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Flak
Rhine-Topper




Dabei seit: 31 Jul, 2021
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Spieltag 03.02.2022 online Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Schließlich passierte die Gruppe das Südtor und Beldaine sprach in seiner unnacharmlichen Art, eine der Stadtwachen an:

„ Eh ähr da. Sagt mähr, was soll dieser ganze Zaubär? Warum laufen diese ganzen Bauärn hier in die Stadt hinein? Könnt ihr däm keinen Einhalt gebieten und dafür sorgen, dass wichtige Leute, wie wir, schneller vorankommen?“

Die, augenscheinlich noch recht junge Wache zauderte etwas, schein dann aber die Gefährten zu erkennen:

„ Oh. Ah. Seid ihr nicht die Helden Middenheims? Ich habe schon so viel von euch gehört. Nun ja, wisst ihr der Ahr Ulric hat zu einer Pilgerfahrt aufgerufen. Jedermann, egal welchen Standes, ist aufgerufen die heilige Flamme zu besuchen und kann dort, den Segen Ulrics empfangen. Natürlich sind Spenden gerne gesehen. Aber sie sind keine Pflicht.
Deshalb die ganzen Leute. Wer wollte nicht zu Lebzeiten die heilige Flamme und den Al Urlic sehen?!“

Beldaine, spuckte verächtlich aus und zog missmutig den Vorhang wieder vor das Fenster der Kutsche.

Der Weil drängte sich Hardwin, Flak und Reimund mit ihren Pferden durch die Menge um etwas näherer an einen offensichtlichen Prediger zu gelangen, der die Menge aufzuwiegeln schien.



Die Gruppe trifft auf den Flagellanten und Prediger „Dorian“, der gegen Sigmar wettert.
Er trägt einen Eisenkäfig auf dem Kopf, in dem ein Feuer brennt, was ihn durchaus imposant – möglicher Weise aber auch dumm – erscheinen lässt.

„Ich sage euch Sigmar, war ein Mensch und kein Gott. Er war ein Sterblicher und es Ketzerei und Häresie, dass jene die im folgen ihn als Gott verehren. Wir müssen und auf die alten Werte besinnen. Wir sind Kinder Ulrics und Middenheim ist sein Heimstadt. Wir sollten keine anderen Götter in unserem Heim dulden.“


Die Menge murmelte ihre Zustimmung und hier und da wurde eine Faust in den Himmel gereckt und ein „Ulric über Alles.“ gerufen.

Hardwin trieb sein Pferd durch die Menge und erhob seine Stimme:

„Wie könnt ihr es wagen Missgunst und Zwietracht in die Herzen der Menschen zu sähen? Wir sind alle Brüder und Schwestern. Wir ALLE sind das Imperium. Wir mögen unterschiedlichen Göttern huldigen, wir mögen unterschiedliche Sprachen sprechen – doch wir alle sind vereint im Kampf gegen das Chaos.“


Flak pflichtet Hardwin bei, indem sie ihr Pferd, neben dass seine parierte:

„Wir haben auf den Mauern von Middenheim gegen das Chaos gekämpft. Wo war ihr da?“


Auch Reimund ließ es sich nicht nehmen die Stimme zu erhaben:

„Wir haben Seite an Seite, gegen Grünhäute, Basilisken und Skaven gekämpft. Nie habe ich an meinen Gefährten gezweifelt. Wer immer an ihnen zweifelt, zweifelt an mir – und er zweifelt am Imperium. Am Imperium zu zweifeln ist Verrat. Hochverrat. Wir sind Sonderbeauftragte der Stadtwach. Und ich bin gerne bereit jeden festzunehmen, der Verrat am Imperium begeht.“


Die Menge wich vor dem Prediger zurück und begann sich zu zerstreuen. Einige nickten Hardwin anerkennend zu.

Der Prediger versuchte noch ein letztes Mal die Zuhörer zum Bleiben zu bewegen, musste sich aber schließlich den Eisenkranz vom Kopf reißen, da dieser augenscheinlich zu heiß geworden war, was doch das eine oder andere verschmitzte Lachen zur Folge hatte.

Mit funkelnden Augen wandte er sich Hartwin zu:

„Diese Schlacht magst du gewonnen haben, Sigmarit. Aber der Krieg ist noch nicht vorbei. Du bist hier nicht willkommen“


Hardwin ging nicht auf die Anfeindungen ein, sondern nickte dem Flagelanten nur zu um sagte:

„Ich hoffe Ulric wacht über dich so, wie Sigmar über mich wacht. Möge er deiner Seele gnädig sein.“


Die Gruppe begibt sich, nachdem sich die Straßen etwas gelichtet hat, zunächst zu Wilhelmina Spangenberg.

Zunächst wird den Helden ein Bad bereitet und sie bekommen Rauchwaren, Essen und Getränk gereicht. Auch im Badezuber geht Ludmillas nicht auf Beldaines Annährungen ein.

Nach dem Bad werden die Gefährten von Wilhelmina Spangenberg empfangen. Sie hört sich die Berichte an, zeigt sich über die erfolge jedoch nicht sonderlich begeistert.

Beldaine Forderungen nach 120 Goldstücke für seine Verluste quittiert sie mit einem missbilligendem Wimpernzucken.

Reimund führ an, dass die Gruppe gute Beziehungen zu einem Holfällerlager „Trätdorf“ hat und das die dortigen Einwohner viel verlässlicher und ehrgeiziger sind, als Strigani.

Wilhelmina zeigt sich interessiert.

Schließlich gibt sie Reimund einen Geldbeutel mit 40 Goldstücken, die dieser gerecht verteilt.

Sie gibt den Gefährten über an, dass sie sich bei ihnen melden wird, wenn sie sie benötigt. Außerdem sagt sie ihnen, dass Schutzmann sie sehen wolle.

Beim Verlassen der VillaSpangenberg ergibt sich ein Streit zwischen Ludmilla und Beldaine, bis dieser Ludmilla schließlich wegjagt und diese durch einen Bedienstetetn Spangenbergs ins Haus gebeten wird.

Hierbei äußert Beldaine "Mein Herz gehört der Elfe. Verpiss dich du Hure."

(Leider verpatzen ALLE, einschließlichlich Flak ihren Perceptionwurf - so das dieses Deteil zunächst untergeht)

Die Gruppe begibt sich zunächst zum „Heulenden Hund“. Dort werden sie Zugen, wie gerade eine mittelmäßige Schaustellergruppe offensichtlich „die Helden Middenheims“ nachspielt um ein paar Adelige zu belustigen.

Flak versucht, die Schausteller / Adligen von ihrem Tisch zu vertreiben, scheitert allerdings, da sie von niemand erkannt wird.

Der Wirt gibt Hardwin ein paar Briefe (siehe "Spinn off" oben) die in seiner Abwesenheit abgegeben wurden.

Die Gruppe ist von dem Spektakel der Schausteller so gefesselt, dass nur Hardwin auffällt, dass ein Gast, als sie die Kneipe betreten, aufsteht und in Richtung Abort geht, ohne seine Pfeife aufzurauchen oder sein Gier auszutrinken.

Hardwin verfolgt den Tunichtgut und kann diesen gerade noch erblicken, wie er sich über die Mauer des Hinterhofs schwingt. Hardwin klettert auf das und
Klohäuschen und schießt dem Galgenvogel einen Pfeil ins Bein.

Flak kommt die Mauer nicht hoch und rennt schleißlich wieder durch die Kneipe in die Hintergasse wo sie mit Beldaine eintrifft.

Unter dem Einfluss eines mit erhobenen Schert drohendem Beldaine und dem Bogen von Raimund gibt der Schurke an, dass er sie warten sollte, bis die „Helden middenheims“ zurückkehren und dann seinem Herrn genannt „the Man“ Bescheid sagen sollte.

Er gibt an, dass er keien Ahnung habe, wer sein Herr tatsächlich ist, da er immer nur mit Mittelsmänner zu tun habe. Er wisse weder, warum dieser Interesse an ihnen hätte, noch ob er ihnen wohl- oder bösgesonnen sei.

Flak verarztet den Spion und die Gefährten lassen ihn ziehen.

Am Abend trieft sich die Gruppe mit Schutzmann, der sie kurz mustert und ihnen eröffnet, dass sie, zusammen mit ihm zu einer Abendessen bei den „Todbringern“ eingeladen sind. Er empfiehlt allen, sich dementsprechend zu kleiden.

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10 Feb, 2022 01:30 15 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
Flak
Rhine-Topper




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Spin off zu Belaine Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Wütend betrat Beldaine den "heulenden Hund". Wie konnten es die Bauern wagem zu foerden er solle sich anders ankleiden, wobei diese doch selbst nur in Lumpen gingen. Wutentbrannt stampfe er die Teppe empor und stieß die Tür zu seinem Zimmer auf.

Zu seinem Erstauen fand er dieses nicht leer. Der Tunichtgut, den sie am Mittag gestellt hatten, fletzte sich auf seinem Bett.

"Ah da seid ihr ja. Mein Herr - bat mich dies" er übergab Beldaine ein zusammengerolltes Pergament " zu übergeben. Ein Bote aus Breton war vor einigen Wochen hier. Er war wirklich ein zäher Hund. Bestand darauf die Nachricht nur an Beldaine persönlich zu übergen. Es hat einiges an Alkohl und Würfelspielen gedauert, bis er die Nachricht - als Pfand für seine Spielschulden - schließlich übergab. Ich soll euch diese übergeben. Als Zeichen des Guten Willens meines Herrn. Natürlich haben wir sie voher gelesen. Informationen sind unser Geschäft. Und - auch dies soll ich euch ausrichten - mein Herr versteht eure prekere Lage. Solltet ihr Hilfe benötigen - so wird euch mein Herr alles was in seiner Macht steht zur Verfügung stellen."

Beldaine knurre würtend und wartete bis der Strauchdieb zur Tür gehumpelt war. Er hörte wie er die Treppe hinuter hinkte. Dann entrollte er ungedulig den Brief.



Er stöhnte und erinnerte sich wutentbrannt, wie er seinen ehemaligen Herrn damals in eine Falle lockte. Er hatte eine Spur im Wald gelegt um Tiermenschen auf sie aufmerksam zu machen. Und tatsächlich waren sie ihnen gefolgt und griffen sie zu Morgendämmerung an. Wie er sich gedacht hatte steig sein Herr auf sein Ross und versuchte die Bestien zu Pferd zu bekämpfen. Den einen oder anderen spießte er mit seiner Lanze auch auf bis sein Pferd unglücklich in einem Graben strauchelte, zur Seite fiel und ihn unter sich begrub. Er heulte und schrie, konnte sich aber letzten Ende nicht unter seinem Ross befreien.

Sein Knappe führte die verbleibenden Tiermenschen in die Irre und brachte sie dazu sich zu trennen. Einen nach dem andren schaltete er sie schließlich aus. Als er schließlich Schweiß- und Blutüberströmt zu seinem Herren zurückkehrte, lag dieser immer noch schnaufend und röchelnd unter seinem Ross begraben. Das arme Tier hatte sich im Graben verfangen, rollte panisch mit den Augen, war aber nicht in der Lage sich zu befreien.

„Du Tölpel – was hat dich so lange aufgehalten. Los - töte diese dumme Stute und befrei mich von ihr.“ , röchelte der Edelmann.

Der Knappe zog ruhig seinen Dolch. Er setzte ihn an die Kehle des Ritters und flüsterte:

„Das ist für Maelle du Schwein.“

während er ihm langsam die Kehle aufschnitt.

„Beldain“ schüttelte sich. Er betrachtete den Brief. Niemals hätte Maelle so etwas geschrieben. Sie hasste Beldain.

Er erinnerte sich an die Tage, an denen sie sich kennen lernten. Als niemand von ihrer Liebe wissen durfte. Als sie sich geheime Botschaften schrieben, die nur im Feuer der Leidenschaft sichtbar wurden.

Er nahm das Pergament und hielt es über die Kerze. Und tatsächlich, im der Wärme der Flamme wurde eine weitere Botschaft sichtbar…

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10 Feb, 2022 01:32 30 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
Halbgott mit Bolter


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Hartwin war noch immer im Tempel des Sigmar. Beldane verweilte auf seiner Stube im "Heulenden Hund". Flak und Reimund waren aid dem Rückweg von ihrem Treffen mit Schutzmann. Beiden war klar, dass sie nicht in ihrer gewohnten Kluft zu dem Empfang der Todbringer erscheinen sollten. Flak machte sich daher direkt auf den Weg zum Anwesen Spangenberg, da Sie dort einen Teil ihrer Abendgarderobe verwahren ließ. Reimund machte sich also allein auf den Weg zurück. Er hatte keine feine Kleidung. Weder gab es bisher dafür einen Anlass noch hatte er je dafür das nötige Gold gehabt. Die letzten Monate hatten beides entscheidend geändert. Zum einen war er zusammen mit seinen Gefährten zu Personen der öffentlichen Wahrnehmung geworden, zum anderen hatte Reimund sehr gut gewirtschaftet und war nun durchaus gut betucht. Er machte sich also auf den Markt und suchte als erstes einen Schildmaler. Dort beauftragen er sein neu erworbenes Schild mit einen imposanten Ulriks Wolf im nächtlichen Wald zu schmücken. Dann machte er sich zu einem Schneider für Jagdbekleidung. Dort erwarb er von dem Halblingsschneider neue prächtige Handschuhe und sowohl schmückende als auch robust und praktische Stiefel mit modifizierten Schäften. Der freundliche Halbling verwies ihn für passende Abendkleider an seinen Vetter. Fort angekommen wurde Reimund in beeindruckender Zeit für den Empfang beim Graf von Middenheim gewandet.
Als er seine teuren aber äußersten schmucken Kleider abholte sah Reimund in der Ferne Hartwin zusammen mit rund einem dutzend seiner Glaubensbrüder in einem weißen Gewand und umringt von einem wütenden Mob in Richtung Ulrikstempel ziehen. Er hatte nur einen kurzen Blick erhaschen können und war sich nicht ganz sicher ob es wirklich Hartwin war. Außerdem zog ein sehr bedrohlich wirkender großer Mob durch die Straßen. Er hatte wenig optisch einzuschreiten.
Außerdem war es nun Zeit für das Bankett bei den Todbringern.
Er erreichte deren Anwesen schnell und wurde sogleich von einem Diener durch die Räumlichkeiten geführt. Unterwegs begegnet er auf der Treppe einem Diener und einem finster blickenden Gesellen den er als den Anführer der Bande aus der Schwarzen Katze in Immelscheid erkannte. Serin gegenüber erkannte Reimund auch und zückte direkt ein Messer um die Angelegenheit endgültig zu regeln. Reimund war schlau genug um zu wissen, dass es nicht ratsam sein könnte, in einem wahrscheinlich bestens gesicherten Umfeld, in der Nähe zu einem Hochadeligen, eine Waffe zu ziehen! Der schroffe Schlägertyp drehte sogleich auf ihn zu. Der Diener der Reimund begleitete schrie Alarm, zückte zeitgleich einen kleinen Knüppel und sprang auf den Angreifer zu. Dabei stolperte er über seine eigenen Füße und rollte sogleich die Treppe hinab. (Wurf von 100, zack postnatal abgetrieben) Reimund hatte sich der Weile ein oder 2 Stufen hinauf bewegt um dem Angriff ausweichen zu können. Der Messermann stach jetzt auf ihn ein. Reimund hatte aber keine Mühe dem vorhersehbaren Stoß auszuweichen. Wieder brachte er ein oder zwei Schritte zwischen sich und den Angreifer. Dieser war entschlossen Reimund zu töten und machte sich zum nächsten Sprungangriff bereit. "Plog, Plog!" waren die letzten Töne die er in seinem nun endenden Leben hören sollte. 2 Armbrustbolzen, von bisher verborgenen Wachen, setzen dem unwürdiger Treiben ein Ende und bohrten sich in den Rücken des Rüpels. Reimund hatte seine Hände gut sichtbar leicht erhoben und schauten zu wie die Wachen die Leiche abtransportierten. Ein Diener führte ihn nun weiter durch den Plast und entschuldigte sich unzählige Male für die Vorkommnisse.

Die Gesellschaft hatte sich in einen prächtigen Saloon versammelt. Reimund wurde zügig zu Graf Todbringer geführt, huldigte gebührend und man kam schnell ins Gespräch. Der Widerling der Reimund angegriffen hatte, hatte zuvor die ungeheure Behauptung in die Welt gesetzt, die Helden Middenheim hätte in Immelscheid ein Gasthaus überfallen und eine große Zahl unschuldiger Gäste, darunter auffällig viele Halblinge, getötet! Mit der Inbrunst der Überzeugung und dem gerechten Zorn Ulriks versicherte Reimund, dass dies falsch Zeugnis sein. (1 auf dem W100) Der Graf und der auch anwesende Schutzmann glaubten ihm. Flak kam dann auch noch alsbald zu der Gesellschaft und brachte unsere Begleiterin aus Immelscheid mit. Wärend sich der Gastgeber unserer Begleiterin intensiv widmete und Flak sich besinnungslos soff, unterhielt sich Reimund mit einigen Teilnehmern der Gesellschaft. Darunter waren 2 Hochelfen und ein Waldelf. Reimund und einer der Elfen erhielten von Todbringer und Schutzmann einen Auftrag der etwas mit der Wache am Westtor zutun hatte. Außerdem bekam Reimund für die Gruppe eine Anzahlung auf ihren Lohn für die Grausee-Missionen in Höhe von 80 Goldstücken. Am Ende des Abends half einer der Hochelfen Herr Eldril, ein recht sympathischer Zeitgenosse, Reimund dabei die inzwischen regungslos daliegende Flak zum Hund zu bringen. Dafür nutzen sie den Kutchenservic des vor dem Palast parat stand.
Reimund bracht Flak im Hund dann auf ihr Zimmer, während der Elf für sie beide noch einen Tisch und ein paar Bier ordere.
In dem Zimmer fand der den in Tränen aufgelösten Beldane vor.

cut!

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17 Feb, 2022 18:27 16 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
Halbgott mit Bolter


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Reimund hatte zusammen mit seinem neuen elfischen Freund Beldanes angenommen. Dieser wollte aber nicht aufklären was ihn beschäftige. Der Bretone sprach im Verlauf des Abends nur sehr dem Alkohol zu. Reimund übertrieb es nicht und war am nächsten Morgen recht fit. Der Elf, Eldril war sein Name, hatte sich ebenfalls zu einem gemeinsamen Frühstück im Gastraum des Heulenden Hundes eingefunden. Wärend die beiden sich angeregt unterhaltend bei gebratener Grützwurst mit Eiern und frischen Brot für den Tag stärkten kam plötzlich Hartwin hektisch wirkend herein.
Er nahm Reimund zur Seite um mit ihm dringend zu sprechen.
Was er Reimund berichtete ließ den Bogenschützen schmunzeln. Er hätte im Tempel des Sigmar gebetet und meditiert und wäre plötzlich im Tempel des Ulrics gewesen. Flak wäre auch bei ihm gewesen und dann wären sie durch widrigen Umstände in die ewige blaue Flame des Ulric gefallen. Danach wären die beiden Wohl auf einem Schnee und Eisfeld zu sich gekommen um dort dann Seite an Seite mit unzähligen riesigen Wölfen gegen Dämonen zu kämpfen. Nach dem die den Angriff zurück geschlagen haben hätte dann der größte Wolf, ein gewaltiges weißes Tier, zu ihm gesprochen und er wäre dann wieder im Tempel zu sich gekommen. Flak wäre bei den Wölfen geblieben um weitere Angriffe der Dämonen zurück zu schlagen.
Reimund lachte und schlug seine Gefährten auf die Schulter und beglückwünschte ihn zu seiner blühenden Phantasie. Sicher hätte er dem Messwein weniger zusprechen sollen.
Hartwin bestand auf die Wahrheit seiner Worte und versuchte eindringlich Reimund zu überzeugen. Reimund wollte prüfen ob Hartwin vielleicht im Fieberwahn zu ihm sprach, und legte seine Hand auf Hartwins Stirn. In diesem Moment durchzuckte ihn eine Energie die er schon zweimal selbst erfahren hatte. Er wusste in diesem Augenblick, dass Hartwin von Ulrichs göttlicher Macht berührt wurde. Reimund riss sich los, rannte durch den Hund hinauf zu ihren Zimmern und riss die Tür zur Stube von Flak auf. Die Elfe war nicht da! Beldane schlief seinen Rausch aus und wollte /konnte nicht sagen wo diese geblieben war.
Reimund fand Hartwin an der Theke im Gadtraum. Diese ließ sich gerade den 4ten Schnapps einschänken. Der Elf Eldril gesellte sich auch zu ihnen. Dieser machte die beiden darauf aufmerksam, dass sie in Kürze bei Schutzmann vorstellig werden sollten. Sie machten sich zusammen auf den Weg und versuchten mit den gerade erlebten klar zu kommen.

Schutzmann hatte zu einem großen Treffen geladen. Offiziere und Unteroffizier der unterschiedlichsten Wachen der Stadt waren abwesend. Bevor die Gefährten richtig wussten was passiert wurden sie vom Oberbefehlshaber der Wache rund gemacht und degradiert. Sie mussten ihre Marken, die sie als Kämpfer im Dienst der Stadt mit einigen Privilegien ausgestattet hatte, abgeben. Außerdem wurde ihnen eröffnet, dass sie ab heute Abend Dienst in der Nachtwache des Westtores leisten würden. Dann wurden sie aus der Hauptwache geschmissen.
Da dies alles Teil des Plans zur Infiltration der Nachtwache war, hatten sie insofern ihre Aufgabe erledigt. Hartwin und Reimund machten sich dann gemeinsam auf die Suche nach Flak. Eldril hatte noch Erledigung zu machen. Der Ulrics Tempel war verschlossen und sie kommten Flak nicht finden. Deprimiert machten sie sich auf den Weg zurück zum Hund. Unterwegs holten sie bei dem Schildmaler Reimunds Auftragsarbeit ab. Dieser hatte, wohl aufgrund der Geschehnisse im Tempel, auch Schilde für die anderen 3 Gefährten gefertigt. Sie brauchten die Schilde zum Hund und überlegten kurz, ob sie such für die Nachtwache zur Ruhe legen sollten. Beldane gesellte sich zu ihrem und schlug vor sich mal in der "Ertrunkenen Ratte" umzusehen. Das ist die Spilunke, in der wohl Leute von "The Man", dem Lowking den wir ausschalten sollen, zufinden sind.

Gesagt getan, man macht sich zügig auf den recht kurzen Weg. Vor Ort treffen wir den Strauchdieb wieder, den Reimund bei der Rückkehr von Ihrer Grausee Reise in den Hund vor 2 Tagen an der Flucht gehindert hat. Er begrüßt die Gefährten und kommt recht schnell zum Punkt. Sein Chef, the Man, bietet den Gefährten pro Kopf und Tag 2 Goldstück dafür, dass diese nichts unternehmen. Sie können auch gerne auf große Fahrt gehen und ihr Gold gelegentlich abholen gehen. Die Freunde lassen dem Gefolgsmann ausrichten, dass sie gerne mit The Man die Angelegenheiten direkt besprechen können und gehen dann zurück zum Hund.
Dort ruhen sie sich ein paar Stunden aus und brechen dann zu ihrer ersten Schicht in der Nachtwache auf.

Die Wache ist heruntergekommenen und Reimund betritt diese mit den Worten "Wer ist denn für diesen Saustall verantwortlich!".
Eine Junge Unteroffizierin weist Reimund kurz zurecht und zeigt ihnen dann die Wache. Im Anschluss werden die Helden zum Tor geschickt um dort die erste Wache zu übernehmen.
Als die Gefährten dort ankommen ist das Tor trotz Speerstunde offen und 3 Fuhrwerke und Kutschen werden gerade durchgeschleust. Sofort stellen sich Reimund und Hartwin in den Weg. Eine schnelle Kontrolle des ersten Fuhrwerks bringt "Schwarzen Lotus" in großen Mengen als Schmuggelware zutage. Die Kutsche inmitten der Fuhrwerke weißt sich als Adelskutsche mit Sondergenehmigung aus. Reimund schert sich nicht um die Genehmigung und eine schnelle Durchsuchung bringt veredelte Schwarzen Lotus im Wert von mind. 1000 Gold zu Tage. Während Eldril die Kutschen abfackeln will und Hartwin einem nun flüchtenden Wachmann nachsetzten möchte, erinnert sie Reimund an ihre Aufgabe. Reimund geht mit dem Kutscher des Hauses Wallenstein, der den veredelte Lotus transportiert, zur Seite und man einigt sich schnell auf einen unbedeutenden Obolus. Dabei entlockt Reimund dem Kutscher unauffällig einige Informationen.
Die beiden Fuhrwerke gehören The Man und Reimund trägt den Kutscher eine Mitteilung für diesen an "Sagt eurem Boss, dass das Tor nun von uns" betreut " wird und wir über die gemeinsame erfolgreiche und unkomplizierte "Zusammenarbeit" reden sollten.
Die beiden verblieben Wachen werden danach mit der "neuen Realität" konfrontiert und requiriert.

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18 Feb, 2022 19:57 05 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
nik_the_x
Boss-Topper


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Eldrils Reisen – Middenheim, Stadt des Weißen Wolfs.

Nachdem ich mit meinen Brüdern die Reise hinter mich gebracht hatte erwartete uns die „Stadt des Weißen Wolfs“ – eine auf ihre grobe Art doch nahezu poetische Benennung ihrer Stadt – auf ihrem Berg, und ich muss gestehen dass mich ihre einfache aber geballte Präsenz doch beeindruckte. Von nahem ist dieser Eindruck weniger stark, da die Menschen doch sehr beengt, laut, und stinkend leben, keinerlei Vergleich zu der schlichten Eleganz und Reinheit Tor Lithanels und der Siedlungen und Festen meines Volkes. Dennoch, ich wollte dies ja mit eigenen Augen sehen und die Menschen des noch jungen Imperiums aus der Nähe studieren, und muss auch hier gestehen: Sie amüsieren, und dann und wann beeindrucken sie auch auf ihre derbe, simple Art.

Neben der Akademie meiner menschlichen Kollegen ließ ich es mir nicht nehmen auch die berühmte Blaue Flamme zu besuchen. Ich konnte die magische Kraft spüren und sehen, die von ihr ausgehend die ganze Stadt durchdringt – eine Präsenz der simplistischen Götter der Menschlinge konnte ich natürlich nicht bestätigen; dennoch gebot es die Höflichkeit, eine Opfergabe zu bringen.

Schließlich wurde ich von den mit bereits vorgestellten Rallane Lafarel, dem Hofbarden, und Allavandrel Fanmaris, Master of Hunt, zu einem Empfang bei Heinrich Todbringer geladen, wo ich neben diesen illustren Persönlichkeiten auch die interessante Bekanntschaft von Reimund Jäger und Flak machen durfte, zweier Helden, die in dieser Stadt in aller Munde waren seid ich ankam. Man bat mich, mich in einer delikaten Angelegenheit als Unterstützung zur Verfügung zu stellen: Diese Helden sollten als in Ungnade gefallene zur Wache des Westtors strafversetzt werden, und meine Wenigkeit sollte als Aufseher dienen. Diese Aufgabe würde faszinierende Einblicke in die Schatten dieser Metropole bieten, sollten wir doch für Todbringer und Schutzmann einen mysteriösen „Low King“, genannt „The Man“, aus der Reserve locken! Dies versprach sicher spannend zu werden, und alle meine Instinkte rieten mir zudem, diesen Helden nahe zu bleiben, denn allerlei gefährliche aber hochinteressante Ereignisse schienen um sie herum zu geschehen. (Und sicher würde es nicht schaden, den Mächtigen der Stadt einen Gefallen zu tun – es kann nur gut sein, wenn sie mir wiederum dann moralisch verpflichtet sind. Außerdem schmeckte das Bier – es gelang mir immer besser, mich den Gepflogenheiten anzupassen, und die einfache aber herzhafte Kost und Getränke hier wollten mir auch durchaus gefallen!)

Ich nutze die Gelegenheit und half meinem neuen Gefährten Reimund, die sehr sehr betrunkene Flak zu einer Droschke zu tragen, und den Jäger anschließend bei einem „Wolfskopf Dunkel“ ihrer Stammkneipe, dem Heulenden Hund, besser kennenzulernen. Dieses Etablissement schien mir auf den ersten Blick nicht ganz zu den so genannten Helden zu passen – doch als ich an die voll wie eine Horde Zwerge schnarchende Elfe dachte, und sah wie wohl sich Reimund offensichtlich fühlte, und wie natürlich er sich in dieses Gasthaus und seine lärmenden Trinker einfügte, revidierte ich meine Meinung und beschloss, dies auf mich wirken zu lassen und ebenfalls die Nacht dort zu verbringen. Der nächste Morgen gestaltete sich ebenso bemerkenswert, denn ein offensichtlich verwirrter Hardwin, ein weiterer der Gefährten, sprach geheimnistuerisch und aufgeregt auf meinen neuen Kameraden ein. Ich musste mich nicht sonderlich bemühen, um ihn umgebenden Reste einer magischen Krafteinwirkung zu erspüren, und machte Reimund zudem darauf aufmerksam, dass der Priester (denn ein solcher war, und er huldigt dem auch bei meinem Volk angesehenen Helden Sigmar, der in der der Zeit meiner Vorväter diese Menschen einte) veränderte Augen aufwies. Diese schimmerten bronzefarben, nicht unähnlich einem Wolf (der jedoch, so weit kannte ich doch die Mythen dieser Menschen, das Tier Middenheims und Ulrics war – eigenartig, wie ich fand…). Wie dem auch sei, ich überließ meine neuen Gefährten ihren Angelegenheiten und kümmerte mich um die meinen, vergaß jedoch nicht mich etwas schlauer zu machen was diese „Low Kings“ anging. Einer der zwielichtigeren Studenten der Akademie konnte mir tatsächlich etwas mehr erzählen, und ich beschloss, dieses Wissen mit meinen Gefährten später zu teilen.

Unseren Auftrag begannen wir sodann am Westtor, nachdem wir uns mit der sehr harten Kommandantin Nikki Dallan bekannt gemacht hatten. Es fiel mir leicht, in den das Tor passierenden Wagen Spuren von Magie zu erfühlen, und die Menschlinge darauf aufmerksam zu machen, so dass wir gleich mit einem Paukenschlag unsere Anwesenheit bekannt machen konnten für alle unlauteren Gestalten und geschmuggelte Drogen hochzunehmen drohten, Schwarzer Lotus. Fast war ich versucht, meinem angeborenen Sinn für Ordnung und Recht nachzugehen, doch Reimund beeindruckte mich durch sein gekonntes Schauspiel, indem er mühelos von Held zu Hehler umschaltete und sich wie ein professioneller Krimineller gebärdete – es gelang ihm auch mühelos, die unehrlichen Wachen und Schmuggler zu täuschen und sich als bestechlicher, schmutziger Lump zu präsentieren. Beeindruckend!

19 Feb, 2022 15:18 02 nik_the_x ist offline Email an nik_the_x senden Beiträge von nik_the_x suchen Nehmen Sie nik_the_x in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Lebende Topper Legende




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Beiträge: 1515

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Da bahnt sich was an! Freue mich echt sehr auf die Enemy Within Kampagne. Wollte die schon immer mal spielen.

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21 Feb, 2022 12:52 29 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
Halbgott mit Bolter


Dabei seit: 23 Mar, 2016
Beiträge: 3691

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Was auf jeden Fall eine super Sitzung. Und der neue Plot gefällt mir schon mal wieder sehr.

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21 Feb, 2022 16:32 22 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
Flak
Rhine-Topper




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03.03.2022 Online Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Die Gruppe tat ihr bestes sich in der Wache einzufinden.
Und versuchte weiter Schutzgelder/Wegezoll zu erpressen.

Allerdings wurde das Westtor augenscheinlich von Schmugglern gemieden.

Eines Nachts geht die Gruppe mit "Rupart", einem der weniger bestechlichen Wachleute auf Streife um diesen auf Kurs zu bringen.

Wie werden Zeuge, wie ein "Monster" ein Straßenkind tötet.


Eldril kann mit seinem Magiegespür erkennen, dass es sich um eine Bestie des Windes von Ghur handelt. Diese entstehen normaler Weise in der Nähe der blauen Flamme und verschwinden nach wenigen Stunden oder Tagen wieder. Sie interagieren mit niemand und verlassen den Tempel Ulrics nie.

Elderil greift das Bist todesmutig an, und beschießt es mit einem Lichtstahl. Das Bist springt jedoch, den Leichnam mitnehmend, über ein 5 m hohe Maue rund entkommt in Richtung Adelsviertel.

Der Hund der Stadtwache verfolgt es und kehr später zurück.
Reimund findet heraus, dass es sich bei dem Hund der Stadtwache um "Eisen" ein "Kind des Ulrics" handelt, dass die Form eines Wolf annehmen kann.

Eisen erzählt Reimund, dass man das Bist bereits einmal getötet und verbrannt hätte, es sei aber zurückgekehrt.

Eldril forscht in der Bibliothek nach und findet heraus, dass es ein verbotenes Ritual der Amber Schule gibt, mit der man ein Bist von Ghur erschaffen kann, dass unter seinem Willen steht. Das Ritual erfordert ein Menschenopfer und ist daher unter Todesstrafe verboten. Er erfährt, dass das Bist nur getötet werden kann, wenn man den Beschwörer tötet.

Reimund vereinbart einen Treffpunkt mit "The Man". Man nimmt "Eisen" in Hundeform mit, der später die Spur von "The Man" aufnehmen oder diesen identifizieren soll. Der Treffpunkt findet in zwei Aufzügen statt, die zwei Teile Westviertels verbinden. Die Gruppe hat so keine Möglichkeit an "The Man" heranzukommen. "The Man" ist während des Treffens mit einer Sackkaputze vermummt.

"The Man" bietet der Gruppe 500 Goldstücke an, wenn die das Biest von Ghur tötet. Erst will er den Beschwörer nach Möglichkeit lebend, akzeptiert schließlich aber auch dessen Kopf. Er zahlt 50 Goldstücke im voraus.

Eisen erzählt später, "The Man" hätte nach Seife und Parfum gerochen.

Die Gruppe erkundigt sich vorsichtig, wo man Leute treffen kann, die ein Biest des Ghur beschwören könnten.

Sie erhalten verschiedene vage Hinweise, die aber nicht plausibel Klingen.
Reimund schlägt vor, dass Eisen versuchen soll der Spur des Biest zu folgen, wenn dieses wieder zuschlägt.

Hartwin geht des weiteren zu den Todbringern und spricht mit Allavandrel Fnmaris dem Meister der Jagd.

Dieser erklärt sich bereit ihm einen der Wolfhunde zu schenken, wenn er diesen mit bloßen Händen besiegen kann.

Zu aller Überraschung stürzt sich Hartwin auf den Wolfshund (Wurf von 1% auf Melee) und bezwingt diesen innerhalb von 2 Runden, ohne selbst verletzt zu werden.

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07 Mar, 2022 21:06 49 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
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Der Wolfshund entpuppt sich nach genauerem Blick als weiblich. Hartwin gibt der Hündin den Namen "Sorscha" und nimmt sie an sich.

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07 Mar, 2022 21:18 15 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
TTMyki81
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Sorscha... den Namen kenne ich, aus "Willow".

07 Mar, 2022 22:43 31 TTMyki81 ist offline Email an TTMyki81 senden Beiträge von TTMyki81 suchen Nehmen Sie TTMyki81 in Ihre Freundesliste auf
nik_the_x
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Zitat:
Original von TTMyki81
Sorscha... den Namen kenne ich, aus "Willow".


Da hatte ich sie auch verortet! Popcorn großes Grinsen

Frank allerdings kam von warmachine...

08 Mar, 2022 12:09 58 nik_the_x ist offline Email an nik_the_x senden Beiträge von nik_the_x suchen Nehmen Sie nik_the_x in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Lebende Topper Legende




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Jupp.. ich dachte, Forward Commander Sorscha von Khador / Warmachine würde eine gute Namenspatin abgeben. Tolle Warcasterin auch.. habe ihre Frostaura gefürchtet.

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08 Mar, 2022 13:59 48 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
nik_the_x
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Eldrils Tagebuch: Middenheim, die Wache und das Biest

Nach den teils amüsanten, teils doch etwas befremdlichen Vorgängen rund um den Auftrag der „Helden“ (wie ich diese sehr eigenwilligen Menschen beaufsichtigen oder gar lenken soll bei ihrer Aufgabe, erschließt sich mir immer weniger) am Westtor – Reimund und die anderen gaben sich SEHR viel Mühe, den Schmuggel zu unterwandern und Aufmerksamkeit durch Bestechlichkeit und Korruption zu erregen, und die übrigen Kameraden der Wache waren ebenfalls diverser und eigentümlicher als ich selbst nach den vielen Studien vorab über das Imperium und seine Bewohner erwartet hätte – nun, nach all den Irrungen war es dann ein Zufall, der uns die wahre Dimension des Auftrags offenbarte: bei unsere Patrouille durch die düsteren Gassen des Westviertels vernahmen wir einer erstickten Schrei und ein feuchtes, schreckliches Reissen, und im nächsten Moment rannte ein Straßenjunge in panischer Hast an uns vorbei, und in der Gasse hinter ihm entdeckte ich ein entsetzliches, mörderisches Biest über einen ermordeten weiteren Jungen gebeugt!

Ohne zu Prahlen muss ich doch festhalten dass es mir gelang, den Mut meiner großen Ahnen zu beweisen und ohne zu Zögern die Energien des „Radiant Gaze“ [Zauber, bei dem zerstörerische Energien wie ein Lichtstrahl aus den Augen Aldrils entfesselt werden] auf das Biest zu richten. Doch, vergeblich, zwar traf und verwundete ich und schoss Reimund Pfeile hinterdrein, doch die Kreatur flüchtete mit meterweiten Sätzen, und auch ein eiliger „Skywalk“ [Zauber, bei dem Eldil mehrere Meter auf Luft nach oben steigen und Hindernisse elegant überwinden kann] eröffnete mir nur die Aussicht auf das uneinholbar davon hastende Wesen…
Die folgenden Eskapaden der „Helden“, sich mit „The Man“ in Kontakt zu bringen und dieser Spur wie befohlen nachzugehen, begleitete ich, ich gestehe es, eher halbherzig und in Gedanken – meine Studien legten nahe, dass die Kreatur eine Bestie des Ghur sei, doch wieso bewegte sie sich außerhalb des Radius de Blauen Flamme? Wieso mordete sie? Eine Rätsel, das mir würdiger und gewichtiger schien als die gewöhnlichen Sorgen der Sterblichen dieser Stadt um Unterweltanteile und Drogen. So begab ich mich auf die Fährte und wälzte Folianten in der Bibliothek der Akademie, suchte den Rat meiner magischen Studienkollegen, und führte Gespräch um Gespräch. Nicht vergeblich, konnte ich meinen neuen Gefährten – die, so kampfstark sie auch sein mochten, doch wenig an akademischen Kenntnissen zur Aufklärung beisteuern können, so muss ich leider konstatieren – doch schließlich darlegen, dass es sich in der Tat um eine Bestie des Ghur handelt, die offensichtlich in einem unter Todesstrafe verbotenen Ritual, dass ein Menschenopfer erfordert, beschworen wurde, ergo unter Kontrolle eines in den dunklen Künsten bewanderten, böswilligen Anwenders der Bernsteinmagie, wie die Menschen es nennen, stehen muss und auf Befehl mordet. Meine Recherchen legten zudem nahe, dass es sinnfrei sei, es zu besiegen, denn es würde sich immer wieder neu formen und erscheinen – es sei denn, man tötet den Bschwörer! Weiter konnte ich herausfinden, dass im so genannten „Königsgarten“ die Winde des Ghur besonders geeignet wehen und es, laut den Studien eines meiner elfischen Brüder, die sich unter den Schriften fanden, dabei um einen einstigen Elfengarten handelt, der unter dem Einfluss des Morsleib die Umstände für diese verderbte Zauberei bietet. Zudem schien es, dass eine Schamanin des Bernsteinordens, Yanni Weber, auf der gleichen Spur war wie ich, und tatsächlich konnten wir sie finden! Meine Kameraden hatten ihren Ruf und Einfluss genutzt und Kämpfer der Tempel des Ulric und Sigmar requiriert, so dass wir ausreichend gewappnet schienen – doch es wurde eine blutige Nacht, denn wirklich und wahrhaftig erschien die Bestie im Park, griff an und zerschmetterte in rasender Wut einen der tapferen Kämpen – es bedurfte der gemeinsamen Anstrengung meiner Magie, des bretonischen Zweihänders und der Pfeile Reimunds, um es zur Strecke zu bringen!!
Ich muss gestehen dass mir die Engstirnigkeit meiner Gefährten sauer aufstieß und meine Geduld, die sich meiner stolzen, alten Rasse und unserer kulturellen und intellektuellen Überlegenheit geziemt, auf das äußerste strapaziert wurde: nicht nur dass sie den sinnlosen Kampf geradezu suchten (um Zeit zu kaufen, wie sie hinterher räsonierten…); nein es schien mir, dass Beldane eine groteske Faszination für die vom Chaos berührten Überreste der Kreatur zeigte, und Hardwin, der so vernünftig schien, eine grimmige, kurzsichtige Ader des Fanatismus offenbarte, getrieben so schien mir von Unwissenheit über die Natur des Gegners und die Hilfe Yannis (die zugegebenermaßen etwas primitiv scheint, doch das Herz am rechten Fleck hat) ignorierend diese in den Tempel verschleppen wollen schien. Dabei hatten sie und ihr Helferlein doch alle meine Theorien verifizieren können, völlig selbstlos und freiwillig, und sie konnte zudem berichten, dass sie die Verschwörer und Beschwörer belauschen konnte, unter Lebensgefahr! Es scheint mir immer wahrscheinlicher, dass ich harte Wochen vor mir habe – und das etwas faul ist im Stadtstaate Middenheim...

08 Mar, 2022 19:51 11 nik_the_x ist offline Email an nik_the_x senden Beiträge von nik_the_x suchen Nehmen Sie nik_the_x in Ihre Freundesliste auf
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Eldrils Tagebuch: Scharaden und schleierhafte Geschehnisse

Mir bleibt nur wenig Zeit zu schreiben – die Geschehnisse bleiben schleierhaft, doch es verdichten sich immer mehr die Hinweise, dass in der Tat einiges faul ist in Middenheim, und düstere Mächte am Werk zu sein scheinen.
Doch der Reihe nach, in aller Eile: Meine Gefährten wurden rehabilitiert, da sie das Biest getötet hätten – ein billiger Trick der Verantwortlichen, um die Einwohner der Stadt zu beruhigen, und Zeit zu gewinnen, denn wir wissen durch meine Nachforschungen, dass das Wesen zurückkehren wird, solange der Beschwörer lebt. Um die Stätte selbst zu erforschen kehrten wir mit Yanni zurück, und es gelang mir mich in den äonenalten Zauber der Portals, welches meine Ahnen errichtet haben müssen in goldenen, längst vergangenen Zeiten, einzufühlen und es mithilfe meiner eigenen ätherischen Macht zu öffnen. Im Zwielicht der anderen Seite – wo immer dies sein mochte – erwartete mich ein dunkler Wald, der ein Athel Caiellin, ein Traumwald meines Volkes zu sein schien. Ich konnte wenig erkennen und begann gerade erst mich zu orientieren, als eine Herde Schweine, wie es schien, auf mich zu rannte. Ein Skywalk brachte mich aus der Gefahrenzone, doch die Rotte stürmte durch das Portal und griff meine Gefährten an. Es zeigte sich in dem harten, schnellen Scharmützel, dass diese nicht so leicht zu erschüttern waren, auch wenn auch ihr Blut floss und ich schließlich Hardwins Bein mit meiner Magie retten musste. Die Wesen waren offensichtlich ebenso wie der einstige Wald vom Chaos berührt und gezeichnet, und eilig schloss ich das Portal wieder.



In der folgenden Zeit machte ich mich in der Bibliothek auf die Spur des Beschwörers, und mit der Hilfe des Bibliothekars Helmut Langarm fand ich heraus, dass nur einige wenige Personen Zugang zu den verbotenen Büchern hatten, unter anderem der Chef des Geheimdienstes, Heinrich Todbringer, unser Patron, sowie auch die Erkenntnis, dass aus den Folianten Seiten, die sicher mit unserem Fall und der Bestie zu tun hatten, so sauber herausgetrennt wurden von dem unbekannten Beschwörer, dass Helmut dies nur durch Zufall und akribische Untersuchungen bemerkte. Ominöse Namen dunkler Kulte förderten unsere Untersuchungen zu Tage - Red Crown (ein Tiermenschenkult), Crimson Skull (Khorne), und Purple Hand; nichts davon klang gut. Weitere Nachforschungen mit Helmuts reger Hilfe förderten einen Namen ans Licht, der möglicherweise unser Verdächtiger sein konnte: Kastor Lieberung. Ich bat Helmut, die Erkenntnisse niederzuschreiben und an sicherem Ort zu verwahren, da wir damit rechnen müssen, selbst zu schaden zu kommen.
Meine Gefährten erlebten derweil eine weitere unliebsame Überraschung, denn Dorian teilte ihnen mit, dass „The Man“ ihren Kontrakt (für den immerhin 500 Gold fällig würden) an einen Unbekannten vekauft habe, und wir uns am Abend zu einer Unterredung einzufinden hätten bei unserem neuen Patron – in einem nur als Geisterhaus bekannten alten Herrenhaus! Reimund entwickelte an Paranoia gemahnende Theorien, dass uns ein Vampir auflauern könne, da er Hardwins Prophezeiung und die wenig vertrauenerweckende Örtlichkeit des Treffens so deutete…


In der bedrohlich scheinenden Dunkelheit der Middenheimer Nacht kamen wir misstrauisch gespannt zu dem gewaltigen, düsteren Anwesen, hinter dessen mächtigem Portal uns ein bekannter Kopfgeldjäger, Adolphus Kuftsos, erwartete und zu unserem Patron führte: eine schlanke Gestalt in dunklem Damast und Leder, ein Rapier an der Seite, und eine schwarze Karnevalsmaske vor dem Antlitz! Man beschied uns, dass unsere Bemühungen Staub aufwirbelten an falscher Stelle und lange angelegte Pläne unserer Patronin – denn nur eine Frau, und eine schöne dazu, konnte hinter dieser Maske stecken! - empfindlich zu stören drohten. Als Zeichen des guten Willens erhielt Reimund das versprochene Gold, und schließlich enthüllte die Dame nicht nur ihren Namen, Sascha von Schönfeld, sondern auch ihr Antlitz, und ich für meine Belange muss gestehen, dass sich damit diese Exkursion bereits gelohnt hatte!


30 Mar, 2022 21:58 43 nik_the_x ist offline Email an nik_the_x senden Beiträge von nik_the_x suchen Nehmen Sie nik_the_x in Ihre Freundesliste auf
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Kurzer Einschub: Fette Woche - Donnerstag online weitergespielt, und Freitag in Präsenz mit super Essen, und einem saftigen Schneetreiben nachts auf der Autobahn on top... großes Grinsen

02 Apr, 2022 13:46 58 nik_the_x ist offline Email an nik_the_x senden Beiträge von nik_the_x suchen Nehmen Sie nik_the_x in Ihre Freundesliste auf
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Eldrils Tagebuch: Ein neuer Auftrag, eine neue Reise
Sascha berichtete, dass sie Chaoskulte jage, und dabei nicht auf Hilfe angewiesen sei, da sie über ausreichend Ressourcen, Zeit und Verbindungen verfüge. Aktuell sei sie auf der Spur der Purpurnen Hand, doch Adolphus habe einen Fehler gemacht und nun stünde der Erfolg ihrer laufenden Operation auf dem Spiel – ich schloss aus meinen Nachforschungen, und teilte dies der geheimnisvollen Schönen mit, dass es gegen Kastor Lieberung ginge, und gab offen preis, was ich aus der Bibliothek erfahren hatte. Offensichtlich konnte unser Auftreten und Wissen sie überzeugen, denn sie weihte uns in die Details ein und bat darum gemeinsame Sache zu machen (unsere Hilfe gegen Bezahlung, wie es in dieser Welt in diesen Zeiten trauriger Usus wurde): Kastor Lieberung sei als hochrangiges Mitglied der Purpurnen Hand identifiziert, jedoch kenne man sein Gesicht nicht – Adolphus sollte ihn mit einer gefälschten Nachricht, die man mittels eines gut platzierten Spions habe lancieren können, zu einem Stützpunkt des Kultes beordern, von dem man angenommen hatte, es sei Bögenhafen, doch statt dessen hatte Lieberung Middenheim aufgesucht, ohne dass man in identifizieren konnte (und wo er sich, meinen Recherchen zufolge, an der Bibliothek vergangen hatte!). Sascha vermutete zudem, dass er entweder selbst das Biest beschworen hatte, oder dem Beschwörer half.
Wir stimmten zu, den Auftrag anzunehmen, und die Kutschen nach Bögenhafen zu überwachen, denn eine neue Nachricht des Spions Saschas hätte ihn eiligst dorthin zurückgerufen. Mit etwas Gold ausgestattet und einem losen Plan verließen wir sie und bereiteten am folgenden Morgen unsere Reise derart vor, dass wir alle Kutschen abfragten (etwas Handgeld an den Schreiber und mein Auftritt als wichtiger Elfen-Gesandter taten ihr übriges) und uns selbst einbuchten. Kurz: Eine Imperial Coaches Postkutsche, eine Wolfrunner Coaches Kutsche, in der wir neben einem sich als Heiler ausgebenden Mann reisen wollten, Ernst Heidlemann, eine Castle Rock Kutsche die vorgeblich nur eilige Ware befördern wollte (und die für uns schon daher verdächtig war, da in Castle Rock Kutschen Black Lotus geschmuggelt wurde...), und eine vierte ebenfalls von Castle Rock Coaches mit einer jungen Adeligen (die in Begleitung von Zofe und Leibwächterin wohl einer unliebsamen Ehe entfliehen wolle).

Auf der Fahrt stellte ich schnell fest, dass unser scheinbar schüchterner Mitreisender Ernst Heidlemann sicher kein Student der Heilkunst war. Ertappt entschuldigte er sich und erzählte, er sei ein so unerfolgreicher Student der arkanen Künste, dass die falsche Fassade sicherer sei. In einem günstigen Moment konnte ich feststellen, dass seine gut behüteten Bücher unter ihren Umschlägen, die auf Traktate der Heilkunde hindeuteten, in Wahrheit Abhandlungen über die Natur von Dämonen waren, unter anderem das bekannte Werk „De vito de culto daemonico“! Es schien, wir mussten ihn genau im Blick behalten. Des Abends erreichten wir die erste Station, das Coach and Horses Inn, wo sich meine Gefährten im Schankraum unter die Gäste mischten, und ich den Wirt begann über die übrigen Reisenden zu befragen – und sich unser Verdacht bestätigte, denn in der angeblich ohne Gäste fahrenden Castle Rock Kutsche waren sehr wohl zwei Männer, die sich in Kutten unter Kapuzen verborgen direkt auf ihr Zimmer begeben hatten; einer sei ein dünner Kerl mit Ziegenbart!
Es schien zunächst ein ruhiger Abend, ein Bar war geordert, ich unterhielt mich mit Isolde, doch ein gewalttätiger Zwischenfall um den Karten spielenden Reimund brachte Würze: Mein Gefährte hatte mit einem Bretonen Karten gespielt, ihn beim Betrug erwischt dank seiner scharfen Augen, und die böse Hand mit einem blitzschnellen Messerstoß auf den Tisch genagelt. Ohne Nachzudenken unterband ich den Griff des Halunken zu einer Schwarzpulverpistole, indem ich ihn mit einer raschen Aktion in einen magischen Schlaf schickte. Alles weitere übernahmen dann Hardwin und Reimund!
Am folgenden Morgen beobachtete ich, nachdem ein Nachtmahr mich aus dem Schlaf gerissen hatte, wie einer unserer Kutscher fast von der Castle Rock Kutsche in einem rücksichtslosen Fahrmanöver im engen Hof über den Haufen gefahren wurde – die Sache stank immer mehr. Trotz schwerer Regenfälle brachen wir dann unter dauernden Warnungen unserer Kutscher auf, doch kaum schneller als ein Fußgänger, um nicht die Sicherheit der Kutsche zu gefährden. Trotzdem gerieten wir an einem abschüssigen Stück des Weges in Schieflage und schlitterten auf eine an über denn Weg gefallenen Bäumen kollidierte Kutsche zu! Eilig sprangen wir von Bord und bemühten uns, zugleich den Wald und die Unfallstelle im Blick zu behalten und unsere schlingerndes Gefährt zu halten. Bevor wir noch eine wirkliche Übersicht hatten, richtete sich eine mit blutverschmierten Gedärmen besudelte Gestalt an der Kutsche voraus auf und rannte knurrend auf uns zu. Bevor irgend jemand reagieren konnte jagte Reimund mit sicherer Hand Pfeil um Pfeil in den Angreifer, der sang- und klanglos zu Boden ging und sein elendes Leben aushauchte! Ich untersuchte derweil die Kutsche und die Leichen, und stellte fest, dass es zum einen tatsächlich der Ziegenbart aus dem Inn war, zum anderen ein Mann mit einem von Tuch verhüllten Gesicht. Meine vorsichtige Untersuchung förderte zwei Schreiben zu Tage, die unseren Verdacht nun belegten: der Tote war zweifelsfrei unser gesuchter Kastor Lieberung, leider würde er niemandem mehr Rechenschaft geben können. Zu unser aller Überraschung sah er aus wie Beldanes Zwilling!!


Nachdem Hardwin die Kutsche selbst durchsucht hatte und ein Paket Black Lotus fand konnten wir diee Situation mit einer dazueilenden Patrouille der örtlichen Road Wardens unter dem Kommando eines Sergeant Pflaster klären, und unter ihrem Schutz und mit ihrer Hilfe im weiterhin prasselnden Regen mit Einbruch der Dunkelheit das Inn of Seven Spokes erreichen. Dort tauschten wir uns über die Erkenntnisse aus und überlegten, wie wir weiter verfahren konnten. Meine nur als Information gedachte Mitteilung, welches Buch sich in Ernsts Besitz befand (der im übrigen unser großzügiges Angebot eines Lagers in unserem Zimmer abgelehnt hatte, obwohl es das letzte war!) löste bei Hardwin einen Anflug heiligen Zorns aus (ich muss mir unbedingt merken, dass diese Priester, obwohl belesen, nicht über meinen akademisch geschulten Verstand verfügen und mit menschlicher Hast zu agieren neigen), und zusammen mit Beldane eilten sie in den Schankraum und stellten Ernst zur Rede. Da ich Beldanes Hand am Schwertgriff sah und voreiliges Blutvergießen befürchtete ließ ich ihn einschlafen – doch im gleichen Augenblick blitze eine Entladung böser Magie an Ernsts Hals auf, und obwohl er unter einem hastig auf ihn gesandten „Radiant Gaze“ mit voller Wucht des Einschlags zu Boden ging erschien aus einer wirbelnden Wolke ein offensichtlich dämonisches Wesen, dass dem Aufblitzen und dem Buch zu entspringen schien, und einiger meiner Gefährten kurz verunsicherte, und eine allgemeine Panik im Schankraum verursachte. Ich muss gestehen, dass ich mich ebenfalls mit aller Routine meines Trainings selbst disziplinierte, und dann die Angriffe meiner Gefährten mit einer erfolgreichen Bannung des Dämons abschloss.
Meinen Gefährten gelang es, als „Helden Middenheims“ und dank der Autorität des Amtes Hardwins die übrigen Gäste und Bediensteten zu beruhigen, und man konnte sich an die Aufräumarbeiten machen, wobei die sichere Beisetzung der vom Chaos berührten Leichname Priorität hatte. Der dankbare Wirt schwor uns, unseren Bericht an Sascha (den ich eilig verfasst hatte und mit Abschriften versehen hatte) schnellstmöglich und sicher zuzustellen.
Ich muss sagen, dass meine Reise mit diesen Menschen wirklich nicht arm an Überraschungen ist – und dank der Tatsache, dass Beldane ein nahezu identischer Zwilling Lieberungs ist, eröffnen sich Optionen, die mehr Aufregung versprechen!

02 Apr, 2022 13:50 15 nik_the_x ist offline Email an nik_the_x senden Beiträge von nik_the_x suchen Nehmen Sie nik_the_x in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
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Sehr schöner Bericht! alle Details und Irrungen sowie Wirrungen sind da!

Habe ihn grade mit Genuss gelesen und den wunderschönen Abend nochmal revue passieren lassen. Freue mich schon auf die nächste Präsenzsitzung. Es wird aber schwer,unseren Reimund kulinarisch zu übertreffen!
Headbanger

Ich muss unbedingt den Hund mehr einbringen... immerhin habe ich ihn in der letzten Sitzung gefüttert.

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04 Apr, 2022 08:31 46 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
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Bericht zur Runde am letzten Do, in Unterzahl (Ezze und Nik waren in Urlaub)

Adolphus, der ehemals legendäre Kopfgeldjäger, informierte die Gruppe darüber, dass er zwei der Verdächtigen geschnappt habe und einer davon in einem naheliegenden Morrsgarten festgehalten wurde.
Reimund und Hardwin wollten sich der Sache annehmen und verabredeten sich mit dem Rest der Gruppe gegen Sonnuntergang im Boatsman’s Inn zu treffen und dann erneut zu besprechen, was sie beim Verhör zu Tage befördern konnten.



Das Zweigespann durchsuchte den Gefangenen und begannen ihn zu verhören. Reimund versuchte dies zunächst auf die nette Tour und sprach unter anderem von „Göttern“… „den alten Göttern“, ohne selbst viel preis zu geben und hoffte so, ggf. eine Tür zu kultischen Informationen zu öffnen. Leider schien dies nicht den erwünschten Erfolg zu haben und Hardwin machte sich bereit, härtere Maßnahmen anzuwenden.



Währenddessen filzte man den Verdächtigen, was einen merkwürdigen Ring zu Tage förderte, welcher mit einer Art Pulver gefüllt war. Hierauf konnte man sich zunächst keinen Reim machen.
Während das Verhör noch im vollen Gang war, nutzte der Kultist prompt die Gunst des Moments und schlug von unten gegen den Ring, sodass sich das offenbar betäubende oder magische Pulver im Raum verteilte und unternahm einen Fluchtversuch.

Hardwin konnte sich recht schnell vom Bann lösen und lief dem Flüchtigen nach, währenddessen ihm Adolphus einen Pfeil nachschickte. Mit Hilfe der getreuen Wolfshündin Sorscha, welche den Kultisten beherzt am Hosenboden fasste, stoppte man den Flüchtigen schnell. Kaum war der Kultist jedoch am Boden, fing dieser an merkwürdiges Zeug zu murmeln. Hardwins Ausbildung und bisherigen Erfahrungen im letzten Landgasthof verrieten ihm, dass es sich erneut um eine bösartige Zauberformel handeln musste und nutzte seinen betäubenden Schlag, um den Kultisten ohnmächtig zu machen. Dies gelang, jedoch hatte der Zauber bereits einen Teil seiner Wirkung entfaltet und merkwürdige Visionen voller Schuldgefühle suchten den Sigmariten heim. Hätte er Flak nicht bei der blauen Flamme retten sollen? Warum war er hier und nicht in seiner Heimat und stand dort für sein Erbe ein? Was heckte sein verderblicher Cousin dort wohl derweil aus?


Weiter konnte er aber nicht in dunklen Visionen verweilen, als Reimund schon zu ihm stieß. Die beiden fackelten nicht lange und Reimund erledigte auf ein grimmiges Zunicken Hardwins den Kultisten mit seinem Streich seines Dolches über dessen Kehle, bevor noch mehr Unheil von ihm entspringen konnte. Man untersuchte nochmal eingängig den Leichnam im geschützten Eingang einer Krypta und entkleidete ihn sogar. Dabei fand man bei einem der Kultisten eine leicht gespaltene Zunge vor, sowie eine Tätowierung (eine purpurne Hand) auf der Innenseite der Unterlippe.




Daraufhin machte sich Hardwin in den Tempel des Sigmars auf um dort von der Tätigkeit des Kultes zu berichten. Er traf auf Parther Sign, welcher großes Interesse an seinem Bericht zu haben schien. Hardwin konnte sich nicht gänzlich einen Reim auf den Mann machen, welcher etwas zu verheimlichen schien. Als er ihm seine Notizen zeigte, auf der das Symbol der Hand prangte, riss der Priester prompt die Seite aus dem Notizbuch und …. verschlang selbige. Schockiert trat Hardwin einen Schritt zurück. Sign senkte seine Stimme und erzählte Hardwin, dass der Kult bereits wichtige Stellen Altdorfs unterwandert habe und es sehr gefährlich sei, so offen darüber zu reden. Man verabredete sich für den späten Abend im Tempelgarten und vereinbarte eine Codeformel, sollte Gefahr im Verzug sein. Daraufhin verließ Hardwin den Tempel und berichtete Reimund auf dem Weg zum Inn alles und brachte dort auch seine vorläufige Skepsis zum Ausdruck. Als man sich vom Tempel entfernte donnerte Sign und eine Dame in voller Kampfmontur im Galopp aus dem Tempeltor heraus und ritt in die Ferne. Man einigte sich darauf, dass nicht alle zu dem Treffen gehen sollte und Eldril beispielsweise aus sicherer Entfernung alles beobachten sollte.
Im Inn angekommen traf man Beldane im trinklastigen Gespräch mit ein paar herablassenden Adligen vor. Diese wurden aber schnell durch ein paar konfrontierende Worte Reimaunds und Hardwins als Maulhelden entlarvt und gaben Ruhe. Es fiel ein verdächtig wirkender Mann in der Ecke des Inns auf und Reimund bezirzte noch mit seinen tileanisch Kentnissen die Inhaberin des Boatsman's Inn. Die Gruppe hatte jedoch wahrlich keine Zeit zu verschwenden, da die Dunkelheit bereits eingebrochen war und man machte sich zum Tempelgarten auf.


Wie vereinbart traten Reimund und Hardwin in den Garten. Sign und die unbekannte Dame warteten dort bereits hochgerüstet und war sich wohl ebenso unsicher, ob er den anderen trauen konnte. Er offenbarte ein altes und besonders anmutendes Schwert aus einem Lederwams und verlangte, dass man als Probe des reinen Herzens die Hand zum Schwur darauflegen sollte. Sollte man ein Anhänger der dunklen Götter sein, würde die Waffe dies offenbaren. Zunächst waren die beiden Abenteurer skeptisch, könnte es sich doch auch um einen verfluchten Gegenstand oder faules Spiel halten, jedoch wirkte das Schwert tatsächlich in den Augen Hardwins wie eine göttliche Reliquie. Hardwin berührte zögerlich das Schwert (eine Hand an seinem Waffenknauf haltend) und er konnte prompt spüren, dass es sich wahrlich um eine altehrwürdige Waffe, ein "Schwert der Wahrheit" handelte. Reimund tat es ihm gleich und bestand die Probe. Sign wirkte zufrieden.

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18 Apr, 2022 09:14 31 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
Halbgott mit Bolter


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Hier die Geschichte aus Reimunds Perspektive:

Noch immer vor dem Eingang des Sigmar-Tempels stehend entdeckte Reimund in einer dunklen Gasse auf der anderen Seite der Straße ein bekanntes Gesicht. Adolphus, der Kopfgeldjäger aus dem mysteriösen Anwesen in Middenheim, machte dort dezent auf sich aufmerksam.

Reimund gesellte sich zu ihm und so erfuhr er, dass dieser die beiden vermeintlichen Kultisten abgefangen hatte. Einer war bei der Ergreifung getötet worden, der andere war in Adolphus Gewalt.

Die Gefährten beschlossen sich zu trennen. Beldane würde weiter die Rolle des Kastors spielen und Eldril würde auf ihn aufpassen. Hartwin und Reimund würden den Kultisten verhören und dann würde man sich im „Boatsmen Inn“ treffen.

Der Gefangene wurde in einer Krypta eines einem kleinen verlassen wirkenden Moors Garten gefangen gehalten.

Reimund nutzte das Zeichen, dass die Gefährten bei Ihrem letzten Besuch von den beiden abgeschaut haben um den Schurken vielleicht zu übertölpeln. Leider gelang es doch nicht so einfach mehr zu erfahren.

Hartwin und er durchsuchten ihn gründlich und förderten 2 scheinbar gewöhnliche Ringe zu Tage. Bei näherer Untersuchung konnte ein verborgener Mechanismus gefunden werden und man entdeckte jeweils ein verstecktes Pulver in den Ringen.

Der Kultist nutzte die Ablenkung, trat von unten gegen die Ringe, sodass sich das Pulver unmittelbar verteilte. Dann sprang er sogleich aus seinem Gefängnis. Hartwin setzte ihm sogleich nach. Reimund sah, dass der Wächter, einer von Adophus Männern von der Wirkung des Pulvers zu Boden gegangen war und schleppte Ihn geschwind aus der Krypta.

Dann nahm auch er die Verfolgung des Flüchtigen auf. Er fand diesen bewusstlos auf dem Boden und Hartwin neben ihm liegen. Hartwin erwachte auch schon wieder und murmelte etwas von verderbter Chaoszauberei. Reimund wollte keine weiteren Risiken eingeben und beugte sich über den Kultisten. Er sprach rasch zu Hartwin :“ Er wird uns sicher nicht mehr viel von Wert verraten, und wir wollen sicher alle nicht noch einmal von einem Trick der Dunklen Götter übertölpelt werden.“ Adolphus und Hartwin nickten noch während die scharfe Klinge von Reimunds Dolch durch die Kehle des Schurken glitt. Reimund hatte auf den Reisen mit seinen Gefährten gelernt, dass man Tatsachen schaffen sollte. Viel zu oft hatten andere Lösungen sie in unnötige oft tödliche Gefahren gebracht.

Reimund bedankte sich bei Adolphus für die Rückendeckung und beglückwünschte ihn zu dem meisterlichen Fangschuss, der die Flucht des Strolchs schnell gestoppt hatte. Er versicherte auch weiter im Hintergrund seinen Teil zu gelingen der Mission beizutragen. Reimund mochte diesen Kerl, er war etwas knorrzig aber er schien eine ehrliche Haut zu sein.

Hartwin und Reimund brachten den Toten zurück in die Krypta und durchsuchten ihn diesmal gründlichst. Sie stellten fest, dass seine Zunge gespalten war und dass der ein Tattoo einer purpurnen Hand auf der Innenseite der Unterlippe hatte.


Hartwin schlug vor, dem Sigmar Tempel von dem Kultisten auf dem Friedhof zu berichten. Reimund war dies zwar egal, aber er wollte diesen heiligen Ort auch nicht mit einer Chaoskreatur befleckt lassen und stimmt ein.

Hartwin ging allein in den Tempel und verblieb dort eine Weile, während Reimund sich die Auslagen der vorhandenen Geschäfte besah. Er entdeckte dort auch ein Geschäft für Bücher und kaufte sich spontan ein Buch in einem mittleren Zustands über Militärtaktiken. Seit Hartwin Ihm von einiger Zeit in ihren ruhigeren Zeiten das Lesen und Schreiben gelehrt hatte verbrachte er viele Stunden mit Büchern. In Middenheim hatte er sich sogar ein Buch über tileanische Sprache gegönnt. Welche Welt sich ihm durch diese Fertigkeit eröffnete konnte er noch kaum fassen.

Als Hartwin nach geraumer Zeit aus dem Tempel heraustrat, wirkte er sehr beunruhigt. Auf dem Weg zum „Boatsmen Inn“ berichtete er ihm von den Geschehnissen im Tempel. Ein Kult im Herzen des Imperiums der sogar in den Tempel des Sigmar hinein wirken könnte? Das waren sehr beunruhigende Nachrichten! Hartwin hatte mit dem Priester ein Treffen zu später Stunde auf dem Friedhof ausgemacht um die Situation eingehender zu ergründen.

In der Wirtschaft angekommen machten sie Beldane und den Elfen an einem Tisch mit einigen wohl reichen jungen Adligen aus. Diese hatten eine größere Zahl finster dreinblickende Wachen bei sich und hatten dem Alkohol wohl auch schon sehr zugesprochen. Beldane schien sich prächtig zu unterhalten.

Hartwin setzte sich zu den anderen Gefährten während Reimund sich an der Theke einfand. Die Bedienung war ein stattliches Weib welches zu seiner Überraschung aus Tilea stammte. Er nutze die Gelegenheit um ein neues Sprachkenntnisse direkt mal anzuwenden. Er orderte sich ein Bier und einen Teller mit Braten und frischem Brot und die Wirtin Unna schien positiv überrascht und angetan zu sein.

Reimund platzierte sich an einem Tisch auf der anderen Seite der Wirtschaft um den Raum im Blick zu halten. Er machte einen finster dreinblickenden Gesellen aus, der die jungen, aufmüpfigen Adligen musterte. Diese wurden zunehmende freister und waren offensichtlich auf Streit aus. Derweilen brachte ihm Unna seine Bestellung und schenkte ihm ein strahlendes Lächeln. Er fragte sie kurz nach dem Gesellen am Nachbartisch aus, aber der war ein Kerl aus der Nachbarschaft der bei Ihn im guten Leumund zu stehen schien.

Reimund tafelte und genoss das hervorragende Essen. Er ließ sich auf nicht auf die Provokationen der halbstarken Adligen ein, und als die Zeit für das Treffen gekommen war, brachen er Hartwin und Eldril auf.

Der Elf würde außerhalb des Friedhofs warten um ihnen in Notfall den Rücken freizuhalten.

Der Priester wartet schon auf Sie. Er hatte eine gerüstete Begleiterin dabei.
Hartwin wurde aufgefordert ein Reliquien-Schwert zu ergreifen und einen Eid auf Sigmar zu leisten. Reimund ließ sich die Anspannung die in dieser Situation herrschte nicht anmerken. Die beiden Sigmariten waren definitiv kampfbereit, auch wenn die Kämpferin und der Priester nicht den Anschein machten. War dies eine Falle der Kultisten? Reimund bracht sich auch in Position um schnell handeln zu können. Seine Wurfdolche waren bereit. Hartwin zögerte kurz, aus trug definitiv nicht zur Entspannung bei! Dann ergriff er das Schwert und leistete des Eid. Nichts geschah, außer dass die beiden Sigmariten etwas entspannter wirkten. Nun forderten Sie Reimund auf, auf das Schwert zu schwören. Bei Ulrik leitete auch Reimund einen Eid gegen das Chaos zu kämpfen. Nun fiel alle Anspannung ab. Reimund nahm war, dass dies nicht irgendeine beliebige altehrwürdige Waffe aus dem Tempel gewesen war. Er war sich sehr sicher, dass dies eine sehr heilige, ja göttliche Reliquie aus dem Tempel sein würde.

Die beiden Sigmariten beschworen sie nun zur Heimlichkeit, sagten aber auch Ihre uneingeschränkte Unterstützung bei der Auslöschung des Kultes zu. Es schien, als hätten Sie heute neue, vielleicht sehr mächtige Verbündete für Ihren Kampf gewonnen.

Die 3 Gefährten machten Sie nun wieder auf den Weg zum Boatsmen Inn.

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[WHFB 8th Ed.] - [The 9the Age] - [Mortheim] - [Dead Mans Hand] - [Blood Bowl]

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Aus Verschiedenen Gründen (Internetprobleme und Real Life Events) kamen die letzten Berichte leider zu kurz. Um die Lücke zu schließen (und meine Spieler vielleicht wieder zum Bericht schrieben zu motivieren) das Geschehene in Kürze.

In Altdorf trak Beldaine mit zwei Adeligen Wein und Schnaps. Die Adeligen Jacob Katzenreik und Georg Ostbrun, pöbelten herum und provuzierten Gott und die Welt.

Die Gruppe ieß sich jedoch nicht darauf ein.
Reimund flirtete mit der Wirtin (in Teleanisch).

Am frühen Morgen erfuhr die Gruppe, dass Georg Ostbrun, wohl in der Nacht abgestochen wurde. Aus welchen Gründen auch immer, verdächtigte sein Saukumpan, Jacob, die Gruppe und versuchte die Stadtwache gegen die Charaktere aufzuwiegeln. Diese zeigte sich jedoch mäßig beeindruckt.

Eldril, einenr inneren Eingebung folgend, dass der heißblütige Beldane den Edelmann vielleicht erschlagen könnte, wenn dieser die Konfrontation sucht, sprach eine zweilichtige Gestalt an, die die Gruppe zuvor beobachtet hatte und gab sich als Diener von Kastor Lieberung aus.

Tatsächlich entpuppte der Mann sich als Kultist und führte die Gruppe durch einige Seitenstraße zum Hafen, während seine Gefährtin den Adeligen ablenkte. Hierbei traf die Gruppe auf eine Bettler- oder Diebesgilde, die aber als der Kultist die Losung "Es lebe der Wandel." sprach bereitwillig Platz machten.

Die Gruppe entschied sich, dass es wohl dass beste sei mit Jacob und seiner Barke gen Bögenhafen aufzubrechen.
Eldril fiehl beim Ablegen auf, dass die Barke hoffnungslos überladen war und auf dem Kanal sicher ein leichtes Ziel für Flusspiraten bieten würde.

Jedoch verlief die Reise nach Weißbruck (im WeissbruckKanal) relativ ereignislos.

in Weißbruck findet die Gruppe den verstorbenen Söldner Adolfus Kustos in der Gastätte Black Gold Inn. Dieser ist anscheinend durch Kultisten ermordet worden. Es trägt nichts mehr bei sich. Bei einer eingehenden Untersuchung findet die Gruppe tatsächlich noch einen Brief bei ihm.



Die Gruppe ist extrem misstrauisch. Man entscheidet Adolfus einfach durch den Wirt oder die Wache auffinden zu lassen um keine weitere Aufmerksamkeit zu erregen.
Die Helden beschließen die Nacht auf der Barke zu verbringen und beim ersten Morgengrauen sofort weiter über den Fluss Bögen gen Bögenhafen zu reisen.

Niemand geht mehr an Land. Und sobald die Sonne aufgeht legt die Barke ab.

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Star Wars Legion, Malifaux 3, Bolt Action, Warhammer Fantasy RPG

08 May, 2022 17:51 26 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
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