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Flak
Rhine-Topper




Dabei seit: 31 Jul, 2021
Beiträge: 40

Donnerstag 30.09.2021 Online 1 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Donnerstag 30.09.2021 Online

Der nächste Tag begann nebelig. Hartwin stand bereits vor Sonnenaufgang auf um zu beten. Die Strigany hielten es genauso wie Falk und standen erst auf, als die Sonne bereits einen Großteil des Nebels vertrieben hatte.

Zunächst versuchten die Helden im Lager noch mit Johanna Stiegler, Raiko, Mutter Vadoma, Rutger Reuter und dem Zwerg Tugrim zu sprechen um ihnen mehr Informationen zu entlocken.

Trugrim äußerte sehr energisch, dass die Strigany allesamt Säufer und faul wären und forderte die Helden unmissverständlich auf den Steinkreis im Ortschlamm niederzureißen, damit die abergläubischen Zigeuner besser arbeiten würden.

Sowohl Flak als auch Reimund gaben zu verstehen, dass sie das für eine denkbar schlechte Idee halten, da man nicht wüsste wozu der Steinkreis dient. Es könnte sich auch um einen Schutzkreis oder ein Portal handeln. Es einfach niederzureißen, könnte unvorhersehbare Folgen haben. Die Gruppe entschied sich, den Weisungen des Zwerges nicht zu folgen, was diesen maßlos aufregte.



Beim Gespräch mit Johanna Stiegler konnte Flak beobachten, wie sich ein Strigany oder Einheimischer von Johannas Wagen entfernte, den sie mit „Hans“ verabschiedete. Auf diesen angesprochen, erwiederte sie, dass da niemand gewesen sei. Man habe sich geirrt. Weiterhin lässt sie durchblicken, dass sie wenig von Reuter und Tugrim hält. Tugrim hätte die Strigany nicht im Griff und Reuter würde nur saufen.

Beim Besuch von Rutger Reuter stellen die Helden fest, dass dieser tatsächlich betrunken in seinem Zelt liegt. Im Zelt steht eine große Kiste mit zwei Schlössern. Vermutlich mit dem Geld zur Bezahlung der Arbeiter gefüllt.

Bei Gesprächen mit den Strigany konnte man erkennen, dass zumindest die Vorarbeiter Reikspiel lesen und schreiben können und die Aufträge auch an ihre Kameraden weitergaben. Diese sind aber keine gelernten Schreiner oder Holzfäller und arbeiten so gut sie können. Sie sind ausserdem schlecht zu modivieren, da Reiko für alle Geld einstreicht und die Arbeiter nicht einzeln bezahlt werden.

Belaine versucht nochmal mit Mutter Vadoma zu sprechenwird aber nicht zu ihr vorgelassen. Eigentlich möchte er den Strigany die sie bewachen die Schädel spalten, entscheidet sich dann aber doch um.

Etwas ratlos entscheidet sich die Gruppe über die Informationen, die sie erlangt haben nachzudenken.

Raimund geht jagen und kann mit viel Glück einen Hasen schießen.

Hartwin sucht nochmals den Steinkreis auf um an ihm zu beten. Er kann spüren, dass etwas im Stein eingeschlossen ist, kann es jedoch nicht näher einordnen. Er hat das Gefühl von Dunkelheit und Einsamkeit. Ratlos kehr auch er ins Lager zurück.

Flak reitet ebenfalls los um zu jagen. Beldaine will eigentlich im Lager bleiben um Schnaps zu trinken, entscheidet sich dann jedoch um brecht Flak mit seinem Pferd hinterher. Als er sich schließlich einholt, sagt er kein Wort, sondern reitet einfach an ihrer Seite durch den unbekannten Wald. Die beiden finden nichts Besonderes. Flak gelingt es auf dem Rückweg ein Reh zu erlegen. Sie wartet zwar, dass Beldaine etwas sagt und fragt auch, warum er ihr hinterher geritten ist. Doch dieser schweigt, weshalb Flak es auf sich bewenden lässt.




Als Flack mit Beldaine zurück ins Lager kehrt wirft Hartwin ihnen vorwurfsvolle Blicke zu. Die die beiden ignorieren. (Beide verpatzen ihren Aufmerksamkeitswurf) Falk und Beldaine nehmen das Reh aus und bereiten es zu, während Hartwin überlegt, was die beiden im Wald „getrieben“ haben.

Schließlich betten sich alle zur Ruhe.

Hardwin baut zuvor verstört sein Zelt auf und schläft allein.

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Star Wars Legion, Malifaux 3, Bolt Action, Warhammer Fantasy RPG

20 Oct, 2021 21:07 39 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
Flak
Rhine-Topper




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Donnerstag 30.09.2021 Online 2 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Mitten in der Nach fährt die Gruppe aus dem Schlaf durch lautes Geschrei der Strigany geweckt.

Die Gruppe greift ihre Waffen und stürmt, wie so oft – spärlich bekleitet oder nackt (Flak) – hinaus in die Nacht um sich den Gefahren zu stellen, die das Imperium bedrohen.

Sie finden einige Strigany die verschreckt am See stehen und auf einen leblosen Körper in einem weißen Gewand deuten, der mit dem Kopf nach unten im Grausee treibt. Der Uferschlamm ist aufgewühlt und rotes, schaumiges Blut befindet sich am Ufer und im Wasser.

Flak fasst sich als erstes ein Herz watet in das Knietiefe Wasser und dreht den Körper herum. Es ist Rutger Reuter. Sein rechter Arm ist in Höhe der Schuler abgetrennt und fehlt. Ansonsten ist der Leichnam unversehrt und auf dem Gesicht des Mannes ist noch ein ungläubiger Blick zu sehen so als könne er noch nicht glauben, dass er tot ist.

Raimund und Flak untersuchen den Toten und kommen zu dem Schluss der er noch nicht lange tot sein kann. Trotz des kalten Wassers ist der Körper noch warm. Der Arm ist nirgends auffindbar. Der Armstumpf wurde anscheinend von scharfen Krallen oder Zähnen abgerissen.

Raimund findet einen Schlüssel, den Reuter um den Hals trägt. Mutmaßlich den Schlüssel zur Geldtruhe.

Raimund findet im feuchten Schlamm dreizehige Spuren und kommt zu dem Schluss, dass das Tier aus dem Wasser gekommen sein muss. Die Strigany murmeln: „Das Biest. DAS BIEST von Ortschlamm.“ Und entfernen sich vom Ufer, wobei sie sich immer wieder bekreuzigen, Sand über ihre linke Schulter werfen und verschiedene Götter um Schutz anrufen.

Schließlich kommt die Gruppe zu dem Schluss das es doch besser wäre sich etwas anzuziehen.
Nachdem alle gerüstet sind geht man nochmal ins Zelt von Reuter um zu untersuchen, ob er im Zelt gestorben ist oder am Wasser. Man kommt zu dem Schluss, dass er wahrscheinlich zum Austreten am See war und dort angefallen wurde.

Während der Untersuchung kommt Johanna und fordert die Gruppe auf ihr den Schlüssel auszuhändigen, da Reuter jetzt tot sei und sie Zugriff auf das Geld brauche. Flak macht ihr klar, dass sie nicht nach Belieben über das Geld von Frau Spangenberg verfügen kann. Sie könne sie jedoch fragen, wenn sie Geld brauch, z.B. um die Striganyzu bezahlen, dann würde man die Truhe gemeinsam öffnen. Als Johanna daraufhin anfängt rumzuschreien, sagt Flak:“ Halt die Fresse oder ich zeih dir eine ab.“ worauf die Kauffrau wutentbrannt abzieht.

Hartwin, Reimund und Beldaine wollen die „Bestie“ sofortverfolgen. Sie ziehen ein imaginäre Linie von der Spur des Angreifers über den See und beschließen mit einem Kahn diesem zu folgen um die „Bestie“ aufzuspüren.

Flak protestiert und will bis zum Sonnenaufgang warten. Schließlich lenkt sie ein. Kann jedoch zumindest Hartwin überzeugen seine Kettenrüsten während der Überfahrt abzulegen. Beldaine hingegen behält seine Rüstung stur während der Überfahrt an.



Die Götter müssen in dieser Nacht ihre schützende Hand über die Recken gehalten haben, denn die Überfahrt verläuft ohne Vorfälle.

Das Boot legt an einem sumpfigen und wenig bewachsenen Ufer an. Die Helden sind gerade dabei anzulanden, als sie ein markerschütterndes Gebrüll und Hilferufe vernehmen.

Ohne zu zögern rennen alle in die Richtung aus der die Geräusche kommen, weshalb Hardwin keine Zeit mehr hat seine Rüstung anzulegen.

Die Gruppe stürmt vorwärts und vermeidet mit katzenhafter Gewandtheit Sumpftümpel und findet Trittsteine oder spärlichen Bewuchs über den sich in den Sumpf vorarbeiten.

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Star Wars Legion, Malifaux 3, Bolt Action, Warhammer Fantasy RPG

20 Oct, 2021 21:54 29 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
Flak
Rhine-Topper




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Donnerstag 30.09.2021 Online 3 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Flak erkennt als erste – auf Grund ihrer elfenhaften Nachtsicht – ein riesiges Untier größer als ein Haus – vor dem drei Menschen flüchten. Während sie noch mit einem Pfeil auf die Bestie zielt, bricht aus dem linken Auge des Monsters ein unheilvoller grünlicher Strahl der mit seinem Feuer die Nacht erhält und einen der Flüchtenden nur knapp verfehlt.



Kurz entschlossen feuert Flak 3 schnelle Pfeile auf die Bestie die alle ihr Ziel finden (Swift Attack, 32 Schaden). Die Bestie brüllt zornerfüllt auf und wendet ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit Flak zu und jagt diese durch den Sumpf. Mit übermenschlicher Geschicktheit gelingt es Flak mehrere Schlägen der Pranken des Monsters und dem Strahl aus seinen Augen auszuweichen.

Hardwin kauert in der Zwischenzeit panisch hinter einem Stein in Deckung und kann seine Augen nicht von dem Untier wenden.

Einzig Beldaine zeigt Mut und greift das Monster frontal an. Er stürmt auf es zu, rutscht unter seinem aufgeblähten Bauch hindurch und fügt ihm mit seinem Zweihänder eine tiefe, klaffende Bauchwunde zu. Unglücklicher Weise trifft ihn der stachelbewehrte Schwanz des Echsenwesen. Er wird mehrere Meter in den Sumpf geschleudert, wo er leblos liegen bleibt.

Flak, die dies sieht schreit verzweifelt: „B e l d a i n e ! “ und will die Echse nochmal beschießen, doch im Angesicht des sicheren Todes überkommen sie Zweifel und sie sucht ihr Heil in der Flucht.

Die Bestie verfolgt immer noch zornentbrannt Flak und tötet dabei einen der Menschen, die sie zuvor verfolgt hatte. Auch Hartwin verlässt der Mut, als er sieht wie der Strigany zerwetzt wird und nimmt ebenfalls die Beine in die Hand.

Bei einem der Flüchtenden handelt es sich um "Hans" den Flak früher gesehen hat. Dieser beschießt die Bestie tapfer mit seiner Schleuder richtet aber keinen Schaden an. Die Haut des Monsters ist zu dick.

Reimund hatte in der Zwischenzeit Gelegenheit die Situation und seinen Gegner zu analysieren. Im fällt auf, dass die Bestie offenbar auf dem rechten Auge blind ist. Die Bestie orientiert sich anscheinend nach Sicht, vor allem nach Bewegung und Geruch. Reimund manöveriert sich geschickt auf die rechte Seite des Monsters und versenkt einen Pfeil nach dem anderen in der Flanke der Echse.

Der grünliches Strahl triff Flak und Beldaine die beide leblos zu Boden sinken.

Raimund erkennt dass jetzt alles von seinem nächsten Pfeil abhängt und versucht ein weiteres Mal des einige sehende Auge des Monsters anzuvisieren. Er hält fixiert das Ziel, hält den Atem an, schickt ein kurzes Stoßgebet an Ulrich und lässt des Pfeil von der Sehne. Der Pfeil fliegt und verfehlt das anvisierte Auge knapp, aber er schlägt in den Körper der Bestie ein und erzielt erhebliche Wirkung! Das Vieh dreht von den Menschen ab und macht den Anschein sich sich in den Sumpf zurück zu ziehen zu wollen. Reimund schickt nun in schneller Folge Pfeil um Pfeil auf das Untier und tatsächlich, nach 3 Pfeilen strauchelt es und nach dem 4ten fällt es in den Schlamm. Reimund setzt ungemütlich nach und bringt sich in Position um das Auge noch einmal anzuvisieren.
Sein Schuss sitzt dieses Mal perfekt und das Mionster zuckt ein letztes Mal bevor er stirbt.

Reimund eilt zu Beldane um zu sehen ob dieser noch lebt. Dem Bretonen geht es nicht gut, aber er scheint stabil zu sein. Reimund schnappt sich den 2 Händer seines Gefährten und hackt noch schnell zur Sicherheit den Kopf der Kreatur ab.

Es ist geschafft. Die Bestie von Ortschlamm ist nicht mehr.
Doch zu welchem Preis? Sollten seine Gefährten diesen Sieg mit ihrem Leben bezahlt haben?

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Star Wars Legion, Malifaux 3, Bolt Action, Warhammer Fantasy RPG

20 Oct, 2021 22:00 31 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
Flak
Rhine-Topper




Dabei seit: 31 Jul, 2021
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Donnerstag 30.09.2021 Online 4 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Raimund schleppt mit den beiden Überlebenden Strigany und den schwer verwundeten Beldaine zurück zum Boot. In der Zwischenzeit erwachen Hardwin und Flak aus ihrer Starre. Sie halfen Beldaine ins Boot zu betten und Hartwin und Flak gelang es zumindest die Blutung zu stillen.

Raimund und Flak kehren nochmals zu der Bestie zurück. Der Kopf ist zu groß um ihn auf dem Bott mitzunehmen. Raimund entfernt jedoch zumindest einen Zahn als Beweis, dass man das Monster getötet hat. Flak nimmt einen kräftigen Schluck aus der Schnapsflasche und benutzt diese dann um etwas Sekret von den triefenden Fangzähnen und der Zunge des Monsters zu sammeln. Sie verkorkt die Flasche und schenkt diese Raimund, da dieser in der letzten Ortschaft nach Giften gefragt hatte. Flak äußert den Verdacht, dass sich bei dem Gift um ein Betäubungsgift handeln könnte.

Beide kommen zu dem Schluß dass man vermutlich einen alten Basilisken erlegt hat.
Beide erkennen, dass die Spuren des Basilisken nicht zu den Spuren am Fundort der Leiche passen. Die Spuren des alten Monsters sind viel zu groß.

Es muss noch einen anderen jüngeren Jäger geben. Vielleicht ein Jungtier?

Mit vereinten Kräfte hieft die Gruppe den verletpBeldaime ins Boot.

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Star Wars Legion, Malifaux 3, Bolt Action, Warhammer Fantasy RPG

20 Oct, 2021 22:15 48 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
Halbgott mit Bolter


Dabei seit: 23 Mar, 2016
Beiträge: 3691

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Schön geschrieben. Ich hab den Teil mit Reimund und dem Basilisken mal etwas editiert. Das Viech wurde nämlich geschossen und das Schwert kam erst zum Einsatz um den Kopf vom Körper zu trennen.

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[WHFB 8th Ed.] - [The 9the Age] - [Mortheim] - [Dead Mans Hand] - [Blood Bowl]

21 Oct, 2021 11:13 06 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
Tobstaaar
Rhine-Topper Moderator




Dabei seit: 17 Sep, 2018
Beiträge: 1905

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Hier vielleicht etwas Interessantes für euch, aber natürlich auch für alle anderen:

https://de.humblebundle.com/books/warham...cle7_bookbundle

Bei Humble Bundle gibt es zur Zeit diverse WHFB Rollenspielbücher.

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Würfel Diverse Skirmisher, Bolt Action, Black Seas, SAGA, Star Wars Legion und Battletech Würfel

23 Oct, 2021 19:02 56 Tobstaaar ist offline Email an Tobstaaar senden Homepage von Tobstaaar Beiträge von Tobstaaar suchen Nehmen Sie Tobstaaar in Ihre Freundesliste auf
TTMyki81
Imperator-Topper


Dabei seit: 22 Sep, 2019
Beiträge: 1139

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Zitat:
Original von Tobstaaar
Hier vielleicht etwas Interessantes für euch, aber natürlich auch für alle anderen:

https://de.humblebundle.com/books/warham...cle7_bookbundle

Bei Humble Bundle gibt es zur Zeit diverse WHFB Rollenspielbücher.


Echt interessant. Zwar werde ich höchstwahrscheinlich nicht mehr mit einem P&P-RPG anfangen (ist einfach nichts für mich, habe es mehrmals probiert), aber alleine für den Fluff der Alten Welt sind manche Bücher bestimmt interessant.

23 Oct, 2021 20:02 30 TTMyki81 ist offline Email an TTMyki81 senden Beiträge von TTMyki81 suchen Nehmen Sie TTMyki81 in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Lebende Topper Legende




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Hab mir vor einigen Jahren das 2 Edi bundle geholt und seither alles als PDF. Damals wusste ich nicht, ob ich jemals wieder Pen and Paper zocken werde, aber dachte mir, dass ich die Gelegenheit nutzen muss. In Print hat die 2. Edi ja auch nach release der 3. Edi (komische Version von FF Games mit tausend Token und Sonderwüfeln und Karten) und Insolvenz des alten Publishers eine Preissteigerung erfahren, wie zuletzt nur bei Regipsplatten und Baugrundstücken. Die 4. Edi ist aber wieder back to basics und langsam gehts wieder und man findet auch mal ein Grundregelwerk der 2. Edi unter 90€ bei Ebay.

@Tyki.
Mal mit anderen Leuten probiert? Ich könnte das auch nicht mit jedem und vor allem der Game Master ist entscheidend. Hatte im Lockdown noch andere Gruppen und da hat sich bei mir auch schnell gezeigt, dass es in der Konstellation nicht so viel Spaß macht.

Ich genieß es total, weil ich meinen wöchentlich fixen Hobbytermin habe, den ich zeiteffektiv von daheim aus wahrnehmen kann und die derzeitige WHF Gruppe passt menschlich sehr gut. Ich wollte es nicht mehr missen, grade weil TT halt doch irgendwie immer ein Stück weit gegeneinander und kompetitiv ist und bei RPG arbeitet man (idR großes Grinsen ) zusammen und das empfinde ich als entspannter. Ist für mich wie ein gutes Hörbuch, jedoch interaktiv. Freue mich, wenn ich bald auch mal wieder meistere, nachdem ich jetzt länger in der Rolle des Spielers war.

Btw find ichs cool, dass du immer unser treuer Leser bist. Mich zumindest motiviert das auch, die Berichte genauer zu schreiben, weil du ja nicht dabei warst.

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[WHFB 8th Ed.] - [Bushido] - [Mortheim] - [Bolt Action / Konflikt 47] - [Wild West Exodus] - [Malifaux]- [Battlefleet Gothic] - [Star Wars Legion] - [Necromunda] - [Infinity (passiv)]

24 Oct, 2021 08:43 18 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
TTMyki81
Imperator-Topper


Dabei seit: 22 Sep, 2019
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Zitat:
Original von stormvermin

@Tyki.
Mal mit anderen Leuten probiert? Ich könnte das auch nicht mit jedem und vor allem der Game Master ist entscheidend. Hatte im Lockdown noch andere Gruppen und da hat sich bei mir auch schnell gezeigt, dass es in der Konstellation nicht so viel Spaß macht.


Früher in den 90ern habe ich mit einer festen Gruppe zunächst DSA (die 2. Edition, glaube ich, von Schmidt-Spiele, von der es immer diese schönen Boxen mit den tollen Illustrationen gab) und später dann gg. 2000/2001 auch nochmal AD&D gespielt - das war damals in etwa parallel mit dem Erscheinen der Baldur's Gate-RPGs für PC und hat richtig Spaß gemacht. Aber es war für mich nie dasselbe wie ein gutes Dungeon Crawl-Brettspiel: der Unterschied ist meiner Meinung nach der, dass bei einem Brettspiel der Einstieg leichter und ein nicht so motivierter Mitspieler besser zu integrieren/auszugleichen ist. Beim RPG ist es so, dass es nicht funktioniert, wenn auch nur einer ausschert.
Ich habe 2015 nochmal DSA probiert nach der neuen Edition (mit einer neuen Gruppe, die alte hat sich in alle Winde zerstreut), das war eine Katastrophe... nach einer Sitzung entnervt aufgegeben. Dann 2016 wieder mit einer anderen Gruppe Pathfinder und das neue D&D angespielt. Das funktionierte etwas besser, hat sich aber nach ein paar Sitzungen jeweils im Sande verlaufen und war auch eher Dungeon-Bashing ohne Miniaturen...

Was mich an Pen & Paper noch mehr stört als an Tabletop-Spielen, ist teilweise die Veröffentlichungspolitik: Hat man früher eine Box mit Regeln, Abenteuern, Karten etc. bekommen, muss man sich z.B. bei DSA für jeden Aspekt des Spiels ein neues Buch kaufen, das dann aber wieder nur einen Teil abdeckt.

24 Oct, 2021 09:19 31 TTMyki81 ist offline Email an TTMyki81 senden Beiträge von TTMyki81 suchen Nehmen Sie TTMyki81 in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Lebende Topper Legende




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Gut, dann hast du ja wirklich genug Erfahrung und Versuche investiert. Schade, dass es sich immer so zerstreut hat. Das ist halt wirklich ein killer move, gegen den man nichts machen kann und das laugt aus, das glaube ich. Da muss ich diese WHF Gruppe erneut loben.. sehr hohe Disziplin, obwohl wir wöchentlich zocken. Ich glaube wir hatten seit Januar max 5 Termine, die wir ganz ausfallen ließen. Da gab es immer triftige Gründe wie Urlaubsreisen. Dennoch lassen wir es locker angehen und machen keinen Stress, wenn einer wegen Kids oder so mal ein paar Minuten später kommt oder auf ein pünkltiches Ende pocht, weil er um 6 raus muss am Tag danach.

Dungeon Crawler finde ich lustig und ich freu mich auch auf das neue Descent mit Freunden, allerdings läuft das dann schon auf knallhartes ausmaximieren hinaus und ich bin halt ein hoffnungsloser fluffboy, der eher tolle Momente und Geschichten erleben möchte. Dennoch ist so ein dungeon crawler immer wieder mal sehr sehr nett.

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24 Oct, 2021 09:48 14 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
Flak
Rhine-Topper




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Langsam wird es unübersichtlich, was die Charaktere angeht und ich habe mich entschlossen, diese mal zusammenzutragen, damit das ewige Gestammel "Wie hies die noch gleich?", "Wo war der her?", "Wer war das?!" mal aufhört....

Verschoben nach:
Dramatis Personae

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07 Nov, 2021 23:57 51 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
Flak
Rhine-Topper




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Donnerstag/Freitag 04./05.11.2021 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Der Donnerstag stand irgendwie unter keinem guten Stern. Die Runde wurde nach 1/2 Stunde abgebrochen, da Jans Frau sich eine Verletzung zuzog und ins Krankenhaus musste. Es geht ihr soweit gut. Die kurze Episode am Donnerstag erspare ich mir und erzähle alles zusammen, da wir spontan am Freitag weitergespielt haben.

Nachdem man den verletzten Beldane zum Kahn geschafft hatte beratschlagte man zunächst, wie man zurück ins Lager der Strigani kommen sollte.
Man beschloss, dass zunächst Hans und seine beiden Kumpanen den Verletzten Beldane ins Lager fahren sollten. Hans sollte dann mit dem Boot zurückkehren um den Rest zu holen.
Hans ging zunächst noch seine Habseligkeiten, einen Sack mit Aalen und Reusen holen. Von Flak gefragt, was sich darin befände reagierte er etwas nervös. Flak dachte sich aber nichts weiter dabei.
Hans brach mit Beldane und den Aalfischern auf. Auf halbem Weg wurde Beldane auf Grund des einlullenden Geplätschers des Sees und auf Grund seiner Verwundung schläfrig und döste ein.
Er erwachte gerade rechtzeitig, als er das Knirschen von Kies unter dem Rumpf hörte und eine glockenhelle Stimme vernahm, zweifelsohne die Herrin des Sees, die ihm zurief: "Beldane. Hüte dich!"
Mit einem Ruck fuhr der Bretone auf, nur um festzustellen, dass ihn einer der Aalfänger mit einem kruden Messer im Schlaf meucheln wollte. Geistesgegenwärtig trat er um sich und erwischte den Angreifer mitten im Gemächt. Stöhnend brach dieser zusammen.
Ein zweiter Angreifer strauchelte in dem engen Boot und fiel etwas unglücklich über die Reling. Mit Schmerzverzerrtem Gesicht wuchtete sich Beldane auf den Bootskante und drückte den Kopf des Schurken unter Wasser, bis dieser aufhörte zu zappeln. Dem sich immer noch windenden zweiten Tunichtgut machte er mit seinem Schwert den Garaus.
Den kleinen wieselgesichtigen Hans konnte Beldane leider in seinem verletzten Zustand nicht aufhalten und dieser flüchtete.
Einige Zeit lag Beldane im Boot und starrte müde den Nachthimmel an. Schließlich raffte er sich auf und schleppte sich ins Lager.
Mit Entsetzen musste er feststellen, dass die Strigani das Lager abgeschlagen hatten und dabei waren mit ihrem Flusskahn Segel zu setzten. Mutter Vadoma war nirgendwo zu entdecken. Eine junge Strigani, die der Recke bat sich um seine Verwundungen zu kümmern, sah sich seine Verletzungen an, war aber so ehrlich ihm zu sagen, dass sie sich damit nicht auskenne.
Sie danke den Helden nochmals dafür, dass sie das Biest von Ortschlamm erschlagen hätten, warnte Beldane aber, dass Mutter Vadoma gesagt habe, dass das Biest wiederkehren werde. Sie richtete ihm aus, dass sie sich bei allen Strigani auf Mutter Vadoma berufen könnten. Mit diesen Worten lief auch sie zum Flusskahn, der ablegte.
Am Rande bekam Beldane noch mit, dass sich Tugrim der Zwerg wohl mit der Kiste mit Gold aus dem Staub gemacht habe. Einzig Johanna Stiegler verblieb noch im Lager, zerfloss in Selbstmitleid und betrank sich sinnlos. Nachdem Beladne sich einen Schlauch mit Rotwein besorgt hatte, lehrte er diesen in einem Zug nach guter alter Bretonen Art und schlief im Pferdetrog ein.
In der Zwischenzeit....
...beratschlagenden die im Sumpf verbliebenen Helden was nun zu tun sei. Auf Grund der Spuren, die sie im Lager gefunden hatten mussten sie davon ausgehen, dass es noch ein zweites – kleineres – Biest gibt.

Flak versuchte zunächst die Geschehnisse bei denen Reuters um Leben gekommen war nachzustellen und forderte ihre Gefährten auf in den See zu pinkeln und darin herum zu waten, um das Monster anzulocken.
Weder Hardwin noch Reimund trauten sich so richtig, so dass die Elfe sowohl das Pinkeln, als auch das Planschen selbst übernahm. Zur ihrer Unbill zeigte sich kein Monster.

Schließlich beschlossen sie und Reimund noch einmal die Gegend aufzusuchen und fanden dabei eine Kuhle, in der die Aalfischer wohl ihre Habseligkeiten versteckt hatten. IN dieser fanden sie auch ein seltsam zusammen gebundenes Konstrukt aus Stöcken. In diesem Moment fiel es Flak wie Schuppen von den Augen. Hans und seine Schergen hatte mit den Hölzern die Spur gelegt und Reuters umgebracht. Die Spur sollte die die Fährte auf das Biest lenken. Dabei war es ein heimtückischer Mord.
Beldane war in höchster Gefahr.

Schnell rannten die beiden zurück zu Hardwin und nach kurzem Kriegsrat kam man zu dem Schluss schnellstmöglich zu Fuß den Marsch zum Lager anzutreten, wo sie am Mittag des nächsten Tages eintrafen.

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08 Nov, 2021 00:48 02 Flak ist offline Email an Flak senden Beiträge von Flak suchen Nehmen Sie Flak in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Lebende Topper Legende




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Wieder am Ort des ehemaligen Lagers angekommen kümmerten sich die "Helden" zunächst nochmal um ihre Verwundeten. Flak legte Beldane neue Verbände an und Hardwin sprach ein erquickendes Gebet auf den Bretonen.

Dann versuchte man die sturztrunkene Johanna Stiegler zu verhören, was allen mehr und mehr auf die Nerven ging, da aus ihr einfach nichts von Wert herauszubekommen war. Man beratschlagte, ob man die Dame zum eigenen Schutz fesseln sollte oder gar schlimmeres. Letzendlich sah man aber davon ab.

Hardwin machte nochmal einen kurzen Ausflug zu den Steinen, welche im Halbdunkel, angestahlt von Mannslieb und Morrslieb, eine art schemenartige optische Illusion von sich gaben, die am Rande des Sichtfeldes wahrzunehmen war. Der Sigmarit war sich sicher, dass er sich dies nicht einbildete und sprach auf dem Rückweg mit Flak darüber, welche das Phänomen jedoch nicht wahrnehmen konnte.

Die Nacht verlief recht ereignislos und morgens machte man sich daran, den Spuren des Zwerges erneut zu folgen. Gleichsam fragte man Johanna Stiegler, ob sie der Gruppe folgen wollte oder auf eigene Faust weiterziehen wollte. Sie entschloss sich, nun wieder klar im Geiste, der Gruppe zu folgen.

Das Verfolgen der Spuren des flüchtigen Zwerges gelang dank vereinten Kräften und den scharfen Augen der Spurenkundigen verhältnismäßig gut. Mehr und mehr wandelte sich das Umland und wo noch vor kurzem Sumpfland und Marschland herrschte, wurde es nun immer bergiger und alpiner.



Als es dunkel wurde und die beiden Monde ihre volle dunkle Pracht entfalteten, hatte die Gruppe schon die Baumgrenze erreicht und bereitete emsig eine kleine und möglichst unaffällige Lagerstelle für die Nacht vor. In der Dunkelheit konnte Hardwin erneut merkwürdige Lichter beobachten und eine Art Strahl, welcher aus Richtung des alten Lagers und den Steinen in den Nachthimmel stieß. Plötzlich schreckte er auf und ihm wurde gewahr, dass es sich um einen Traum gehandelt hatte.

Wie versteinert starrte er in die Nacht und suchte anschließend die Gesellschaft der Gruppe. Man sprach über das merkwürdige Leuchten, jedoch konnte man sich keinen Reim darauf machen.

Mitten in der Nacht konnte man zudem entfernt aggressives Wolfsgeheul vernehmen, jedoch beschloss man im Schutz des kleinen Feuers zu bleiben, statt in die Dunkelheit zu hechten.

Am nächsten Tag machten sich die "Helden" nach einem hastig eingenommenen Frühstück auf und folgten weiter der Spur. Etwas entfernt stieß man dann auch auf eine blutige Szenerie und fand ein zerfetztes zwergisches Grollpony sowie krude Speerspitzen. Diese ließen sich ohne Zweifel der schlichten "Handwerkskunst" der Grünhäute zuordnen.

Flaks geschultem Auge fiel zudem auf, dass sich etwas weiter oberhalb eine alte Felsstruktur befand, die sie an die überirdischen Teile alter Zwergenfestungen erinnerte. Bei weiterem Absuchen der Stelle, konnten noch weitere, größere Fußspuren entdeckt werden, die weder den kleineren Grünhäuten noch dem Zwerg zuzuordnen waren.

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09 Nov, 2021 19:03 47 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
Lebende Topper Legende




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Die Helden näherten sich mit leisen Schritten den Überresten der alten Zwergenfeste und jeder versuchte unnötige Geräusche möglichst zu vermeiden. Einige Steine lösten sich jedoch unweigerlich und plötzlich unterbrach lautes Wolfsgeheul jäh die Stille und an der oberen Felskante erschienen in genau diesem Augenblick riesige Wölfe mit kleinen grünen Reitern, die prompt im vollen Galopp auf die Gefährten herabstürmten. Einige der Reiter schossen dabei wie wild mit kleinen Kurzbögen.




Reimund lies indes blitzschnell zwei Pfeile auf die Gegner lossausen und jagte damit prompt zwei Grünhäute aus dem Sattel. Die bedrohlicheren Reittiere preschten jedoch weiter auf die Helden ein. Hartwin lief mit einem bellenden „vermaledeite Grünhäute!“ in den Kampf und schwang seinen Zweihandhammer mit voller Wucht in ein Wolfsmaul, welches schlicht in einer Blutfontäne implodierte. Der reitende Goblin flog herab und landete nebenbei im Staub. Währenddessen schoss Reimund in einem Pfeilhagel weitere vier Wölfe und weitere Goblins zusammen.
Gerade als es den Eindruck machte, dass die grüne Bedrohung eingedämmt war, erschütterte ein markiges Gebrüll den Steilhang und ein großgewachsener Orkkrieger in Rüstung erschien und erhob seine Waffe in herausfordernder Geste. Flak fackelte nicht lange und deckte den Ork im Handumdrehen mit ein paar Wurfmessern ein, die sie in Windeseile aus ihrem Gewand gleiten ließ. Die Wurfgeschosse prallten jedoch ohne Effekt an der Rüstung ab oder verkratzen diese lediglich. Mit einem wütenden Funkeln in den Augen griff der Ork die provozierende Elfe an.






Hardwin schien das Schlachtenglück unterdes wohl verlassen zu haben. Er war gerade losgelaufen, um Flak gegen den großen Ork zu unterstützen, als ein Goblinpfeil sein Ziel fand und sich tief zwischen zwei Rüstungssegmenten in seine Schulter bohrte (Ulrics Fury). Adrenalin pumpte augenblicklich durch seinen Körper und gerade als er den Pfeil verblüfft aus seiner Schulter ziehen wollte, warf sich ein weiterer Wolf gegen ihn. Er unterschätzte die Wildheit der Kreatur, die wohl von der blutenden Wunde nur noch mehr angetrieben wurde, und konnte es nicht verhindern, dass sich die gewaltigen Kiefer um seine gesamte verwundete Schulter schlossen (again.. Ulrics Fury). Eine Schmerzexplosion ging durch seinen ganzen Körper und weißte Lichter begannen in seinem Lichtfeld zu tanzen. Er schlug noch ein paar Mal abwehrend und mit halber Kraft nach dem Gegner, traf aber nur Luft.
Währenddessen stürmte der massive Ork weiter auf Flak ein, welche ihn mit Pfeil um Pfeil beharkte. Mit jedem Treffer begann der massive Ork an Momentum zu verlieren, bis er schließlich mit einem halbherzigen Grunzen zusammensackte wie ein nasser Sack Getreide.

Flak verspürte daraufhin, wie sich von einem blutroten Nebel umgeben wurde und gab sich der verlockenden Umarmung Khains hin. Pfeil um Pfeil schoss in die Goblinkörper, schließlich zog sie sogar ihre Axt und zerstückelte die goblinoiden Körper in einem Schauspiel unnötiger Gewalt. Als kein Gegner mehr stand, wandte sie sich plötzlich und in einer eisig kalkulierenden Geste Reimund zu. Hartwin sah die unmittelbare Bedrohung aus nächster Nähe und warf aus blinder Verzweiflung seinen Hammer in Richtung von Flaks Kopf, um das Unheil zu stoppen. Flak wich dem Hammer instinktiv und galant aus, senkte dann aber den Bogen und rieb sich wie benommen ihre Augen und Stirn.


In der Zwischenzeit hatte Reimund die letzten Goblins und Wölfe mit gezielten Schüssen ausgeschaltet.




Reimund betrat im Anschluss den Eingang der befestigten Zwergenaußenstelle und Flak kehrte zunächst zum zurückliegenden Tross und Beldane zurück. Beide konnten noch sehen, wie Hardin sich etwas glänzendes vom Hals riss und es dann im Hohen Bogen talwärts schleuderte. Dann lief er ein paar Meter und sackte mit einem grimmigen Ausruf gen Himmel wütend zusammen. Flak meinte ein wütendes „Sigmar“ und ein klagendes „warum“ zu vernehmen, schenkte dem Geschehen des Priesters, der offenbar mit seinem Menschengott haderte, aber keine weitere Bedeutung. Vielleicht war es Teil eines Rituals nach einem Kampf?




Reimund untersuchte weiterhin den Eingang des Außenpostens. Hardwin stieß kurz darauf, wieder etwas gesammelt, zu ihm. Der Sigmarit sah sofort, dass es sich um den legendären zwergischen Tiefenweg handeln musste und deutete auf die dawi Runen an den Wänden. Im Eingangsbereich, wohl zu einem kruden Lager der Orks verkommen, brutzelte noch ein undefinierbarer Klumpen verschmortes Fleisch über einem Lagerfeuer. Flak stieß ebenfalls erneut in die Runde und probierte von dem Fleisch. Im Halbdunkel fand man Tullgrims geschundenen Leichnam sowie in einem Klumpen zerrissener Kleidung noch ein Buch, welches sich als das Journal des Gesuchten herausstellte. Hardwin, dem Khazalid durch seine Ausbildung in Ansätzen mächtig, nahm es an sich. Im Anschluss bestatte man den toten Dawi in einer Seitenkammer.

Von der gesuchten Truhe mit dem Gold der Ortschlamm Expedition fand sich allerdings keine Spur....

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20 Nov, 2021 10:35 26 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
TTMyki81
Imperator-Topper


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Wieder mal sehr schön geschrieben. Womit erstellst du diese Übersichts-Karten, auf der die Positionen der Gegner etc. markiert sind?

20 Nov, 2021 13:46 55 TTMyki81 ist offline Email an TTMyki81 senden Beiträge von TTMyki81 suchen Nehmen Sie TTMyki81 in Ihre Freundesliste auf
TTMyki81
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Ach ja, und mir gefallen die Illustrationen - die regen direkt zum Lesen an. Fanatic

20 Nov, 2021 13:47 29 TTMyki81 ist offline Email an TTMyki81 senden Beiträge von TTMyki81 suchen Nehmen Sie TTMyki81 in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
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Zitat:
Original von TTMyki81
Ach ja, und mir gefallen die Illustrationen - die regen direkt zum Lesen an. Fanatic


Lehrer halt.. hehe


Zitat:
Womit erstellst du diese Übersichts-Karten, auf der die Positionen der Gegner etc. markiert sind?


Das tool nennt sich Owlbear... ist umsonst bis auf Premium Kram. Hatte damals viel rumgegoogelt und mich dafür entschieden. Nik hat es übernommen... jeder kanns ich einloggen und kollaborativ Icons schieben usw. Sehr praktisch!

Es gibt auch noch andere Tools dieser Art. Sehr bekannt ist zB. Roll 20.. aber das hat mir fast schon zuuuu viele Features. Owlbear ist für mich ideal.. du lädst einen Hintergrund hoch.. +icons. Notfalls kannst du auch icons erstellen für ausgefallene Gegner und man kann sogar würfeln.

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20 Nov, 2021 14:20 17 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
ill murrey
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War eine wirklich super Session.

Reimund hat mich mit seinem Trefferbild wirklich überrascht. Das saß fast jeder Pfeil und der Schaden war auch recht ok. Und er kam sogar komplett ohne Verwundung davon!

Aber da kamen ja auch insgesamt 7 Wolfsreiter und ein Ork, da musste schnell und unbarmherzig ausgemerzt werden.

Was noch zu ergänzen wäre, nach dem Gefecht und der Durchsuchung der Höhle machten sich die Gefährten auf den Weg zurück vom Berg.

Man suchte bei Einbruch der Nacht Zuflucht in einer recht gut zu verteidigenden Höhle. Dort versorge man die Verwundungen und würde die Nacht über rasten.

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22 Nov, 2021 00:28 27 ill murrey ist offline Email an ill murrey senden Beiträge von ill murrey suchen Nehmen Sie ill murrey in Ihre Freundesliste auf
stormvermin
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Bericht zur gestrigen Session (btw... echt super wie regelmäßig das klappt, seit einem 3/4 Jahr schon).

Die Gefährten verbrachten die Nacht in einer natürlichen Höhle in der Nähe der Zwergenruine. Alle Reisenden versuchten ihre Wunden zu lecken. Nachts konnte der wachhabende Reimund erneut Wolfsgeheul vernehmen, doch es sollte alles soweit ruhig bleiben. Nach einem zweckdienlichen und eher kargen Frühstück, versuchte Hardwin das Tagebuch Tullgrims zu entziffern, was ihm jedoch nicht gelang, da es komplett in Khazalid verfasst wurde und Hardwins Zwergenkenntnisse nicht ausreichten, um volle Sätze der Runenschrift zu entziffern.

Beim Bereitmachen für die Reise kam das Gespräch auch auf Flaks „Aussetzer“ am Vortag. Sie verhielt sich jedoch merkwürdig und verließ mehr oder weniger unbeeindruckt den Höhleneingang.
Die Gruppe sattelte die Pferde und machte sich auf die Reise. Nach einiger Zeit gelang man an einen kleinen Bergtümpel und rastete um den Pferden etwas Wasser zu geben und Flak wollte sich baden.




Kaum war man abgestiegen und hatte die Pferde versorgt, krachte ein Speer mit einem lautstarken „Katschunk“ in den Boden inmitten der Gruppe und im selben Augenblick erschienen erneut die verhassten goblinoiden Umrisse an den umliegenden Felsumhängen. Mit einem bestialischen Gebrüll stieß ein Wildschweinreiter mit bestialischer Wildheit von einem Felsvorsprung in die Reihen der mutigen Recken und wütete unter den abgestellten Pferden wie ein tollwütiger Wolf in der Schafsherde.

Die Gruppe verfiel angesichts der Gegner nicht in Schockstarre, sondern ging wie mechanisch und recht unbeeindruckt zur Verteidigung über. Flak stellte sich den Gegnern darüber hinaus in heroischer Nuditas. Mittlerweile waren wohl alle geübt durch die wiederkehrenden Überfälle der Grünhäute sowie andere Schrecken und selbst der Anblick eines Wildschweinreiters versetzte keinen mehr in Schrecken.



Reimund schaltete mit kühler, präziser Methodik Gegner aus der Distanz aus, während Beldane mit seinem Zweihandschwert wütete. Nach einigen Schüssen musste Reimund jedoch auf seinen Ersatzbogen ausweichen, da die Bogensehne anfing, den Geist aufzugeben. Hardwin versuchte zunächst mit seinem Bogen Goblins auf dem gegenüberliegenden Hang auszuschalten, war aber zu ungeübt, um Schaden auszurichten. Flak ließ derweil mit atemberaubender Geschwindigkeit ihre berühmt, berüchtigten Dreierschüsse stakkatoartig auf die Grünhäute regnen. Viele fanden ihr Ziel und ließen Gegner taumeln und fallen. Gespickt von mehreren Pfeilschäften, kippte der Orkreiter aus dem Sattel. Hardwin ließ seinen Zweihandhammer in ausladenden Bewegungen auf und ab schwingen und ein Goblinschädel platze dabei wie eine überreife grüne Frucht mit einem zufriedenstellenden „Sploootsch“.




Nachdem sich der rote Nebel des Kampfes verzog, musste man feststellen, dass einige Pferde verschwunden oder getötet waren und der ein oder andere Gefährte erneut Wunden davongetragen hatte. Dies wäre kein größeres Problem gewesen, jedoch nagten die dauernden Scharmützel mehr und mehr an den Gefährten und langsam, aber sicher, geriet jeder an das Ende seiner Kräfte. Hardwin heilte Reimund noch schnell und notdürftig mit einem Gebet. Beldane machte sich unterdessen auf die Suche nach den Pferden. Mit der Frage konfrontiert, ob man weiterreiten solle, trotz aufziehender Dunkelheit, oder nochmals rasten, entschied man sich, eingedenk der lauernden Gefahren, dennoch für die Rast.


Alle Gefährten hegten den starken Wunsch, endlich wieder in die Zivilisation zurückzukehren, sich die müden Gelenke und wunden Stellen vor einem warmen Kaminfeuer zu massieren und ein richtiges Mahl, zubereitet in einer Küche, zu sich zu nehmen. Bevor Hardwin in einen traumlosen schlaf fiel, dachte er an gut abgehangene Rauchwürste und würziges Schankbier, wie man es nur ins einer Heimat, dem Hochland, bekam. Mit einem geistesabwesenden "hmmmmm" schlossen sich seine Augen in einem leichten Grinsen.



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26 Nov, 2021 10:27 08 stormvermin ist offline Email an stormvermin senden Beiträge von stormvermin suchen Nehmen Sie stormvermin in Ihre Freundesliste auf
nik_the_x
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Ergänzung: Reimunds Bogen wurde von der Sau im Todeskampf zertrampelt, und viele Pfeile wurden unbrauchbar oder gar zerstört. Sigmar und Ulric sei Dank dass wenigstens die entflohenen Pferde wieder von Beldane eingefangen werden konnten, so hatte die Truppe wenigstens die meisten Vorräte ud Ausrüstung wieder... Dass mindestens einer der Goblins entkommen konnte, und Reimund kurzzeitig dem Tode nahe schien, musste man hinnehmen.

[Nach wie vor sehr unterhaltsam für mich als GM!! großes Grinsen]

to be continued

26 Nov, 2021 11:01 38 nik_the_x ist offline Email an nik_the_x senden Beiträge von nik_the_x suchen Nehmen Sie nik_the_x in Ihre Freundesliste auf
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