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Kajell
Imperator-Topper




Dabei seit: 04 Feb, 2019
Beiträge: 1300

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Kapitel 2 - Das Schlachthaus

Müde und gebeutelt von den Geschehnissen des letzten Tages , wachten die Helden im Schlafgemach des Kellers auf. Irgendwie fühlen sie sich anders. Das "Schlachthaus" hat ihnen einiges abverlangt und so gingen sie gestärkt aus den Erfahrungen hervor. Die Sinne mögen zwar geschärft sein, sie müssen aber dennoch vorsichtiger sein, das Ungewisse hält noch einiges parat.

Sie öffneten die Eichentür und traten aus den Gemächern, der neugierige Zwerg allzeit voran und der Halb-Ork ihm dicht auf den Fersen. Sie durchquerten die Gänge und fanden schlussendlich die Familiengruft mit mehreren Särgen darin. Auf zweien dieser Särge standen die Namen von Tornbald und Rosewalda Durst, auf den anderen beiden, die Namen der Eltern. Die Gruppe entschied sich die Gebeine der Familie in die Gruft zu bringen. Als sie die Knochen der Kinder in die Särge legten, verschwand der seltsame Fluch den die Albin und den Druiden plagten. Die Besessenheit der Kinder war weg und sie waren wieder komplett ihrer eigen Sinne Herr. Die Abenteurer brachten die Knochen der Eltern ebenfalls in die Gruft, doch es passierte nichts!

Etwas verdutzt führten sie ihre Reise fort und auf einmal kam ihnen ein seltsamer Verwesungsgeruch in die Nase. Vorsichtig gingen Balendelin und Korogai voran. In der Mitte des Ganges brachen auf einmal Ghule aus der Wand hervor und griffen die Gruppe an. Balendelin haute einen der Ghule so heftig auf den Schädel das dieser fast zusammen sackte. Der Halb-Orc ergriff die Gunst und zerhackte den taumelnden Ghoul. Nuanda Schattenläufer, die Albin, zauberte einen Feuerzauber auf einen der Ghule und brutzelte ihn nieder. Kajell lud auch eine Flamme in seiner Hand und schoss auf einen der Ghule. Zwei Ghoule griffen den Zwerg an und verwundeten ihn deutlich. Auch der Halb-Ork wurde stark in die Mangel genommen. Ein weiterer Ghul attackierte die Albin und verletzte sie so stark, dass sie sich erst einmal in die hinteren Reihen zurück ziehen musste. Korogai und Balendelin stellten sich dichter zusammen um keinen Ghul den Weg zur Albin zu ebnen. Korogai holte zu einem vernichtenden Schlag aus und fegte einen Ghul in die ewigen Jagdgründe. Daraufhin attackierten die Ghule wieder die Abenteurer und verletzen den Zwerg sehr stark, jetzt hieß es handeln bevor er es ist der ins Gras beißt. Kajell der Druide, der direkt hinter ihm stand, konnte Baledelin ein kleines Stück mit einem Heilzauber aushelfen, damit der mürrische Begleiter weiter auf den Beinen steht. Der Zwerg entlud seinen Zorn und streckte dann auch den letzten Ghul nieder. Die Gruppe musste sich jetzt erst einmal sammeln und sich um die Verwundeten kümmern.

Die Helden wussten, dass sie keine all zulange Rast machen durften, wer weiß schon welcher Schrecken um die nächste Ecke schon wartet. Die Abenteurer betraten den nächsten Raum und fanden eine große Statue mit ausgebreiteten Armen vor, in einer Hand hielt sie eine Kugel in der Hand. Die Augen des Zwerges leuchteten auf als er den glitzernden Gegenstand erblickte. Von seiner unkontrollierten Gier gepackt, rannte Balendelin Richtung Statue und kletterte auf sie um die funkelnde Kugel in seinen Besitz zu bringen. Die Anderen tauschten derweil einen genervten Blick aus als auf einmal ein Klicken zu hören war, nachdem der Zwerg das Objekt seiner Begierde in den Händen hielt. Aus dem zuvor genervten Blick wurde schnell ein nervöser, leicht panischer Blick. Nuanda und Kajell rannten zum Ausgang um diesen zu schützen und um bei drohenden Gefahren den Weg freizuräumen. Doch leider hatten Sie falsch gedacht, um Baledelin tauchten mehrere Geister auf die ihn auch direkt attackierten. Einer der Geister tauchte direkt bei Korogai und Kajell auf und beide griffen ihn an, der Halb-Ork mit seiner Axt und der Druide in seiner Schattenwolf-Form verursachten aber nur bedingt Schaden an diesen schemenhaften Wesen. Die Albin schoss wütend Feuerblitze auf den Geist, der schon durch ihre zwei Gefährten angegriffen wurde. Nach und nach gelang es der Truppe die Geister zu bezwingen, doch dieses Mal schaffte es Balendelin nicht von Messers Schneide zu springen. Das Schlachthaus forderte seinen ersten Tribut. Korogai und Kajell versuchten noch irgendwie mit ihren Heilfähigkeiten den Zwerg zu retten, doch es passierte nichts, Balendelin war tot.

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31 Mar, 2020 13:09 00 Kajell ist offline Email an Kajell senden Beiträge von Kajell suchen Nehmen Sie Kajell in Ihre Freundesliste auf
Kajell
Imperator-Topper




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Nachdem die Gruppe Dinge wie Lebensmittel dem leblosen Körper abnahm, machten sie sich weiter, stehenbleiben durften sie nicht. Unter anderen Umständen hätte sie ihren erst kürzlich kennen gelernten Freund nicht so liegen lassen. Abgelenkt von ihrer Trauer bemerkten sie plötzlich den Verwesungsgeruch der immer stärker wurde, je näher sie der nächsten Tür kamen. Nun standen sie da, vor einem Raum der vielleicht mehr Informationen bereit hielt um dieses seltsame Haus zu erklären und was es mit den Abenteurern vorhatte. Nun war der Verwesungsgeruch auch dermaßen stark, dass man es fast nicht aushielt. Korogai betrat den Raum in dem in der Mitte ein Bett stand und irgendwie wussten alle, dass der üble Gestank aus der Wand kam. Plötzlich stieß ein großer verwester Arm eines Ghul aus der Wand und griff nach dem Halb-Ork. Mühselig drückte sich das Geschöpf durch die Wand die immer weiter aufbrach. Die Tatsache, dass das Monster sich noch nicht ganz befreit hatte, nutzen die drei um vor dem Monster zu fliehen, versteckten sich erst in den engen Gassen der Krypta der Familie Durst und warteten, bis das Ungetüm an ihnen vorbeigelaufen war. Leise und mit viel Bedacht ging die Gruppe bis zum Raum in der die Statue und der tote Zwerg lag. Und wieder hörten sie laute Stampfgeräuche, der Ghul war wieder in der Nähe, doch sie fanden im letzten Moment einen steinernen Geheimgang den sie schnell wieder verschlossen. Ein geheimer Raum und in Mitten diesem eine Leiter, Kajell stieg die Leiter hoch und drückte die Luke einen kleinen Spalt auf und Nuanda und der Paladin hielten Wache. Er erblickte einen der ersten Räume, den Schrank in dem die Armbrüste lagen sowie die glänzenden Rüstungen. Vorsichtig schloss er die Luke wieder und die Albin erkannte, dass das Monster an der steinernen Tür vorbei ging. Sie nutzen die Chance um nochmal in den Raum zu gehen, aus dem die Abscheulichkeit kam, um eventuell Informationen zu diesem Ort zu erfahren. Dennoch brachte kein Hinweis einen Erfolg, also hieß es weiter. Um nicht entdeckt zu werden, schlichen sie weiter die Gänge entlang und fanden einen Gang der nach unten führte.

Unten angekommen fanden sie eine Art Reliquien Keller und er beherbergte folgende Gegenstände, alle aufgebahrt auf einem kleinen Podest:

Mumifizierte Golbinhand
Messer aus Knochen
Dolch mit Rattenkopf am Knauf
Ein Großes, grünliches Auge
eine Kelle aus Knochen
Umhang aus Menschenhaut
Vertrockneter Frosch auf einem Stab
Beutel voll mit Fledermausdung
Ein knöchriger, ledriger Finger
Eine Statue einer Mumie
Eine Eiserne Halskette mit dem Gesicht eines Teufels
Eine große Wolfszunge

Korogai nahm sich die Halskette und steckte sie ein, diese sah wertvoll aus, der Rest eher wie Plunder. Der Raum führte zu einem dunklen Gang sowie zu einem anderen Raum der mit einem verrosteten Gitter verschlossen war. Der Halb-Ork packte das Gitter und drückte es mit aller Kraft nach oben, dies machte einen Heiden Lärm und die Albin und der Druide huschten durch, Kajell klemmte das Rad, welches das Gitter oben hielt, mit einem Gegenstand ein. In der Mitte des Raumes, lag eine Person auf etwas was wie eine Art Opferaltar aussah. Ob er noch lebt fragte sich die Abenteurerin und sprach ihn auf sicherer Entfernung an. Verdutzt kam die Person zur Besinnung und sagte daraufhin auf elbisch, dass er Liothasil heißt und nicht weiß wie er hierhergekommen sei. Da sei er nicht der Einzige sagte der Druide in einem lachenden Tonfall. Korogai stand genervt daneben, da er als Einziger kein Wort verstand was sie sich zu sagen hatten. Doch wie aus dem nichts tauchten Akolythen auf, erst standen sie nur leblos rum dich dann wiederholten sie, erst ganz leise und dann ganz laut: "Er ist der Uralte, er ist das Land. Ein Opfer in seinem Namen." Ratlos standen die Gefährten da und wussten nicht was sie jetzt tun sollte, die Akolythen wiederholten nur diesen Satz, griffen sie aber nicht an. Außerdem waren Schritte zu hören, nicht die von Menschen, sondern Schritte die ihnen bekannt vorkamen, eher so ein Stampfen. Es war der Ghul, er muss ihnen wohl gefolgt sein und trachtete nach ihrem Leben. Mit einem Satz riss Kajell den Gegenstand, der das Gitter festhielt, weg und es fiel mit einem lauten Knall tief in den Boden. Der Singsang der Akolythen war mittlerweile ohrenbetäubend laut geworden und verstummte auf einmal. Das konnte nichts Gutes heißen dachte sich die Gruppe und aus der Ecke formte sich etwas aus den Knochen der Leichen die auf einem Haufen am Rand des Raumes lagen. Es war eine Monstrosität mit Fangarmen und einem riesigen Maul. Gefangen zwischen zwei Abscheulichkeiten griff die Gruppe das erste Monster an, Kajell stürmte in seiner Wolfsform auf den Gegner zu und zusammen mit Korogai attackierten sie es. Fokussiert auf die Krieger bekämpften Nuanda und Liothasil mit Magie dieses abscheuliche Wesen. Die Gruppe schaffte es dem Monster eines seiner Tentakel abzuhacken, doch dies hinderte es nicht daran, den Wolf mit seinen Tentakeln einzufangen und in sich hinein zu zerren. Im Körper des Wesens versuchte der Gestaltwandler es zu attackieren doch durch den geringen Platz gelang ihm dies nur bedingt und das Monster schritt immer näher in Richtung Opferaltar. Zum Glück gelang es ihm sich zu befreien und Nuanda gab dem Viech mit einem gewaltigen Feuerball den letzten Rest. Doch verschnaufen konnten sie nicht, der Ghoul hatte bereits zwei der Stangen herausgebrochen und schaffte es nun sich durch das Gitter zu quetschen. Erschöpft doch mit starkem Willen, stellten sich die Abenteurer auch diesem Monster, keiner wollte so enden wie Balendelin. Korogai griff das Ungetüm mit einer kraftvollen Schmetterattacke an und die Liothasil hagelte Magiegeschosse auf es nieder. Nuanda bombadierte den Ghul mit Feuerblitzen und Kajell griff in Form eines Bären mit Maul und Pranke das Monster an und schlussendlich besiegten sie es.

Die Gruppe nutzten die Chance und wollten schnellstmöglich nur raus aus diesem Ort des Grauens, öffneten die geheime Steintür und kamen im Erdgeschoss des Hauses an. Doch irgendetwas war anders, die Fenster waren entweder verschwunden oder vernagelt und giftiges Gas lag in der Luft. Des Weiteren versperrten schwingende Axtblätter die Ausgänge. Die Gruppe schaute sich das mörderische Pendel genauer an und so sprangen sie einer nach dem anderen in den nächsten Raum. Kajell erwischte eines der Äxte am Bein und verletzte ihn stark, unser neuer Freund war zum Glück sehr geschickt im Umgang mit Medizin und stabilisierte ihn. Im nächsten Raum konnten die Gefährten bereits den Hof des Hauses sehen, angespornt der nahenden Freiheit sprang einer nach dem anderen nach draußen. Auf dem Boden liegend und nach Luft schnappend, schauten die Abenteurer auf das Haus, welches jetzt ganz anders aussah als sie es betraten. Es war vermodert und sehr alt, als würde es gleich zusammenfallen und erst einen kurzen Moment später bemerkten sie, dass sie sich auf einmal in Mitten einer großen Stadt befanden dessen Namen die Gruppe nicht kannte.

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03 Apr, 2020 21:02 48 Kajell ist offline Email an Kajell senden Beiträge von Kajell suchen Nehmen Sie Kajell in Ihre Freundesliste auf
Wildschwein
Boss-Topper




Dabei seit: 23 Jul, 2017
Beiträge: 403

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Geil geschrieben, weiter so du hast den Job großes Grinsen

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Nichts ist so beständig wie der Wandel.

04 Apr, 2020 16:16 05 Wildschwein ist offline Email an Wildschwein senden Beiträge von Wildschwein suchen Nehmen Sie Wildschwein in Ihre Freundesliste auf
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