und neue anzufangen,
zu ergründen was mit Eleonora geschah, warum sie verschwunden war, wer auf sie aufpassen sollte, wer der Vater ihres Kindes sein könnte, war er da.

Und seine Lied war mächtig. Klar und rein.

"Er hasst Eleonora. Das hast du doch gesehen? In seinem Blick.
Er hast euch. Das hast du doch gesehen? In seinem Blick.
In seinen Worten. Er denkt ihr seit eine Gefahr für ihn.
Er wird euch schaden."

"Sei still. Das weiß ich nicht."

"TÖTE IHN."

" Ich muss erst Informationen sammeln."

" T Ö T E I H N. Er hat deine Ehre beschmutzt."

Flak stöhnte.
Sie wollte zurückgehen. Sie wollte demütig sein.
Sie wollte rational sein.

Aber dieses Mal - gelang es ihr nicht.
Sie seufzte.
Sie starrte den Baum an, in den sie gendankenverloren, das Gesicht eines alten, feisten, bärtigen Mannes geritzt hatte.

Sie schnitt sich eine armdicken Ast von einem jungen Ahorn ab. Ungefähr so groß wie sie.
Einen Moment noch schaute sie zurück auf die kleine Ortschaft mit dem Bergfried und den umliegenden Häuser.

Dann begann sie rythmisch auf das Gesicht im Baum einzuprügeln.
Splitter schälten sich ab, das Gesicht platze auf und begann langsam, ganz langsam seine Konturen zu verlieren und sich aufzulösen.

Und die Stimme des roten Gotte wurde langsam - sehr langsam - leiser.

19 Aug, 2021 19:02 22 nik_the_x ist offline Email an nik_the_x senden Beiträge von nik_the_x suchen Nehmen Sie nik_the_x in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Imperator-Topper




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Hardwins Bericht (Sitzung vom 19.08)

Flak und Hardwin machten sich ohne weitere Umschweife auf nach Immelscheidt
Hoch zu Ross und bei flottem Galopp tauschten sie sich zunächst über die Erlebnisse der vergangenen Tage aus. Durch die Geräusche und die Geschwindigkeit war dieses Zwiegespräch aber von allerhand Missverständnissen geprägt, insbesondere was die Physis menschlicher Frauen im Vergleich mit der elfischen anbelangte (ich gehe hier absichtlich mal nicht ins Detail). Kaum hatte man ein paar Meilen zurückgelegt, erschien das Flackern eines Lagerfeuers in der Nähe einer vorausliegenden Waldlichtung. Man sparte sich das Schleichen und im gestreckten Galopp näherte man sich der Stelle, nur um voller Überraschung nicht auf Gesindel, sondern auf einen erstaunten und redseligen Barden zu treffen. Dieser gab sich als Heinrich Rittersporn zu erkennen und ging den beiden Reisenden durch sein hochgeschwollenes Geträller und Gerede alsbald gehörig auf die Nerven. Durch ein kleines „Rückfallmanöver“ konnte man sich aber des nervenden Barden immerhin bis zu den Toren von Immelscheidt entledigen.


Der Barde



In Immelscheidt, einem Mittelzentrum, angekommen fiel bereits im Gespräch mit den Gardisten an der Stadtpforte der Name der Kneipe „Ulrics Bart“, was die beiden Abenteurer dann nicht lange fackeln ließ, tauchte dieser Name doch bei den Hinweisen auf.
Man versorgte schnell die Rösser und lief zur besagten Kneipe. Dort fand man allerhand verkaterter Pistoliere, die Köpfe auf den Tischen liegend und in anderen misslichen Positionen. Scheinbar hatte es eine Art Gelage gegeben, welches nun in den letzten Zügen lag. Flak befragte die verkaterten Jungadeligen, nach dem Wort oder der Person „Fuchs“ aus, während Hardwin die Kneipe nach Hinweisen oder Spuren durchsuchte oder Flak bei den Befragungen unterstütze. Natürlich wurden auch die vom Ritt staubigen Kehlen etwas benetzt.
Recht schnell wurde klar, dass es einen Pistolier namens Fuchsdorf in der nahegelegenen Kaserne geben muss. Dieser sei wohl ein gar redlicher Bursche und niemand konnte sich vorstellen, dass dieser etwas mit zwielichtigem Treiben oder dem schwängern von fürstlichen Damen am Hut haben könnte.
Flak und Hardwin verschafften sich kurzum in den frühen Morgenstunden Zugang zur Kaserne, was sich nach kurzer Unterredung mit den Wachen als erstaunlich einfach herausstellte. Dort trafen sie in einem Übungsraum auf den besagten Stefan von Fuchsdorf, der aus allen Wolken fiel, jedoch der richtige Mann zu sein schien, da er sich an Eleonora erinnerte.
Bevor man das Gespräch noch vertiefen konnte, erschienen aufgebrachte Wachen und ein überraschend blutiges Scharmützel begann in der Kaserne. Flak und Hartwin versuchten sich während der Kämpfe zusammen mit Fuchsdorf, welcher eifrig mitkämpfte, abzusetzen. Erstaunlicherweise fackelten die Wachen auch nicht lange und setzten ohne Warnung tödliche Gewalt ein, statt Fragen zu stellen. Dies verwunderte die beiden Abenteurer. Schien hier wirklich eine tiefgreifende Verschwörung am Werk zu sein, die auch den militärischen Arm des Imperiums umfasste?


Stefan von Fuchsdorf



Vor der Kaserne teilte man sich schnell auf. Hardwin brachte Soldat Fuchsdorf in die Sicherheit des städtischen SIgmartempels. Fast hätte er vor lauter Ereignissen vergessen, warum er genau dorthin lief, sollte er doch einen höheren und lokal befugten Amtsträger der Sigmariten rekrutieren, um die Misere in Burgsdorf aufzuklären.
Im Tempel angekommen befahl er Fuchsdorf, sich betend unauffällig zu verhalten, während er das Gespräch mit dem örtlichen Tempelprobsten suchte. Hardwin schilderte detailliert die Situation und konnte seinen Amtskollegen überzeugen, ihnen einen entsprechenden Priesterbruder (Bruder Weiß) für die Klärung der Angelegenheit in Burgsdorf abzustellen.
Flak warb in der Zwischenzeit einen Shallya Priesterin an, um in der Sache der Schwangerschaft auf Expertenrat zurückzugreifen.

Man traf sich erneut vor dem Tempel, wo auch der Barde zuegegen war, der flux noch einen Verfolger erleidgte und somit nicht ganz so nutzlos erschien.

Ohne weitere Zeit zu verlieren, machte man sich bei den ersten Sonnenstrahlen davon in Richtung Burgsdorf.

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[WHFB 8th Ed.] - [Bushido] - [Mortheim] - [Infinity] - [Bolt Action]-[Wild West Exodus] -[Malifaux]- [Battlefleet Gothic] - [Star Wars Legion] - [Necromunda]

21 Aug, 2021 19:08 00 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Imperator-Topper




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Platzhalter - Präsenzsitzung

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28 Aug, 2021 17:22 20 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
Flak
Snotling-Topper




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Präsenzbericht 1 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Vorab - es war sehr schön. Es wurde viel getrunken (Rheinhessenbräu, Alt, Helles und Dunkles) und gelacht. Frank bewies, dass er auch mit echten Würfeln unglaublich schlecht würfeln kann und Micha bewies einmal mehr, dass Beldaine Khonres Chosen ist, egal was irgendwelche anderen Stimmen erzählen mögen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mich nach so langer Zeit wieder in im Real Live zu treffen, Würfel rollen zu lassen und mich über Crits und Ulrics Fury zu freuen (Sigmar sei Dank nur auf Spielerseite)

Doch lasst mich von Anfang an berichten:

Hardwin und Flak trafen, nach einem erneuten Gewaltritt, mit ihren neuen Verbündeten dem Barden Heinrich Rittersporn, Elonoras Verlobten dem Pistolier Stefan von Fuchsdorf, dem Sigmarpriester Pater Weiß und der Schallia Priesterin Schwester Agnes in Burgsdorf ein.

Während sich Flak noch ihren wunden Hintern rieb und unflätig fluchte, bemerkte Hardwin verschiedene Veränderungen im Ort. An einer Stelle vor der Burg war in der Zwischenzeit Holz aufgeschichtet worden, wie für einen Scheiterhaufen. Ganz in der Nähe stand ein Pavillon, wie um edle Herren vor der Sonne zu schützen.

Hardwin ließ seinen Blick weiter schweifen und bemerkte, dass aus dem obersten Zimmer des Burgfrieds jemand herauswinkte, wie um auf sich aufmerksam zu machen. Das mussten sicher Eleonora und ihre Gefährten, Beldaine und Raimund sein.

Stefan von Fuchsdorf , genannt „Fuchs“ war ganz aufgeregt und drängte darauf, seine Geliebte Elonora sehen zu dürfen. Hardwin und Flak konnten ihn mit Mühe überzeugen, sich bedeckt zu halten, solange noch keine unmittelbare Gefahr drohte.

Nachdem die Pferde versorgt waren, begaben sich Hardwin, Flak und Fuchs in das Langhaus der Burg.
Von Olga der Roadwarden konnten sie erfahren, dass wohl hoher Besuch in Form des Neffen des Grafen „Egon“ und ein Sigmarpriester Namens Bruder Feistus im Ort wären, um die Vorfälle genauer zu untersuchen und Gericht über Eleonora zu halten.

Mit bösen Vorahnungen machten sich die Elfe und der Priester auf in Richtung Burg.
Pater Weiß beobachtete die Angelegenheit, zusammen mit Schwester Agnes und Olga zunächst aus dem Bereich des Haupttores, begleitet von einem unruhigen Barden der abwechselnd vor sich hin reimte und auf der Laute klimperte.

Im Schatten des großen Raumes konnte die Gruppe zwei Gestalten in schlichten braunen Roben erkennen, die die vor den Räumlichkeiten des Grafen standen. Aus den Gemächern dahinter hörte man mehrere Stimmen, die lauthals diskutierten.
Hardwin entschloss sich die beiden Mönche anzusprechen und so seinen Gefährten etwas Ablenkung zu verschaffen. Er gab sich als Sigmarpriester zu erkennen und fragte das eine oder andere um die Auslegung der heiligen Schriften. Die Antworten seiner Glaubensbrüder fielen jedoch sehr karg und einsilbig aus. Hardwin war misstrauisch, konnte dies aber noch nicht richtig begründen. Es war mehr so ein Gefühl. Die Haare in seinem Nacken richteten sich auf, obwohl es im Langhaus angenehm warm war. Hilfesuchend sah er sich nach seinen Gefährten um. Doch diese waren verschwunden.


Als Flak sah, dass Hardwin mit den beiden Männern in den braunen Roben sprach entschloss sie sich die Ablenkung zu nutzen und direkt in den Bergfried zu gehen. Sie sah sich um. Ah – dort hinter dem Vorhang. Dass musste eine Treppe für Mägde und Diener sein, damit diese den hohen Herren nicht in den Füßen herumstolperten. Sie griff „Fuchs“ am Wams und zog diesen hinter sich her.

Sie gingen die Wendeltreppe nach oben. Schließlich gelangten sie in einen Gang und hörten in diesem Stimmen. Flak riskierte einen flinken Blick und konnte zwei Wachen sehen, die eine Tür bewachten. Bei ihnen befand sich gerade eine junge Magd die zu Eleonora wollte. Die Wachen erklärten ihr, dass sie niemand hineinlassen dürften. Befehl vom Grafen.

Schließlich kam die Magd „Fuchs“ und Flak auf der Treppe entgegen. Flak beruhigte sie und erklärte ihr, dass sie hier wären um ihre Herrin zu befreien. Sie solle in die Küche gehen und 2 große Humpen Bier holen.
Die Magd verschwand. In der Zwischenzeit wurde „Fuchs“ immer aufgeregter, nestelte an seinen Pistolen und an seinem Säbel, bis Flak in schließlich anschnauzte er soll endlich stillstehen. Er würde mehr herum zappeln, als ein Jüngling im Puff.
„Fuchs“ rieß sich tatsächlich zusammen und nach wenigen Minuten erschien die Magd wieder mit zwei Krügen Bier, die sie sogleich den Wachen kredenzte.

Flak wollte gerade noch mit „Fuchs“ absprechen wie man vorgehen soll, als dieser auch schon verstürmte. Flak bemühte sich ihm nachzueilen, doch bevor sich versah hatte Fuchs die beiden Wachen schon mit dem Kolben seiner Pistole in die Traumlande geschickt.
„Fuchs“ und Flak hämmerten an die Tür. Drinnen entbrannte ein kurzer heftiger Disput zwischen Raimund und dem paranoiden Beldain,ob man die Tür denn nun öffnen solle oder nicht.

Schließlich nutze Raimund einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit des Bretonen und öffnete die Tür einfach.
„Fuchs“ stürmte sofort zu Eleonore, kniete vor hin und streichelte ihren Bauch. Die beiden tauschen Liebesbekundungen aus . „Fuchs“ erklärte, dass er mit Elonora im Turmzimmer ausharren werde, bis sich die Sache geklärte habe. Beim gehen nahm Flak die Schwerter der Wachen mit und zerschnitt ihre Waffengürtel
Gemeinsam begaben sich der voll gerüstete Beldain, Raimund und Flak nach unten in den Hauptraum. Flak warf nochmal einen schnellen Blick in den Saal und erkannte, dass die Wachen immer noch vor der Tür der Gemächer des Baron standen. Sie ging gemächlichen Schrittes zu Bruder Weiß und Schwester Agnes.
Sie nickte dem weißbärtigen älteren Sigmarpriester zu sagt leise: „Wir haben Stefan von Fuchsdorf zu Eleonora gebracht. Er hat die Vaterschaft anerkannt und versprochen seine Verlobte vor der Geburt des Kindes zu ehelichen. Graf Waldemar hat der Ehe bereits seinen Segen gegeben.“
Der Priester nickte grimmig. Auf das nachgeschobene „Wie bekommt man eigentlich SO muskulöse Unterarme? Trainiert ihr oft mit dem Hammer?“ reagierte er nicht. Flak zuckte die Schultern und wandte sich der Schallia Priesterin zu: “Werte Schwester Agnes. Die Vorkommnisse der letzten Tage
waren doch sehr anstrengend für Eleonora von Burgsdorf. Könntet ihr nach ihr sehen und euch davon überzeugen, dass es ihr und ihrem Kind gut geht?“ Die Priesterin nickte eifrig und erklärte“ Sicher. Darum bin ich ja hier“ und eilte ohne weitere Verzögerung in Richtung Bediensteten Treppe wo sich inzwischen der Rest der Truppe im Thronsaal versammelt hatte.

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29 Aug, 2021 13:19 36 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
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Beldaine befummelte bereits den Knauf seines Schwertes und murmelte unverständliche Worte unter seinem Helm. Raimund schien bestrebt ihn zu besänftigen.
In diesem Moment öffnete sich die Tür und aus den Gemächern des Grafen kamen, ein junger Adeliger



Dabei musste es sich wohl um den Neffen des Grafen „Egon“ handeln, der bereits bekannt feiste Kaplan Carolus, einen noch dickeren Priester



Dabei musste es sich wohl um Pater Feistus handeln, den Grafen selbst, ein Soldat im Rang eines Feldwaibels, ein weiterer Soldat, augenscheinlich Gefolge von Egon und zwei weitere Mönche in braunen Roben.

Hardwin trat, nachdem er Bruder Weiß einen kurzen Blick zugeworfen hatte und dieser wohlwollend genickt hatte vor und richtete das Wort an die Gesellschaft.
Er erhob die Stimme: „Werter Graf, werte Herren, ich bin Hardwin von Middenheim, Priester des Sigmar, wir haben den ehrenwerte Stefan von Fuchsdorf aus Immelscheid hierher gebracht, der bezeugt, dass das Kind von Eleonora sein eigen Fleisch und Blut ist und er gewillt ist die Tochter des Grafen zu ehelichen...“

Der feiste Priester lächelte und drehte mit den Damen seiner Hände die er verschränkt auf seinem Bauch abgelegt hatte...
Flak fuhr fort: „Ihr könnt euch eure Erbschleichereien sparen. Stefan wird die Tochter des Grafen heiraten und ihr könnt in eure Futthöhlen zurückkehren aus den ihr gekrochen seid.“
Hardin schielte noch zu der Elfe herüber - Sie war schon sehr direkt und auch irgendwie anziehen, so verschwitzt und nach Pferd stinkend wie sie da stand, nur mit Kriegsfarbe und ein paar lederfetzten bekleidet... er schüttelt den Kopf und versuchte sich wieder auf das Wesentlich zu konzentrieren....c
Bruder Feistus lachte und sprach: „Wir werden nun Gericht halten über das junge Mädchen und ich würde das Urteil verkünden, dass ich gefasst habe. Sie wird in diesem Augenblick nach unten gebracht.“

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29 Aug, 2021 13:20 26 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
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Präsenzbericht 3 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Und dann.... Brach die Hölle los.

Flak dreht sich bereits auf dem Absatz herum um in Richtung Treff zum Bergfried zu rennen. Aus den Augenwinkeln konnte sie sehen wie Beldain sein Schwert zog.

Am Rande ihrer Wahrnehmung konnte sie den tiefen Bass von Bruder Weiß hören, der das Waffenklirren übertönte: „URTEIL? Vor einem Urteil steht erst mal eine Verhandlung. Ich habe weder eine Anschuldigung vernommen, noch das ihr zum Richter bestimmt wurdet.“

Hardwin rannte zunächst zur Haupttreppe um zwei weitere Wache von Egon daran zu hindern ebenfalls zum Turmzimmer vorzudrigen und schlatete diese aus, bzw. schlug sie in die Flucht. Anschließend wendete er sich wieder der Feistus und seiner Abgesandtscahft zu.

Im Weglaufen schrie Flak Raimund, der gerade einen Pfeil auflegte zu: „CAROLUS GEHÖRT MIR!“ dann hastete sie die Treppen empor. Sie hoffte, dass sie nicht zu spät kam.

Am Ende der Treppe hielt Flak an und späte zunächst hinein. Die Tür war noch verschlossen. „Fuchs“ und Eleonora sollten also sicher sein. Am anderen Ende des Ganges konnte Flak eine Wache in den Farben des Neffen Egons sehen, der gerade die Treppe hinaufkam. Sie zielte auf ihn. Im letzten Moment sah sie einen Armbrustschützen, der ebenfalls auf sie anlegte. Sie wechselte das Ziel und entließ den Pfeil. (Wurf von 02)
Der Pfeil verletzte die Wache im Gesicht und trieb sie sie zunächst in Deckung. Zwei weitere Pfeile fanden ihren Weg in die Wache mit dem Schwert und Schild. Die Wachen zogen sich auf der Haupttreppe zurück.
Flack stürme zum Burgzimmer und überzeugte sich zunächst, dass es Fuchs und Eleonora gut ging. Flack versuchte Eleonora und Fuchs zu überzeugen mit ihnen zu kommen und Burgsdorf hinter sich zu lassen um weiteres Blutvergießen zu vermeiden. Doch die beiden lehnten ab. Schwester Agnes bestätigte, dass Eleonora schwanger ist. Ihr und dem Kind ginge es, soweit sie dies beurteilen könne, gut. Das Kind werde ein Junge und es würde im Oktober geboren.

Flak verließ das Turmzimmer und ging die Haupttreppe hinunter. Auf der Treppe traf sie auf die beiden bereits verwundeten Wachen. Nachdem sie einen weiteren Pfeil auf die Wache mit der Armbrust geschossen hatte versuchte Flak die verwundete Wache mit dem Schwert zu verarzten. Beim Versuch diese zu verbringen (1. Hilfe Wurf 92) verletzt Flak eine Arterie und wird über und über mit Blut bespritzt und der Soldat verblutet vor ihr.

Flak stürmt nach unten und sieht den Armbrustschützen davonlaufen. Sie versucht den Soldat hinter der Ecke mit curved Shots (Wurf von 01-02) zu treffen, was aber misslingt. Schließlich fasst sie sich ein Herz, sprintet in die Halle und wirft sich dort zu Boden. Der Armbrustbolzen des Schützen pfeift über sie hinweg.

Während der Schütze die Armbrust nachlädt, bedroht Flak ihn mit ihrem Bogen und raunt ihm zu: „Flieh!“
Der Soldat nutzt seine Chance, lässt die Armbrust fallen und stürmt davon. Flak betritt die Thronhalle.

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29 Aug, 2021 13:21 12 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
Flak
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In der Zwischenzeit:

Im Thronsaal stürmte ein wütend brüllender Beldain mit erhobenem Schwert auf Bruder Feistus zu.
Doch der Feldwaibel und der Soldat versperrten ihm teilweise den Weg, so dass er sich erst durch diese durchkämpfen musste.

Auch die insgesamt vier Mönche griffen in den Kampf ein.
Raimund schoss auf einen von ihnen und musste mit Schrecken erkenne, dass einer der Mönche wohl nur einen Arm hatte. An der Stelle wo sich sonst sein Arm befunden hätte wuchs nur ein seltsam entstellter Fleischtentakel. Auch zog die Gestalt einen fast 2 Meter langen echsenhaften Schwanz hinter sich her. Raimund starrte in das verzerrte Gesicht der Gestalt. Eines der Augen war anscheinend verwest oder zerstört. An dessen Stelle befand sich nun ein seltsam glühender Gründer Stein.

Raimund schluckte – dass konnte nicht sein – jedoch die seltsam verzerrten Gesichtszüge ließen keinen Zweifel zu – es war ALTGELD.



Von der Zwischenzeit hatte es Beldaine tatsächlich geschafft sich durch die beiden Soldaten durchzukämpfen und attackierte Feistus mit einem mächtige Schwerthieb.
Doch was war das? Der Priester schien durch eine unsichtbare Macht geschützt zu sein. Der Schwerthieb drang nicht zu ihm durch und wurde aufgehalten bis er völlig an Kreft verloren hatte.

Feistus lachte und erhob seine Stimme, während sich seine Dicken Finger immer schneller umeinander bewegten.
„Was soll das? Ihr erhebt euch gegen die Kirche? Nehmt den Platz ein, der euch gebührt. AUF DIE KNIE!“ donnerte er den Helden entgegen.
Raimund verzog die Mundwinkel. Immer dieser Klerus. Er zielte in Ruhe auf Feistus. Er würde ihn lehren ihm Befehle zu erteilen.
Hardwin und Beldain hatte mehr zu kämpfen. Die Stimme wirkte zu fordernd. Sie duldete keinen Widerspruch. Sicher war es besser aufzugeben und sich dem Wohlwollen von Bruder Feistus zu überlassen. Er schien zu wissen was zu tun ist.
In diesem Moment vernahmen sie die Grollenden Stimme von Bruder Weiß hinter sich, der erboßt aufschrie: „Was ist das? HÄRESIE. SIGMAR, steh uns bei!“
Er packte seinen Hammer am Kopf und am Ende und rechte ihn hoch über den Kopf, wo er leicht in einem goldenen Schein zu leuchten begann.
„Das Licht ist mit uns. KÄMPFT!“ donnerte er, während sich Schweißperlen auf seiner Stirn bildeten.



Olga die Roadwarden, hält sich in der Deckung des Burgtors und schießt von dort ebenfalls auf Feistus und auf die Kultisten.
Raimund atmete ein. Und hielt die Luft an. Die Welt schein still zu stehen. Es gab nur ihn. Seinen Bogen, seinen Pfeil und sein Ziel. Vater Feistus. Seine Beute. Seine Finger entließen sachte den Pfeil von der Sehne. (Kritischer Wurf von 02) Sanft und zärtlich. So wie man einem Neugeborenen über dem Kopf streicht oder einem Verstorbenen die Augen verschließt.
Raimund verfolgte den Flug des Pfeils. Wie sich wand. Sich aufbäumte, wie ein bockiges Pferd, nach rechts und links versuchte auszubrechen, bevor Raimunds Willen ihn zurück auf seine Bahn zwang. Er sah wie Funken stoben, als sich den Pfeil Feistus näherte. Wie sich der Pfeil verlangsamte, Holzsplitter und Federstücke von ihm abschälten und er schließlich den fetten Priester am Hals streifte. Blut spritzte. Und einen Moment schien die Konzentration des Priesters nachzulassen. Seine rotierenden Finger blieben stehen und verkrampften sich etwas. Der überhebliche Blick wich einer gewissen Angespanntheit.
Hardwin schüttelte sich erneut. Dieser Priester, diese Mönche. Sie vernebelten seine Gedanken. Erschlug mit dem Hammer um sich und auf den Soldaten und den Feldwaibel ein. Allerdings nicht um ihn sie zu töten, sondern nur um sich ihrer zu erwahren. Zwischen den Attacken und Paraden erhob er immer wieder seine Stimme: „Lasst ab. Schaut euch um. Ihr dient dem Chaos. Lasst ab davon. Wir sind nicht eurer Feind.“ Bei dem Soldat schienen seine Worte zu wirken. Er Blickte zu Feistus und zu dem unbeschreibliche Wesen, dass einmal Altgeld gewesen war und zog sich zurück.



Altgeld hatte sich in der Zwischenzeit unbemerkt Beldaine genähert und fegte diesen mit einem Feger seines Schwanzes von den Beinen. Beldaine wurde in die Luft geworfen und kam krachend auf dem langen Tisch de Thronsaales auf, der unter ihm zusammen brach. Dabei wurde ihm zu allem Überdruss noch sein Schwert aus der Hand geprellt.

Beldaine rappelte sich aus den Holztrümmern auf. Er ignorierte den pochenden, stechenden Schwerz in seinen Beinen und zog den Zweihänder aus der Rückenscheide.
Sein Schwert sauste nach links und spaltete einen der Mönche es sauste nach rechts und nagelte einen weiteren an die Überreste des Tisches.
Feistus schein sich wieder zu sammeln. Aus seinem Mund quollen unsagbare Worte in der dunklen Sprache:
(leider war Flak nicht da, um zu übersetzten, da sie die einzige wäre sie sie versteht)

“Phoas Chamon nak nak dar Khar Khorne Slaar Tzeentch”

Frei übersetzt: Das Gold ist mein. Der Zorn Khornes komme über euch. Tzeentch erleuchte mich.“

Ob der blasphemischen Worte schien selbst der bisher standhafte Bruder Weiß Zweifel zu empfinden und wich mehrere Meter zurück.
Beldaine stürzte sich mit einem weiteren Kampfschrei und jegliche Vorsicht ignorierend (Charge Attak, Ulric Fury) auf Altgeld. Dessen Augen blitzte unheimlich auf und ein grünlicher Blitzstrahl traf den Bretonen der dessen Ansturm jedoch nicht aufhalten konnte. Beldaine spaltete die Choasbrut vom Kopf bis zum Becken. Worauf eine sich bewegende Tentakelmasse zum Vorschein kam. Beldaine wurde hierbei von einer grünlichen-grauen Masse bespritze, die Sigmar sei Dank, von seiner Rüstung aufgehalten wurde.
Raimund nutzte das Chaos und schoss einen weiteren Meisterschuss unter der Achsel von Beldaine hindurch (Wurf von 02 und Ulric Fury) und gab der Chaosbrut, die einmal Altgeld gewesen war den Rest.
Hardwin gelang es in der Zwischenzeit den verbleibenden Feldaibel zu überzeugen, dass Feistus dem Chaos anheimgefallen war, worauf dieser sich zurückzog.
Im Angesicht der Tatsache, dass seine Verbündeten gefallen waren schein Feistus abgelenkt und Bruder Weiß gelang es sine Fassung wieder zu erlangen. Unter aufbieten seine letzten Kräfte stemmt er den Hammer nochmals in die Höhe und rief:

„ Ich bin der Hammer. Ich bin das Licht. Ich werde nicht weichen.“

Feistus Hände wanden sich inzwischen verkrampft auf seinem aufgeblähten Bauch. Seiner Schergen beraubt versuchte er weitere blasphemisch Worte zu stammeln als sich Beldaine wie eine Reinkarnation Sigmars (böse Zungen behaupten wie Khornes) auf den Priester stürzte.



Das Zweihandschwert des Ritter krachte gegen das spröde, bereits beschädigte unnatürliche Schild des Kultisten und löste die Reste davon auf. Es fand seinen Weg in die Schulter des Mannes und verwundete ihn. Er sank auf die Knie und zum ersten Mal an diesem Abend, flackerte sein Blick und Angst machte sich in seinen Augen breit.
Raimund nutzte die Gunst der Stunde und erschoss kurzerhand den Neffen „Egon“ um die Regel der Thronfolge zu vereinfachen.
Flak kommt vom anderen Ende der Halle und sieht den Grafen unter einem Tisch knien und einen bewuptlosen Carolos auf dem Boden liegen. (Flak würfelt auf Willenskraft ob sie der Versuchung wiederstehen kann, den wehrlosen Carolus zu töten und besteht ihn natürlich nicht.)
Im Vorbeigehen jagte Flak drei Pfeile in Carolus (ca. 30 Schaden, mit Ulrics Fury), worauf dieser leblos zusammezusammenbrach und sich eine schnell ausbreitende Blutlache unter ihm bildete.
Beldain lachte und schrie seinen Triumpf hinaus, während er sein Schwer hoch über seinen Kopf erhob um dem Chaospriester den finalen Schlag zu erteilen.
In diesem Moment schlagen drei weitere Pfeile von Flak in Feistus ein und dieser kippt nach vorne auf sein Gesicht, wo er liegent bleibt.

Aftermath

Beldaine und Raimund „untersuchen“ die Angreifer ob sie tatsächlich tot sind – und plündern sie dabei. Inbesondere wird dabei eine Kette vom Neffen Egon erbeutet.

Bedaines geschundene Beine wurden durch Schwester Agnes versorgt, die eine Heilsalbe auftrug.
Olga half dem sichtlich verwirrten Grafen auf und erklärte ihm, dass er fast einem Verrat Anheim gefallen sein, die Gefahr aber jetzt gebannt sei. Olga holt „Fuchs“ und Eleornora und Graf Waldemar erteilt den beiden seinen Segen. „Fuchs“ wird der neue Graf von Burgsdorf und sein Sohn später die Erbfolge übernehmen. „Fuch“ und Graf Waldemar sichern, den Helden zu, dass sie immer in Burgsdorf willkommen sind und man sie stets im Rahmen der Möglichkeiten der Grafschaft unterstüzten wird.
Hardwin dankt Sigmar für seine Gunst und hilft Buder Weiß dabei die Leichen zum Scheiterhaufen zu bringen und dort zu verbrennen.
Flak geht zu dem gefallenen Carolus und wischt ihre Stieflabsätze an dessen Gewand ab. Sie beugt sich kurz zu ihm hinunter und sagt: „Ich habs dir gesagt.“ Beim Hinausgehen haut sie Bruder Weiß auf den Arsch, was dieser entweder nicht merkt, da er eine Rüstung trägt oder ignoriert.
Anschließend geht sie in die Wirtschaft und bestellt: „Bier. Schnaps. Ein heißes Bad. In der Reihenfolge. Gibt’s hier Nutten oder Lustknaben?“
Auf die letzte Frage reagiert der Wirt nicht, bemüht sich aber das Bestellte zur Verfügung zu stellen.
Als Hardwin, schließlich erschöpft vom Schleppen der Leichname, mit rauer trockener Kehle und nach verbrannten Haaren und Haut stinkend die Kneipe betritt, sagt der Wirt zu ihm: „Ähem... Ich... nun mein Herr, also ich soll euch sage... von der Elfe wohlgemerkt: Komm in den Badezuber. Und bring deinen Hammer mit.“

THE END ?!

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29 Aug, 2021 13:26 49 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
TTMyki81
König-Topper


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Wieder mal einiges an Lektüre! Ihr gebt euch echt Mühe, Daumen hoch! Bier

29 Aug, 2021 20:06 24 TTMyki81 ist offline Email an TTMyki81 senden Beiträge von TTMyki81 suchen Nehmen Sie TTMyki81 in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
Halbgott mit Bolter


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Herrlich.

Ein paar Kleinigkeiten sind zwar unzutreffend zugeordnet, Hartwin hatte den Kampf mit dem Feldweibel und der Wache und erschlug dann auch Feistus, Reimund tötete den Neffen als dieser Beldane bedrängte der zu diesem Zeitpunkt noch die beiden "normalen" falschen Mönche ausschaltete, aber sonst passt alles soweit. David hatte an dem Abend auch ordentlich dem Wolfkopf Hell wie Dunkel zugesprochen wie wir anderen auch, bis auf Micha aka Beldane, der war der Bob (der Fahrer).

Ich freue mich auf die nächste Runde

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31 Aug, 2021 10:13 36 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
Halbgott mit Bolter


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Ich hab mal den Platzhalter vom 12.8. mit der Story von Reimund und Beldane allein in Burgsdorf und der anschließend verhinderten Hinrichtung geschrieben.

Zu den Vorfällen während der Reise von Flak und Hartwin um die Frau und den Büttel zu holen kann ich nix sagen.

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03 Sep, 2021 11:34 32 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
Flak
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Donenrstag 16.9.2021 Online 1 Teil Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

The Aftermath in Immelscheidt

Hartwin wohnte der Verbrennung der Chaosbefleckten, durch Bruder Weiß bei. Hierbei beobachtete er, dass besonders Altgeld zu Anfang nicht richtig brennen wollte und ein öliger, stinkender schwarzer Rauch von dessen Scheiterhaufen aufstieg. Nachdem Bruder Weiß ein Gebet gesprochen hatte leuchtete der Leichnam kurz im heiligen weißgoldenen Licht Siegmars auf und die Flammen begannen den Körper nun schneller zu verzehren.

Auch die restlichen Körper werden den reinigenden Flammen übergeben.

Langsam kehrt Ruhe in der kleinen Ortschaft Immelscheidt ein und die verängstigten Bewohner trauen sich langsam wieder aus ihren Häusern.

Raimund und Beldane unterhalten nochmals mit Graf Waldemar und versuchen Belohnung für die Rettung von Eleonora und des Grafen und schließlich ganz Burgsdorf heraus zuschlagen.

Der Graf erneuert sein Versprechen, dass sie immer als Helden in Burgsdorf willkommen sein werden und dass man sie selbstverständlich nach Kräften unterstützen wird. Geld, Waffen oder gar eine Rüstung könne jedoch nicht zur Verfügung stellen, da seine Grafschaft leider nicht über solche verfügt.

Nach dem Verbrennen der chaosverseuchten Überbleibsel begibt sich Hartwin zu Flak, die bereits seit geraumer Zeit im Badezuber in der einzigen Schänke des Ortes den Dreck und das Blut der Schlacht von sich wäscht und bereits ordentlich dem Bier zugesprochen hat. Hartwin und Flak geben sich einmal mehr auch körperlich ihrer Zuneigung hin und vergessen für einen Moment die Last der Pflicht.


Der Rest der Helden fällt nach einem obligatorischen Bier erschlagen in ihre Betten um sich zu erholen.

Am nächsten Morgen erneuert Flak gegenüber Steffan von Fuchsdorf und Eleonora nochmal ihr Angebot nach Trätdorf zu kommen, falls es ihnen aus irgendwelchen Gründen Burgsdorf verlassen müssen.

Die Gruppe wendet sich ihrem ursprünglichen Auftrag zu, die Handelsrute für Frau Spangenberg nach Grausee zu sichern.

Nachdem sie überlegt haben, wie sie dort am einfachsten Hinreisen, entweder durch den Wald oder erst nach Immelscheidt und dann mit der Fähre nach Grausee entscheiden sie sich für die etwas längere, aber bequemere Variante über Immelscheidt.

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17 Sep, 2021 22:37 33 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
Flak
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Donenrstag 16.9.2021 Online 2 Teil Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Steffan von Fuchsdorf erklärt sich bereits die Gruppe bis Immelscheidt zu begleiten und auch Bruder Weiß reist mit den Gefährten zurück dorthin.

Während sich Flak, Raimund und Hardwin reiseferig machen, die Pferde satteln und noch etwas Proviant einpacken, scheint Beldane von dunklen Trieben gesteuert. Der festen Überzeugung um seine wohlverdiente Belohnung geprellt worden zu sein, entschließt er sich, dass die Laute des Barden Rittersporn rechtmäßig ihm als Sold zusteht und begibt sich in Schänke um diese zu holen.

Nachdem der verunsicherte Gastwirt

Beldane das Zimmer des Barden gezeigt hat und dort ernergisch geklopft hat macht ein schlaftrunkener Rittersporn im Nachthemd die Tür auf.

Beldaine murmelt, nicht Herr seiner Sinne.:"Gieb mir deine Harve du dreggiger Bauer. Isch brauch die."

Der Barde reagiert verwundet und erklärt:"Nein, mein Herr. Das geht nun wirklich nicht. ich brauche die um...."

Während der Wirt noch seine fettigen Hände ringt und versucht die Situation zu beruhigen, schlägt Beldaine den verdutzten Rittersporn nieder und stürmt mit dessen Harfe aus der Wirtschaft.

Der Rest der Gruppe ragiert verwundet, als zunächst ein aufgergeter Beldaine zu ihnen kommt und wenig später ein Rittersporn mit einer blutigen Nase und der feiste Wirt.

Raimund und Flak glauben zunächst an einen Scherz unter Freunden, als aber klar wird, das Beldain die Harfe tatsächlich behalten will gibt Beldaine sie unter finsteren Blicken und Flüchen zurück.

Rittersporn zieht sich daraufhin enttäuscht von der Gruppe zurück und verbleibt in Immelscheidt um ein Schmählied auf Beldane zu dichten....

(Melodie: Quanta la mera)
"Mein Nam ist Rittersporn.
Seid bereit.
Ich bin der beste Barde
weit und breit.

Einst in Immelscheid,
in der Näh von Middenheim,
gar nicht weit.

Traf ich einen feigen Recken
namens BELDANE.
Er wohllt mir meine Harfe stehln.

Ich stellte ihn und sagte ihm:
Gib mein Baby wieder her -
denn du kannst nicht sing´n.

Er stank nach Forschfotzenleder.
Froschfotzenleder.
Er stank nach Froschfotzenleder.
Froschfotzenleder.

Ich fragte mich -
was stinkt hier so?
Ist es dieser Kerl oder das Klo?

Er zog mir eine ab
voll aufs Hirn.
Doch da ist nicht viel
- da kann nichts passiern.

Er stank nach Forschfotzenleder.
Froschfotzenleder.
Er stank nach Froschfotzenleder.
Froschfotzenleder."

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17 Sep, 2021 22:55 32 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
Flak
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Donenrstag 16.9.2021 Online 3 Teil Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Unter den Schmährufen und Klängen der Harfe brechen die Helden auf.

Auf dem Weg anch Immelscheidt passiert nichts, obwohl die Gruppe relativ paranoid eine Vorhut, Nachhut und einen versetzten Spähposten bildet.

Hierbei ist anzumerken, dass alle Helden noch aus der Schalcht vom Vortag verletzt sind, da sie noch nicht ausreichend Zeit hatten sich zu erholen.

In Immerscheid angekommen kommt man gerade noch bei Anbruch der Dunkelheit ins Stadttor hinein. Flak ist hier schon recht zögerlich und hält sich weit im Hintergrund. Zu gut ist ihr noch der letzte Hinterhalt in der Kaserne der Pistoleri im Gedächtnis.

Man verabschiedet sich von Bruder Weiß, der weiter zum Tempel reitet und kommt wieder in der Schänke "Ulrics Bart" unter.

Beldane scheint der Sache auch nicht zu trauen und verzeiht sich mißmutig in eine Ecke wo er den ganzen Abend nur an trockenem Brot mümmelt und Wasser trinkt.

Raimund versucht es an einem Tisch, an dem einige Gemeine würfeln und würfelt etwas mit. Er versucht etwas über die neuesten Grüchte zu erfahren. Kann den Leuten aber nicht viel entlocken.

Flak gesellt sich mit einer Flasche Schnaps zu einigen Pistoleri und animeirt diese ihr einige Geschichten zu erzählen. Als diese zu Prahlen beginnen taut Beldane wieder etwas auf und erzählt auch den ein oder anderen Schwank vom "Halblingsspalter".

(Flak, Raimund und Baldain verpatzen alle ihre Perceptionprobe mit über 80%, so dass nur Hartwin auffällt, dass eine Gesellschaftsdame Stefan von Fuchsdorf intensiv anstarrt und dann unauffällig die Wirtschaft verlässt.

Hartwin eilt ihr nach und tatsächlich gelingt es ihm sie unbeobachtet einige Seitengassen weiter zu verfolgen, wo sie mit einem Klopfzeichen an eine Tür klopft und eingelassen wird. Während Hardwin noch überlegt, ob er auch klopfen soll, öffnet sich die Tür wieder und die Dame tritt wieder heraus...


Geistesgegenwärtig torkelt Hardwin ein paar Schritte die Gasse hinunter stützt sich an eine Wand und erleichtert sich an der Hauswand.... (Wurf auf Preformance/Fellowship von 1%)
Die Frau verzeiht angeekelt das Gesicht und wendet sich ab um wieder in Richtung "Ulrics Bart" zu gehen.

Kurz darauf verlassen 4 Männer, offensichtlich Schläger das Haus um sich ebenfalls in die Richtung zu begeben. Sie werfen Hardwin nur einen beiläufigen Blick zu und beachten ihn nicht weiter.

Hardwin gelingt es zurück in die Schänke zu gelangen und seine Gefährten zu warnen. Flak verlässt unter dem Vorwand austreten zu müssen die Kneipe durch die Küche (wobei sie ihren Bogen/Köcher mitnimmt). Hartwin, Beldane und Raimund begeben sich auch aus der Schänke und stellen fest, dass die Wirtscchaft vond er Rückseite aus durch 2 Schläger beobachtet wird. Sie entschließen sich "betrunken zu spielen" um dich den beiden Tunichtguten zu nähern.

In der Zwischenzeit schleicht Flak zunächst nach hinten an die Wirtschaft. Sie sieht die zwei Strauchdiebe und ihre Gefährten und geht davon aus, dass diese wohl mit den Schlägern fertig werden.

Dann schleicht sie nach vorne und sieht, dass sich von der Kaseren 4 weitere Pistoliri der Wirtschaft nähern. Da sie nicht weiß, ob diese nur Trinken gehen wollen oder es sich vielleicht um Verstärkung für die Schläger handelt entschließt sie sich Stefan von Fuchdorf zu warnen. Sie stürmt in die Kneipe und ruft dem verdutzten "Fuchs" zu "Hinterhalt. Wir müssen hier raus." Beide stürmen mit gezogenen Waffen durch die Küche nach draussen.

In der Zwischenzeit erreichen Raimund, Hardwin und Beldane die beiden Tunichtgute. Allerdings nehmen die ihnen ihr "betrunken spielen" nicht ab und ziehen eine Keule und ein Messer.

Beldane stürmt mit gezogenem Zweihänder nach vorne. Doch sein Gegner weicht geschickt aus und rammt ihm einen Dolch in einen Spalte seiner Rüstung. Auch Hardwin verfehlt sein Zeil und bekommt einen Schalg mit der Keule ab, die aber kaum Schaden anrichtet.

Raimund gelingt es sich durch das Getümmel hindurchzurollen, er hat aber keine Zeit mehr zu schießen.

Die Schläger ziehen sich in eine dunkle, enge Seitengasse zurück. Im Eifer des Gefechts folgen die Helden ihnen.

Hardwin versucht einen der Männer mit seinem Hammer niederzustrecken verfehlt jedoch und wird im gegenzug selbst von einem Knüppel niedergestreckt. (Knockout für 6 Runden)

Beldane mißglückt ein Angriff in der engen Gasse mit seinem Zweihänder, so dass er diesen verliert, als er in einem Holzbalken eines Erkers über ihm stecken bleibt. Während er die Waffe wechselt, stellt er fluchend fest, dass sich zwei weitere Angreifer in der Gasse versteckt hatten und er nun gegen eine Überzahl kämpfen muss.

Während Raimund noch mit seinem Bogen ein Ziel sucht, zieht einer der Angreifer eine Pistole und feuert diese auf den Jäger ab. Die Kugel trifft Raimund am Kopf und streckt diesen nieder. Nur sein Eisenhut verhindert Schlimmeres. Beldane kämpft wie immer ohne Furcht, muss jedoch mehrere Treffer einstecken.

Stefan von Fuchsdorf und Flak hören den Kampfeslärm und eilen ihren Gefährten zu Hilfe.
Flak streckt den ersten Strauchdieb mit der Pistole mit 3 Pfeilen (Swift Attak, 2x Ulric Fury 49 Schaden) nieder.
Stefan von Fuchsdorf feuert seien Pistole ab, verfahlt jedoch.
Als Flak in der nächsten Runde einen weiteren Angreifer tötet, versuchen die zwei Verbleibenden zu fliehen. "Fuchs" streckt einen mit seinem Säbel nieder, Flak verfolgt den Letzten kann ihn aber nciht einholen.

Nachdem man Hardwin, Raimund und Beldaine zunächst provesorisch versorgt hat, verbindet Flak (ausnahmsweise erfolgrich) den letzten verletzten Angreifer. Sie kann in dem Moment nicht widerstehen und flüstert dem Gefangen zu:" Deine Freunde hatten mehr Glück. Die sind schon tot."

Man stützt sich gemeinsam und entschließt sich zunächst im Tempel des Siegmar bei Bruder Weiß Unterschlupf zu suchen, da man einen weiteren Angriff befürchtet.

Im Tempel erklärt "Fuchs" das die Angreifer wohl zum Regiment gehören, in dem Egon der Neffe des Grafen gedient hat.

Bruder Weiß spricht über allen ein Gebet der erholung / Besserung und sichert zu, dass die Gruppe im Tempel diese Nacht sicher ist.

Alle Helden fallen in einen tiefen traumlosen Schlaf.

_______________________


Ich fand wie immer sehr cool.
Auch wenns am Anfang etwas zäh war.

Interessanter Weise war ich in der letzten Runde noch der der geunkt hat: Passt auf. Wir sind nicht so krass. Wenn ein paar Banditen kommen, haben wir ruck zuck die Lippe dick.

Bier

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17 Sep, 2021 23:34 54 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
TTMyki81
König-Topper


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Und nach wie vor lese ich eure Erlebnisse gerne... winken

19 Sep, 2021 13:31 14 TTMyki81 ist offline Email an TTMyki81 senden Beiträge von TTMyki81 suchen Nehmen Sie TTMyki81 in Ihre Freundesliste auf
Kajell
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Jetzt habe ich einen Ohrwurm und möchte wissen wie Froschfotzenleder riecht....

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19 Sep, 2021 14:51 07 Kajell ist offline Email an Kajell senden Beiträge von Kajell suchen Nehmen Sie Kajell in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
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Die Helden Middenheims erholten sich im Sigmar Tempel von dem harten Kampf der letzten Nacht.

Beldane und Reimund ließen sich von den geschulten Brüdern des Ordens behandeln.
Beldane war mit dem Ergebnis nicht zufrieden und zog nach dem Morgenmahl von dannen um sich im Shallya-Tempel weiter behandeln zu lassen. Die Gruppe besprach sich zuvor und machte aus, sich zur Mittagszeit beim Hafen wieder zu treffen.

Hardwin, Flak und Reimund befragten im Anschluss den in der Nacht zuvor gefangenen genommenen Angreifer. Dieser hatte die Nacht in einer Zelle im Sigmar Tempel verbracht.
Die Befragung wurde anfangs freundlich aber im Laufe doch „intensiver“ durchgeführt. Durch einen unglücklichen Sturz verlor der Gefangene zudem ein paar Zähne. Viel konnten die Gefährten aber nicht aus ihm herausholen. Er war zusammenmit den anderen als Mietschläger angeheuert worden. Wer der Auftraggeber und wer genau das Ziel war konnte aber nicht ergründet werden.

Währenddessen war Beldane fast am Tempel der Shallya angekommen. Durch seine durch unzählige Kämpfe geschulten Sinne bemerkte er, dass einige finstere Gesellen ihn verfolgten. Da er erkannte, dass er diesen nicht in rechtzeitig Tempel entkommen würde, suchte er sein Heil im Angriff und attackierte die Spitzbuben. Es gelang ihm einen der 3 Angreifer direkt unschädlich zu machen. Auch den Zweiten machte der den Gar aus. Dabei zog er sich, angeschlagen wie er ohnehin schon war, eine weitere blutende Wunde zu. Nur dank seiner treuen Stute Lady kam er ein weiteres Mal mit dem Leben davon. Das treue Tier schlug im entscheidenden Augenblick mit den Hinterläufen aus und zerschmetterte den Brustkorb des 3ten Angreifers. Die Gefahr war gebannt und Beldane zog sich rasch in den sicheren Schutz des Tempels zurück.

Dort wurde er von den geschulten Heilerinnen ver- und umsorgt. Trotz seiner üblichen anzüglichen und herablassenden Bemerkungen behandelten ihn die Schwestern mit großer Sorgfalt.

Reimund ließ sich im Sigmar Tempel mit einem neuen Helm ausrüsten. Danach zogen Flak, Hartwin und Reimund in Richtung des Hafens weiter. Unterwegs erwarben sie auf dem Markt Lebensmittel, Schnapps und ein paar weiter Versorgungsgüter. Beldane kam just in diesem Augenblick auf vor Ort an und gesellte sich zu seinen Gefährten.Er ließ es sich nicht nehmen auf dem Markt nach einem Händler für Bardenausstattung zu schauen. Zum Leidwesen der anderen wurde er tatsächlich fündig und erwarb eine Laute.

Am Hafen angekommen wurden ihnen schnell der Weg zu einer Fluss Barke gewiesen, die n Richtung ihres Ziels fahren würde und in Kürze aufbrechen würde.

Flak sprach den Mann an der auf dem Boot sitzend, bunt gekleidet und einen gar prächtigen Bart tragend, der Kapitän zu sein schien. Der Mann der direkt als Strigany zu erkenn war, ließ sie wissen, dass die Überfahrt 2 Silber pro Mann und Pferd kosten würde. Die Gesellschaft zahlte den Preis. Reimund ließ durch ein paar Scheuerer Heu für die Pferde auf die Barkasse bringen und schon betraten die Helden Middenheims das Boot.





Und so begaben sich die Helden Middenheims auf die Flussbarkasse. Ein schnurrbärtiger Mann, augenscheinlich für die Bewohner des Imperiums als Strigany zu erkennen, kassierte prompt ein paar Silber für den Transfer. Er stellte sich der Gruppe als Reiko vor.

An Bord traf man auf den Kaufmann Rutger Reuter, welcher zunächst auszuloten versuchte, was die Gruppe in Grausee zu suchen habe, denn an diesem Ort gäbe es ja (noch) nichts und er war augenscheinlich sehr verwundert ob des Ziels der Reisenden.




Während Hardwin noch versuchte, nicht mit offenen Karten zu spielen und etwas von einer „Botschaft“ faselte, die man überbringen müsste, erinnerte sich Reimund, dass es sich hierbei mit großer Sicherheit um den Kontakt von Frau Spangenberg handeln musste und sprach diesen direkt auf die Entwicklungen und Probleme vor Ort an.

Reuter berichtete sehr offen, dass die Vorhaben, sehr zu seinem Leidwesen, nur schleppend voran gingen, besonders da es an eifrigen Arbeitskräften mangele sowie an Baumaterialien. Die Strignay seien zu abergläubig und nicht gerade für ihren Fleiss bekannt. Immer wieder käme es zu Problemen und Verzögerungen.

Während man sich unterhielt, erkundeten die anderen das Flussgefährt. Eine ältere Strigany Dame fiel dem Betrachter sofort ins Auge, denn sie saß kopfnickend und wie in Trance da und murmelte wirres Zeug. Alle Anwesenden schienen einen Bogen um sie zu machen. Reuter winkte auf Rückfragen zu ihr direkt ab und meinte es handele sich um die alte Vadoma, eine verwirrte und abergläubige alte Matrone, deren Gebrabbel man kein Gehör schenken sollte aber die für die Strigany als Mystikerin eine gewisse Wichtigkeit besaß und daher toleriert wurde.



Flaks Neugierde wurde allerdings von der mysteriösen Dame geweckt und sie sprach die alte Dame prompt an. Diese raunte etwas von „den Vorfahren“, welche die „Bestie von Ortschlamm“ gesehen hätten. Sie redete sich regelrecht in Rage und wurde lauter und lauter und ihr Ton immer bedrohlicher und düsterer. „Die Bestie…das Biest von Ortschlamm… wir müssen es meiden.. meiden…“ fuhr sie im dringlichen Ton fort.

Plötzlich gab es einen ohrenbetäubenden Schlag und das Boot wurde hoch und herumgewuchtet. Scheinbar hatte der Kiel einen größeren Felsen erwischt, der nur knapp unter der Wasseroberfläche verdeckt gewesen war. Mit vereinten Kräften konnte ein Kentern des schlingernden Bootes verhindern werden. Einige Personen, darunter auch der ein oder andere Held Middenheims, fiel allerdings bei dem Unterfangen ins Wasser. Brüche oder Blessuren blieben daber dankbarerweise aus und man kam mit dem Schrecken davon.

Während all dies geschah, beobachtete Reimund die Silhouette eines größeren silberfarbenen Fischs knapp unter der Wasseroberfläche, der von der strampelnden Vadoma angelockt zu werden schien, und versuchte ihn prompt mit Pfeilen vom Boot aus zu erlegen. Unterdessen gelang es Flak, unter Einsatz ihrer akrobatischen Künste, die alte Dame zu retten. Reimund hingegen traf bekannter Präzision mehrere Male, musste jedoch mit einer Bogen-Pfeil Improvisation nachhelfen, um den Fisch aus dem Wasser zu bekommen, was sich als nicht ganz so einfach gestaltete. Hardwin unterstütze ihn bei diesem Unterfangen eifrig. In Gedanken an leckere, frische Fischmalzeiten für die nächsten Tage und an einen vortrefflichen Fang, vergaßen die beiden ganz was um sie herum vorging.



Inmitten des Chaos konnte der kapitale Fang (ein stattlicher Stirpike) auch gelandet werden fand man sich letztendlich ebenfalls am Ufer wieder. Leicht betröppelt und stellenweise patschnass und machte sich daran, sich der neuen Situation zu stellen.

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25 Sep, 2021 13:38 05 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
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Die „Helden“ waren zunächst damit beschäftig, das Boot (die Trafandir) mit vereinten Kräften wieder zu reparieren und ins Wasser zu befördern. Dies dauerte den ganzen verbleibenden Tag und auch noch einen Teil des nächsten Tages, sodass die Gruppe am Ufer kampieren musste. Wider Erwarten passierte in der Nacht nichts, obwohl die Gruppe fest davon ausging, dass es zum Kampf kommen würde. Bei der „Instandsetzung“ des Bootes war einiges an Geschick, allerhand Seil und auch die Kraft der Pferde gefordert. Letztendlich konnte der Kahn aber mit einem lauten „Platsch“ wieder gewassert werden und alle atmeten erleichtert auf und die Reise konnte weiter gehen.


Die weitere Fahrt verlief recht ereignislos. Reimund und Hardwin nahmen den Stirpike aus und verwerteten das Fleisch des Fisches gekonnt. Beim Ausnehmen des Prachtexemplars fanden die beiden unter anderem eine korrodierte Box, in der sich ein edles Schreibset befand. Darüber hinaus hatte der Fisch auch noch einen mysteriösen bronzenen Haken verschluckt. Die anderen vertrieben sich mit sonstigen Aktivitäten die Zeit, während der Kahn langsam, aber bestimmt in Richtung Ortschlamm durch die seichten Wellen glitt. Die Wälder am Rand des Flusses wurden unterdes für den aufmerksamen Beobachter immer dunkler, dichter und dicke Nebelschwaden breiteten sich im Unterholz bis hoch zu den ersten Zweigen aus.




Am nächsten Morgen legte das Schiff in Grausee an und den Helden bot sich beim ersten Landgang ein nebliger und finsterer Anblick. Raiko spendierte zunächst noch eine Runde Schnaps. Hierbei handelte es sich wohl um selbstgebrannten Fusel, der den ein oder anderen prompt ausknockte. Vor Ort fiel direkt auf, dass die Baustellen sehr chaotisch waren und obwohl offenbar ein Dawi die Aufsicht hatte, herrschte ein wahlloses Chaos. Herumliegendes Baumaterial, Holz und Seile, wohin man trat. Regelrechte Stolperfallen boten sich den Reisenden. Hardwin suchte in aller Höflichkeit das Gespräch mit dem Zwerg, der etwas schroff und wortkarg daherkam (selbst für seine Spezies). Flak sprach noch kurz mit der Matrone der Strygani, erhielt aber keine weiteren Informationen, als die alte Dame weiterhin ihre Prophezeiungen und Weissagungen wiederholte und mit einem Kichern davon ging.


Aus der Entfernung konnte man dann bereits eine recht fein gekleidete Dame ausmachen, die sich mit dem Zwerg hitzige Wortgefechte zu liefern schien. Den Helden war klar, dass es sich hier um den örtlichen Kontakt von Frau Spangenberg handeln musste. Auf dem Weg zu ihr ließ Hardwin den Blick in die Ferne schweifen, wo er einige große Menhire entdecken konnte, als sich der Nebel kurz lichtete. Er beschloss diese später genauer zu untersuchen.





Im Gespräch mit Johanna Stiegler kamen nochmal die bereits bekannten Probleme zum Vorschein. Die Strigany arbeiteten nicht wie erhofft, Zeitpläne konnten nicht eingehalten werden und allerhand Aberglaube erschwerte das Vorankommen. Obendrauf erschien der Zwergeningenieur alles andere als zwergisch in seiner Arbeitsweise. Rutger Reuter verschwand unterdessen genervt in seiner Unterkunft.
Nach dem Gespräch begab sich die Gruppe noch zu den Menhiren und untersuchte diese. Man konnte merkwürdige Szenerien auf den Steinen erkennen. Personen mit merkwürdigen Köpfen schienen sich in einer Art Prozession zu bewegen und andere Szenen waren zu erkennen. Auf alle Betrachter wirkte es fremdländisch und es war klar, dass es sich hier nicht um grobe Herdensteine der Tiermenschen handelte. Flak stach sich sogar in den Finger und ließ versuchsweise etwas Blut darauf tropfen, was jedoch keine Wirkung erzielte. Flak und Hardwin gruben in der Erde um die Steine und Hardwin nahm sein Schreibzeug und erstellte einen Abrieb der Szenerien.


Müde von der Reise, begab man sich dann in die Zelte. Flak lud Hardwin noch zu sich ins Zelt ein, was dieser zunächst unter einem Vorwand ablehnte. Zu späterer stunde, als die Dunkelheit den Ort eingenommen hatte, schlich sich Hardwin jedoch zu der attraktiven Elfe ins Zelt. Kurze Zeit später, hörte man die Strigany beim Feuer laut johlen und applaudieren.

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